Als das „kleine, fette Kind“ Boxweltmeister wurde
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Als das „kleine, fette Kind“ Boxweltmeister wurde Diese Schlagzeile hört sich an wie ein Märchen. Und in gewisser Weise ist das, was am Wochenende in den ehrwürdigen Hallen des Madison Square Garden in New York stattgefunden hat, auch eines: ein kleiner korpulenter Junge entthront einen Modellathleten, den wohl alle im Vorfeld als Favoriten in diesem scheinbar ungleichen Gefecht gesehen hatten. Wie wir nun alle wissen, kam es anders. Der von vielen für unschlagbar gehaltene Dreifachweltmeister ging baden, wirkte abwesend, benommen und unkonzentriert, fragte am Ende der fünften Runde seinen Coach, die wievielte Runde das gewesen sei. Nach der sechsten Runde eine erneute Frage an den Trainer: „Warum fühle ich mich so?“ Was die Leistung von Andy Ruiz Jr. nicht schmälern soll. Ruiz schlug Joshua in Runde 3 zweimal zu Boden, in der siebten Runde gab es erneut zwei Niederschläge … der Rest ist Geschichte. Und zwar eine gute, trägt der Sieg des mexikanisch stämmigen Schwergewichtlers doch dazu bei, wieder frischen Wind und Bewegung in die ...

