Deutsche Meisterschaften U20
Deutsche Meisterschaften U20
Die Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U20 in den Stilarten Griechisch-römisch, Freistil und weibliches Ringen haben einmal mehr die gute Qualität und positive Entwicklung des deutschen Ringkampfnachwuchses unter Beweis gestellt. Über 300 Athletinnen und Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet kämpften an den Standorten Zella-Mehlis sowie Hohenlimburg/Hagen um die nationalen Titel und lieferten dabei zahlreiche spannende und technisch anspruchsvolle Duelle.
Im griechisch-römischen Stil, der in Zella-Mehlis mit insgesamt 120 Teilnehmern ausgetragen wurde, dominierte der Landesverband Württemberg die Verbandswertung und verwies Nordrhein-Westfalen sowie Mecklenburg-Vorpommern auf die Plätze. In den einzelnen Gewichtsklassen setzten sich Lenny Wörner (55 kg, AV Reilingen), Anton Schneider (60 kg, HAC Stralsund), Mika Noel Labes (63 kg, KSV Witten 07), Kevin Karl (67 kg, ASV Schorndorf), Finn Kühn (72 kg, SV Luftfahrt Ringen Berlin), Albert Kreimer (77 kg, SV Wacker Burghausen), Bogomir Eismont (82 kg, KSV Aalen 05), Hadis Vehapi (87 kg, KSV Allensbach), Ole Sterning (97 kg, HAC Stralsund) sowie Andrej Malchun (130 kg, KSK Konkordia Neuss) als Deutsche Meister durch. Auffällig war dabei die hohe Leistungsdichte insbesondere in den stark besetzten mittleren Gewichtsklassen.
Auch im Freistil in Hohenlimburg präsentierte sich der Nachwuchs auf einem sehr hohen Niveau. Württemberg sicherte sich erneut den ersten Platz in der Verbandswertung, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Südbaden. Die Titel gingen an John Keterling (57 kg, KSC Olympia Graben-Neudorf), Eliah Lucyga (61 kg, ASV Schaafheim), Dario Fischietti (65 kg, SVH), Jason Keil (70 kg, TuS Adelhausen), Maik Braun (74 kg, KSC Olympia Graben-Neudorf), Felix Schmitt (79 kg, KSV Rimbach), Emil Ulamec (86 kg, ASV Urloffen), Abdurrahim Sekmen (92 kg, KSV Hohenlimburg), Tom Ulamec (97 kg, TSV Asperg) sowie Ahmet Yigit Sekmen (125 kg, KSV Hohenlimburg). Besonders in den oberen Gewichtsklassen setzte Nordrhein-Westfalen deutliche Akzente und bestätigte seine Stärke in diesem Bereich.
Im weiblichen Wettbewerb zeigte sich Sachsen als dominierende Kraft und gewann die Verbandswertung vor Thüringen und Nordrhein-Westfalen. Die Deutschen Meistertitel gingen an Josephine Wrensch (50 kg, 1. SV Pößneck), Fiona Gasser (53 kg, AC Werdau), Eleni Zagliveri (55 kg, SV Fellbach), Leni Heinicke (57 kg, KFC Leipzig), Lisa Laible (59 kg, SG Weilimdorf), Leonie Steigert (62 kg, ASV Vörstetten), Feenja Magdalena Hermann (65 kg, 1. HRV), Mina Witt (68 kg, SV Preußen Berlin), Melanie Lorenz (72 kg, FC Erzgebirge Aue) sowie Mia Bauer (76 kg, RSV Rotation Greiz). Die Wettkämpfe verdeutlichten die positive Entwicklung im weiblichen Nachwuchsbereich, auch wenn in einzelnen Gewichtsklassen weiterhin Potenziale zur Erhöhung der Teilnehmerzahlen bestehen.

