Biathlon: Selina Grotian ist für den Weltcup in Oberhof zurück
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Selina Grotian ist eine der deutschen Hoffnungen für die Olympischen Spiele. Zuletzt fehlte sie im Weltcup. Nun kehrt die junge Leistungsträgerin zurück. Es geht wieder los: Im neuen Jahr starten die besten Biathleten in Oberhof durch. Ab Donnerstag wollen sich die Leistungsträger in Thüringen beweisen. Gute Nachrichten gibt es zuvor vom Deutschen Skiverband (DSV), denn Selina Grotian kehrt in das Aufgebot zurück. Die 21-Jährige sagte in einer Mitteilung des Verbands nach überstandener Corona-Infektion: "Ich bin froh, dass ich in den vergangenen Wochen wieder gut trainieren konnte. Die Erkrankung hat letztlich etwas länger gedauert als zunächst gedacht oder erhofft. Inzwischen konnte ich jedoch wieder einen guten Formaufbau absolvieren, fühle mich aktuell gut und freue mich darauf, wieder an den Start zu gehen." "Das Letzte, was Sivert zu mir gesagt hatte": Ski-Star über letztes Gespräch mit totem Biathleten "Beschäftigt uns enorm": Tournee zeigt deutsche Nachwuchskrise im Skispringen Sie habe sich vorgenommen, gute Leistungen zu zeigen und das Erlernte aus dem Training auch im Wettkampf anzuwenden. Grotian ergänzte: "Für mich fühlt es sich aktuell wie ein zweiter Saisonbeginn an, gewissermaßen wie ein Neuanfang. Ich hoffe, dass alles gut hinhaut und ich einfach gute Rennen zeigen kann." Riethmüller und Kaiser müssen in den Ibu-Cup In Östersund wurde Grotian zu Saisonbeginn 11. mit der Staffel und belegte im Sprint den 30. Rang. Für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo gilt sie als eine der deutschen Hoffnungsträgerinnen auf eine Medaille. Dadurch, dass Grotian wieder dabei ist, ist eine andere deutsche Biathletin nicht mehr im Aufgebot: Julia Kink. Die ebenfalls 21-Jährige erreichte in Annecy den 41. Platz im Sprint, belegte in der Verfolgung Rang 42 und war in dieser Saison bereits im Ibu-Cup aktiv. Dort wird sie sich nun erneut beweisen müssen. Ebenso wie zwei deutsche Herren, die zuletzt im Weltcup mitmischten. Sportdirektor Felix Bitterling erklärte den Schritt so: "Danilo Riethmüller und Simon Kaiser gehen trotz wiederholt guter Laufleistungen zum Ibu-Cup an den Arber, mit der Erwartung, dort eine entsprechende Reaktion zu sehen. Im Gegenzug rücken Lucas Fratzscher und Johannes Kühn nach starken Leistungen im Ibu-Cup im Dezember in das Weltcup-Team nach." Eine zentrale Rolle spiele dabei auch die offene Olympia-Qualifikation. "Für alle Athletinnen und Athleten, die die entsprechenden Kriterien bislang noch nicht erfüllt haben, bieten die Weltcups in Oberhof und Ruhpolding die entscheidenden Chancen. Nach dem letzten Wettkampftag in Ruhpolding erfolgt in der Regel der finale Cut. Entsprechend gilt es nun, die verbleibenden Möglichkeiten zu nutzen und sich für das Olympiateam zu empfehlen", so Bitterling abschließend.

