Olympia 2026: Biathlon-Star Sebastian Samuelsson erhebt Doping-Vorwurf
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Der schwedische Biathlet äußert Bedenken über die Effektivität der Dopingkontrollen im Weltcup. Eine Umfrage zeigt alarmierende Ergebnisse. Der schwedische Biathlet Sebastian Samuelsson hat im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Italien seine Besorgnis über Doping im Biathlon-Weltcup geäußert. Er kritisiert die mangelnde Anzahl von Dopingtests und fordert effektivere Methoden zur Bekämpfung von Betrug im Sport. Im Interview mit dem schwedischen Sender SVT Sport sagte der 28-Jährige: "Ich war immer davon überzeugt, dass ich gegen gedopte Athleten antrete." Erstmals im deutschen Eishockey : Deutscher Goalie schreibt Geschichte Besonderheit in Mailand und Cortina: Trans Mann startet bei Olympia bei den Frauen Knapp zwei Wochen vor den Olympischen Winterspielen in Italien veröffentlichten die Sender SVT, NRK (Norwegen), Yle (Finnland) und DR (Dänemark) die Ergebnisse einer anonymen Dopingumfrage. Diese zeigt, dass die Hälfte der teilnehmenden Athleten im vergangenen Jahr außerhalb von Wettkämpfen nicht getestet wurde. Samuelsson sieht darin einen besorgniserregenden Trend und fordert mehr Tests sowie alternative Ermittlungswege im Anti-Dopingkampf. Olympiasieger Samuelsson hinterfragt Antidoping-Strategie Als Antwort auf die Frage, weshalb das aber nicht der Fall sei, bekomme der Staffel-Olympiasieger immer die gleiche Antwort: "Dass Tests sehr teuer sind und fast alle Proben negativ ausfallen. Und dann kann man sich fragen: Sind viele Dopingtests wirklich ein effektives Mittel, um Betrüger zu überführen?" Vielmehr macht er sich für andere Ermittlungswege im Anti-Dopingkampf stark. Die bereits erwähnte Umfrage ergab, dass 49,2 Prozent der Athleten zwischen dem 1. September 2024 und dem 1. September 2025 während des Trainings oder der Freizeit nie getestet wurden, während 13,3 Prozent einmal eine Dopingprobe abgeben mussten. Auch während Wettkämpfen wurden 35,5 Prozent nicht getestet, und 17,5 Prozent nur einmal. Die finnische Langläuferin Johanna Matintalo äußerte ebenfalls ihre Bedenken und sagte: "Ich würde gerne an sauberen Sport glauben, aber dieses Umfrageergebnis trägt nicht gerade dazu bei."

