Jeden Tag mindestens zweit Stunden Training
Unsere U16-Spielerin Maëlle Fellgiebel ist ein Jahr lang in Pennsylvania USA
Gleich zum Startschuss der Softball-Nachwuchsmannschaft der Mainz Athletics, im Sommer 2023, kam Maëlle Fellgiebel zum Softball. Im zweiten Jahr der Mannschaft spielte sie bei der Spielgemeinschaft der Mainzerinnen mit Mannheim mit und 2025 war sie Shortstop und Pitcherin, als es zum ersten Mal hieß: Ligaspiele im eigenen A’s-Trikot (in der U16 BaWü-Liga und der Perspektivliga mit Hessen).
„Maëlle war von Anfang an mit Ehrgeiz dabei und hat sich schnell zu einer starken Spielerin entwickelt“, erinnert sich ihre Mainzer Trainerin aus den ersten Jahren. „Gleichzeitig hat sie eine ganz ruhige Ausstrahlung und trägt immer zu einer guten Stimmung im Team bei. Wir haben sie alle sehr geschätzt.“
Schon vor Ende der Saison ’25 mussten die Athletics Maëlle allerdings verabschieden, da sie ein „Highschool-Jahr“ in den USA antrat.
Nun hat die neue Saison ‘26 begonnen – für Maëlle in Pennsylvania. Sie spielt in dem Softballteam ihrer dortigen Schule (The Warrior Run Defenders) und zusätzlich in einem Travel-Team (The Bucaneers). Training hat sie jeden Tag, mindestens zwei Stunden lang.
Obwohl die amerikanischen Spielerinnen den Sport meistens schon mit 4 Jahren beginnen und das Training entsprechend fortgeschritten ist, kann Maëlle mithalten. Sie spüre aber generell und vor allem bei Spielen erhöhten Druck. „Es gibt Konkurrenzkämpfe um die verschiedenen Positionen“, erzählt sie. Und in ihrem Schulteam sei der Coach bei Fehlern nicht besonders verständnisvoll.
Maëlles Spaß am Softball kann das nicht mindern. In einem Spiel der Bucaneers schlug sie weit ins Outfield und kam bis zur dritten Base, für sie persönlich ein Rekord. Sie freut sich außerdem, von außergewöhnlich starken Spielerinnen umgeben zu sein und spürt, wie sie das nochmal mehr motiviert, an sich zu arbeiten und besser zu werden.
„Softball ist hier definitiv einer der beliebtesten Sportarten“, erzählt sie und das merkt man auch den Strukturen an. Ihr Travel-Team habe drei Coaches, das Schulteam sechs – mit genug Spielerinnen für zwei Teams. Neben gutem Softball gefällt ihr bei den Spielen in den USA vor allem die spürbar Stimmung und die laute Unterstützung, wenn man an den Schlag geht.
Vielleicht kann sie diese Stimmung auch in den Ballpark am Hartmühlenweg tragen: Mitte Juni kommt sie zurück nach Deutschland. Nach ihrem Highschool-Jahr will sie sich dann bei den Mainz Athletics weiter auf Softball fokussieren und sich auch in Zukunft noch verbessern.
Vorher freut sie sich noch auf ihre Prom-Night – und auch sonst gefällt es ihr in Pennsylvania sehr gut. Mit ihrer Gastfamilie geht sie zum Line Dancing, mit Freunden geht sie in ihrer Freizeit abends aus. Und natürlich hat sie noch einige Softballspiele vor sich, bis die Saison vorbei ist. Wir wünschen ihr weiterhin viel Spaß und freuen uns auf ihre Rückkehr im Sommer!

