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Endlich wieder spielen: Die MLP Academics wagen den Neustart

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Von Michael Wilkening

Heidelberg. Zumindest der Gegner passt: Die Basketballer der MLP Academics Heidelberg sollten im Oktober die Zweitliga-Saison mit einem Auswärtsmatch bei den Gladiators Trier eröffnen. Daraus wurde nichts, die Partie musste wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Wenn diese Begegnung am Mittwoch, 19.30 Uhr, nachgeholt wird, fühlt sich das für die Spieler und Offizielle der Heidelberger wie ein Neu-Start an. Seit dem 9. Dezember haben die Academics nicht mehr gespielt, insgesamt vier Akteure wurden positiv auf das Corona-Virus getestet, drei Wochen lang konnte nicht einmal trainiert werden.

"Wir freuen uns alle, dass wir wieder spielen können", sagt Branislav Ignjatovic. Der Trainer weiß, dass es viel Ungewissheit rund um seine Mannschaft gibt, aber das ist aus seiner Sicht im Vergleich zur Tatenlosigkeit der zurückliegenden Wochen allemal besser. "So etwas kenne ich sonst nur aus der Vorbereitung, da weiß man auch nicht, wo man körperlich steht", erklärt der Serbe. In den Übungseinheiten, die seit der vergangenen Woche wieder möglich sind, hat er zuletzt zwar Fortschritte feststellen können , doch es ist nicht klar, wie das Team auf die Intensität eines Liga-Spiels reagiert.

Unklar ist auch, mit welchem Kader die Academics am Mittwoch in Richtung Trier aufbrechen werden. Center Armin Trtovac soll heute einen Belastungstest absolvieren, die Topscorer Jordan Geist (Knie) und Shyron Ely (Knöchel) plagen sich mit Wehwehchen herum.

Kurzum: Die Voraussetzungen sind nicht ideal, aber damit haben sich die Beteiligten abgefunden. "Das ist eine neue Situation für alle, aber wir sind dankbar, dass wir Trier einen hoffentlich heißen Tanz liefern können", so Ignjatovic. In den nächsten Wochen sollen viele folgen, denn die Heidelberger haben bis zu sechs Partien weniger absolviert als die Konkurrenz. Bis zum geplanten Start der Playoffs erwartet die Academics eine Spiele-Hatz.

Insgesamt wurden vier Akteure der Heidelberger positiv auf den Covid-19-Erreger getestet – alle vier hatten einen unterschiedlichen Krankheitsverlauf. "Einer hatte Fieber, ein anderer nicht. Einer fühlte sich schwach und hatte Symptome, ein anderer hatte gar keine Symptome", berichtet Ignjatovic. Die Heidelberger sind durch die vergangenen Wochen noch demütiger im Umgang mit der Pandemie geworden. Die Freude, wieder am Liga-Betrieb teilnehmen zu können, ist deshalb groß.

Die Besonderheiten der Pandemie-Saison könnten Kapitän Phillipp Heyden und Co. aber schon am Wochenende wieder einholen. Beim geplanten Gegner Leverkusen gab es offensichtlich einen Corona-Fall, so dass die Begegnung verschoben werden könnte. In diesem Fall würden sich die Heidelberger kurzfristig nach einem Ersatz umsehen, um nicht weiter ins Spiele-Hintertreffen zu geraten – potenzielle Kontrahenten für ein Nachholspiel gibt es inzwischen genug.

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