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BM Halle 2026

Wie schon in den Jahren vorher, zieht sich die Bayerische Meisterschaft in der Halle über 4 Tage. Den Auftakt machen am Donnerstag die älteren Semester. Die Tassilos sind hier mit 2 Schützen in der Masterklasse (namentlich Eyad und Otti) vertreten. Das ist nicht viel, stellt aber im Vergleich zum Vorjahr immerhin eine Steigerung um satte 100% dar! Am frühen Nachmittag sind die Schützen vor Ort und ehe man es sich versieht, stellt Stefan Fent seine (große) Mannschaft vor und begrüßt die Anwesenden. Schon stehen alle Schützinnen und Schützen für die Probepfeile an der Schießlinie. Volle 30 min sind dafür angesetzt - was am Ende etwa 5 Passen bedeutet.

Schon in der 2. Einschießpasse erschrickt die gesamte Halle ordentlich, den der Bogen eines - hier nicht namentlich genannten - Schützen der Masterklasse löst sich im Vollauszug in seine Bestandteile auf. Und zwar so gründlich, dass einer der Wurfarme erst kurz vor der Zielscheibe liegen bleibt. Kurze Kontrolle - nix Schlimmes passiert. Scheinbar ist ein Sehnenöhrchen vom Wurfarm gerutscht und hat das Malheur verursacht. Der Schaden ist schnell behoben und dem Schützen bleiben noch ausreichend Einschießpassen übrig.

Mit einem leichten Schmunzeln im Gesicht geht es mit den Wertungspfeilen weiter. Auf meiner (Otti) Scheibe hat sich eine locker Truppe eingefunden. So bleibt neben dem Schießen auch immer ein bisschen Zeit für eine kleine Unterhaltung. In der 5. Wertungspasse meldet uns die Auswerte-Crew ein kleines technisches Problem. Da Alle mit Pfeile ansagen, aufschreiben und rechnen beschäftigt sind und die Lautsprecher scheinbar in Riichtung der Schießlinie zeigen, bekommt kaum jemand etwas davon mit. Nachdem die Durchsage wiederholt wurde und auch die Kampfrichter erklärend unterstützen, wird das Ganze transparenter: ALLE müssen die Passen 3 und 4 nochmal eingeben und dann - wenn das OK von der Auswertung kommt - schließlich auch die 5. Passe. Die Prozedur bewirkt zwar eine kleine Verzögerung, ist am Ende aber doch weitgehend problemlos erledigt.

Ergebnistechnisch sieht man bei den Tassilos wie immer Licht und Schatten, wobei es heuer bei einem Schützen etwas mehr Licht und beim Anderen etwas mehr Schatten bedeutet. So oder so ähnlich setzt es sich auch im 2. Durchgang fort. Für mich selbst kann ich nur sagen, dass ich tatsächlich einmal mit dem Ergebnis zufrieden bin, denn die vorhergegangenen Trainingseinheiten waren auf grund eines 3-wöchigen Ausfalls katastrophal und lagen zum Teil ca. 40 Ringe unter meinem heutigen Ergebnis. 

Fazit Tag 1: Lockere Atmosphäre, super Organisation - alles im grünen Bereich

Für die Tassilos geht es erst an Tag 3 weiter, an dem wir zwar in diesem Jahr quantitativ vergleichsweise schwach aufgestellt sind, dies aber qualitativ mehr als wett machen. Doch dazu gleich mehr. 2026 konnten sich (nur) Vroni (mit Ihrem Top-Ergebnis der BZM) in der Damenklasse und Julian bei den Junioren qualifizieren. Da Vroni leider aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen kann, schaukelt Julian quasi im Alleingang das Kind - allerdings moralisch unterstützt durch Wolfi, Otti und zeitweise auch Chrissie. Ob diese Unterstützung oder die derzeit sehr gute Form unseres Schützen für den Ausgang des Turniers ausschlaggebend ist, lässt sich wie immer nicht mit Sicherheit sagen. Wahrscheinlich ist es - wie immer -  die Kombinations aus allen Faktoren. Mit einem stabilen Ergebnis von 275 und 265 Ringen ergattert Julian in der Qualifikationsrunde den 4. Platz und damit eine sichere Fahrkahrte ins Finale. Während Wolfi in Qualirunde als Trainer fungierte, übernimmt Otti den Job am Nachmittag für die Finals. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass es nur wenige Ansagen brauchte, denn Julian zieht ruhig und augenscheinlich gelassen sein Ding durch, was ihn am Ende bis ins Bronzefinale bringt, Dort verweist er mit einem Top Ergebnis von 29/29/28 Ringen seinen Gegner kurz und schmerzlos (?) in 3 Sätzen auf den 4. Rang!

Top Ergebnis und volles Gratulat an Julian, der sein Final-Debut mit Bravour gemeistert hat. Wieder einmal ist der Nachwuchs, der bei den Tassilo Schützen die Fahnen hoch hält und die Medaillen nach Hause bringt.

Alles in Allem mal wieder eine Top organisiert Bayerische. Nicht unerwähnt sollte allerdings auch, dass in diesem Jahr ein neues Catering Team in Hochbrück für das leibliche Wohl sorgte. Mit einer großen Speisenauswahl, bei der wahrscheinlich auch für jeden Gaumen etwas dabei war, hob es sich ganz deutlich vom Angebot der Vorjahre ab. Da kann man nur hoffen, dass uns dies auch in den kommenden Jahren erhalten bleibt.

(SO - 08.02.2026 - Ergebnisse)

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