Mit Ablauf der ersten Viertelfinalpartien zeichnen sich bereits Tendenzen für die TOP4-Teilnehmerinnen der laufenden WNBL-Saison ab. Machen die Metropolitain Girls die TOP4-Hoffnungen von ALBA zunichte? Wer entscheidet das Münchner-Derby für sich? Und: mehr Krimis im Süden!
Viertelfinale Nord
ALBA BERLIN – Metropolitain Girls Recklinghausen 48:68
Girls Baskets Regio Braunschweig-Wolfenbüttel – SC Rist Wedel 60:72
Beginnen wir in der Hauptstadt, wo die Metropolitain Girls das angekündigte Topspiel in einen Kantersieg in fremder Halle verwandelten. Und das von Beginn an: Bereits im ersten Viertel zog Recklinghausen mit 21:4 davon. ALBA erholte sich davon nur mäßig und verkürzte lediglich kurz nach der Halbzeit auf neun Punkte. Angeführt von Lucie Keune (21 PTS, 8/24 FG, 9 REB, 5 AST, 2 STL) und Clara Bielefeld (18 PTS, 8/10 FG, 16 REB, 6 AST, 3 STL) ließen die Metropolitain Girls keine Zweifel aufkommen am Auswärtssieg und verschafften sich eine denkbar gute Ausgangsposition für das Rückspiel. ALBAs Topscorerin Emilia Tomenendal kam auf 15 PTS (4/11 FG, 4 STL, 2 AST).
Obwohl auch die Girls Baskets aus Braunschweig und Wolfenbüttel eine Heimniederlage hinnehmen mussten, ist deren Situation nicht ganz so prekär. Dennoch behielten die Risters bei ihrem 72:60-Erfolg größtenteils die Kontrolle über die Partie und erzielten in drei von vier Vierteln mindestens 20 Punkte. Luise Linke hatte mit 18 Zählern den größten zählbaren Anteil (8/9 FG, 7 REB, 4 AST, 2 STL). Für die Baskets trumpfte Meret Rahel Wellmann mit 19 Punkten auf (8/11 FG, 7 REB, 5 STL, 2 AST).

