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Notizen von den Olympischen Winterspielen

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Pyeongchang (dpa) - KEINE ASSE AUF SKIERN: Wie Ester Ledecka auf Skiern und auf dem Snowboard im Weltcup unterwegs zu sein, können sich die beiden deutschen Medaillengewinnerinnen Selina Jörg und Ramona Hofmeister nicht vorstellen. «Ich bin eine schreckliche Skifahrerin, ich würde das nicht schaffen», räumte Hofmeister ein, die auf dem Snowboard im Parallel-Riesenslalom hinter Ledecka und Jörg Bronze holte. Jörg holt gern die Skier raus, wenn die Saison vorbei ist. Sie fing mit Ski alpin an, ehe sie zum Snowboard wechselte. «Unvorstellbar, dass ich noch mal auf Alpinski durch irgendwelche Tore fahre, das will keiner sehen», sagte die 30-Jährige.GUTER TAG: Fernab der Olympischen Winterspiele hat Basketball-Nationalspieler Daniel Theis einen besonderen Abend in seiner Sportlerkarriere erlebt - nicht nur, aber auch wegen der deutschen Eishockey-Auswahl. Beim 110:98-Sieg der Boston Celtics in der Nordamerika-Liga NBA bei den Detroit Pistons stellte der Center mit 19 Punkten am Freitagabend eine persönliche Bestmarke in seiner ersten NBA-Saison auf. Anschließend erklärte Theis: «Das ist ein guter Tag für mich. Deutschland hat Kanada im Eishockey geschlagen, wir haben hier gewonnen, deswegen bin ich glücklich.» Beim Frühstück lief ihm zuvor der Celtics-Assistenztrainer über den Weg. «Ich habe nur gelächelt, weil er aus Kanada kommt», sagte Theis. Das deutsche Eishockey-Team hatte am Freitag in Pyeongchang mit dem 4:3 im Halbfinale gegen Kanada erstmals ein Olympia-Finale erreicht.WETTE: Ein Funktionär des amerikanischen Ski-Verbandes hat nach dem Gold für Langläuferin Kikkan Randall im Team-Sprint eine alte Wette eingelöst. Der für Kommunikation zuständige Vizepräsident Tom Kelly hatte Randall vor zwölf Jahren versprochen, sich seinen Bart rosa färben zu lassen, sollte Randall jemals eine Olympia-Medaille holen. Am Mittwoch war es soweit, die 35-Jährige gewann zusammen mit Jessica Diggins überraschend Gold. Am Samstag löste Kelly bei einem Friseur im olympischen Dorf seine Wettschuld ein und ließ sich seinen grauen Bart pink färben.PARTY: Passenderweise war es dem Party-Snowboarder Billy Morgan vorbehalten, das beste Abschneiden Großbritanniens bei Winterspielen zu besiegeln. Der 28-Jährige gewann Bronze im Big Air und sorgte damit für die fünfte britische Medaille. Die Bestmarken waren bisher viermal Edelmetall in Chamonix 1924 und in Sotschi 2014. Morgan feierte seinen Erfolg mit dem imaginieren Öffnen einer Bierflasche. Vor vier Jahren waren von ihm nach Platz zehn im Slopestyle Party-Bilder zu sehen, als er mit einem Toilettensitz um den Hals feierte.SAUNABUSSE: Zum Abschluss der Winterspiele in Pyeongchang meinen die Busfahrer der olympischen Shuttles es noch einmal richtig gut. Wegen der frostigen Temperaturen draußen heizen sie ihre liebevoll geschmückten Busse bis zum Anschlag auf. Sportler, Funktionäre und Medienschaffende sollen auf keinen Fall frieren. «Im Bus habe ich das Gefühl, es sind 50 Grad», meinte Eiskunstlauf-Olympiasieger Bruno Massot. Und weil die Fahrer meist kein Englisch verstehen, ist manch eine Tour dann nur im Unterhemd zu ertragen.ZIRKUS: Nach dem Überraschungssieg der schwedischen Biathleten mit der Männer-Staffel hat Startläufer Peppe Femling sein Erfolgsrezept verraten. In seiner Jugend stand der Weltranglisten-83. mit seinen Brüdern sechs Sommer lang in der Zirkus-Manege. «Da habe ich gelernt, den Fokus zu behalten», meinte er. Bei schwierigen Bedingungen am Schießstand hatte er sich nicht beirren lassen und nur einen Nachlader benötigt. «Leute, die mich kennen, wundern sich, wenn sie davon erfahren, denn sie sehen mich nicht als einen, der gerne im Fokus steht.» Außerdem habe sein Zirkus-Abenteuer auch für Koordination und Balance gesorgt: «Ich bin nicht so akrobatisch.»

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