Lettlands Skeletonverband begrüßt IOC-Dopingsperren
Riga (dpa) - Lettlands Bob- und Skeletonverband hat die lebenslange Sperren für den russischen Olympiasieger Alexander Tretjakow und drei weitere russische Skeleton-Piloten wegen Dopings bei den Winterspielen 2014 in Sotschi begrüßt. «Wir haben darauf gewartet», sagte Verbandschef Zintis Ekmanis der Nachrichtenagentur Leta zufolge am Mittwoch zur Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). «Die Wahrheit besiegt die Lüge, und das ist der wichtigste Sieg.»Mit der Sperre wird Tretjakow auch dessen Goldmedaille aberkannt. Damit könnte der damals zweitplatzierte Lette Martins Dukurs zum Olympiasieger erklärt werden. Dessen Bruder Tomass kann sich Hoffnung machen, in der Wertung vom vierten auf den dritten Platz vorzurücken. «Schon seit den Sotschi-Spielen sind sie für alle, die den Sport verfolgen, Olympiasieger», sagte Ekmanis. Lettlands Skeleton-Cheftrainer Dainis Dukurs, Vater der beiden Brüder, betonte: «Die Gerechtigkeit hat triumphiert.»

