Weltverband verteidigt Entscheidung gegen Slopestyle-Absage
Pyeongchang (dpa) - Nach der Kritik an der Durchführung des olympischen Slopestyle-Wettbewerbs der Snowboarderinnen hat der Ski-Weltverband seine Entscheidung verteidigt. «Die oberste Priorität der FIS ist die Sicherheit der Athleten, und die FIS würde niemals einen Wettkampf veranstalten, wenn diese nicht sichergestellt werden kann», hieß es in einer Stellungnahme der FIS am Montag. Das Finale im Damen-Slopestyle bei den Olympischen Winterspielen in Pyeogchang hatte mit einer 75-minütigen Verspätung trotz starker Windböen stattgefunden.Für die deutsche Starterin Silvia Mittermüller sind die Olympischen Winterspiele nach einem Meniskusriss aus dem letzten Vorbereitungslauf beendet. Auch in den zwei Endläufen waren die Athletinnen reihenweise gestürzt und hatten anschließend teils heftig über die Bedingungen geklagt. Der Verband erklärte, die Jury habe nach dem Training und unter Berücksichtigung der Prognosen entschieden, dass das Wetter stabil genug für den Wettkampf sei. Die Wetterbedingungen seien «innerhalb der Grenzen» gewesen.

