Bei der FIBA Women’s EuroBasket brachte Bundestrainerin Lisa Thomaidis mit ihrem Team den deutschen Damen-Basketball zurück auf die europäische Bühne. Im Interview bilanziert sie die Leistungen des DBB-Teams, schwärmt vom Zusammenhalt und blickt auf das, was bevorsteht.
„Könnte nicht glücklicher sein“
Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu diesem großen Erfolg. Sich das Ticket für eines der vier olympischen Qualifikationsturniere zu sichern, schien vor ein paar Wochen noch unvorstellbar. Wie sieht deine Gefühlslage aus?
Es fühlt sich fantastisch an. Als wir vor einem Monat zusammenkamen, hatten wir das definitiv nicht auf dem Radar. Zu Beginn des Turniers ging es nur darum, zu beweisen, dass wir dazugehören, zu sehen was wir können, Spiel für Spiel zu nehmen, als Team besser zu werden und daraus eine lehrreiche Erfahrung zu machen. Dass wir jetzt in dieser Situation sind und unser Ticket für das OQT gezogen haben, ist einfach surreal. Es sind nicht nur in diesem Spiel, sondern auch in anderen Spielen so viele Dinge richtig gelaufen. Dass dieses Team nun in dieser Situation ist herausragend. Das ist sehr bemerkenswert und ich könnte nicht glücklicher für diese Gruppe von Frauen sein.
Was bedeutet es für dich diesen Erfolg mit der Mannschaft erzielt zu haben?
Wir haben einen langen Weg hinter uns. Ich bin ja erst kurz vor knapp (lacht) zur Gruppe hinzugestoßen und es wurde schon viel Arbeit geleistet, bevor ich überhaupt hierherkam. Die Spielerinnen haben so viel Zeit und einen Teil ihres Lebens in dieses Programm und den Basketball investiert. Zu sehen, wie sie gemeinsam erfolgreich und jetzt in der Lage sind, um einen Platz bei den Olympischen Spielen zu kämpfen, ist großartig. Ich freue mich wirklich sehr für sie.

