Michael Raelert nimmt „The Championship“ ins Visier
Raelert-Brothers
Start am Samstag bei Elite-Rennen in der Slowakei – Bei neuem Wettkampf der Challenge Family sind in Samorin Weltklasseathleten wie Alistair Brownlee mit dabei
Samorin. Mit einem Weltklassefeld setzt sich Michael Raelert am Samstag in Samorin auseinander. Beim neuen Elite-Wettkampf „The Championship“ der Challenge Family bekommt es der Rostocker in der Slowakei mit einigen der weltbesten Kurz- und Langstrecklern zu tun. „Keine Frage, das wird ein Hammer“, sagt Michael Raelert mit Blick auf den Mitteldistanztriathlon und die Startliste, die herausragende Sportler umfasst. Der zweimalige Olympiasieger Alistair Brownlee aus Großbritannien ist dabei lediglich der schillerndste unter einer langen Reihe von Namen hochklassiger Athleten.
Mit großer Spannung und Begeisterung bereitet sich Michael Raelert auf den Wettkampf über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen vor. „Die Strecke ist flach und damit sicher extrem schnell“, sagt Michael Raelert, „verbunden mit dem Gedanken an die Athleten, die mit mir am Start stehen werden, wird es sicherlich von Anfang an ein echter Showdown.“ Insbesondere auf dem Vierecks-Schwimmkurs in der Donau rechnet er im Wasser gleich mit einer harten Auseinandersetzung.
Nach seinem langen Trainings- und Wettkampfaufenthalt in Asien hat sich Michael Raelert zuletzt in Rostock auf das Rennen in Samorin und den weiteren Saisonverlauf vorbereitet. „Die Championship, die jetzt ansteht, ist gleich ein echtes Highlight“, sagt er. Denn neben dem britischen Doppel-Olympiasieger Alistair Brownlee stehen im Südafrikaner Richard Murray sowie dem Slowaken Richard Varga weitere exzellente Kurzdistanzspezialisten auf der Startliste. „Solche Jungs werden gleich beim Schwimmen mächtig für Alarm sorgen, und da möchte ich versuchen, das Tempo mitzugehen“, sagt Michael Raelert.
Beim Radfahren ist damit zu rechnen, dass unter anderem Langstreckenspezialisten wie Sebastian Kienle und Andreas Dreitz einigen Druck machen werden, um mögliche Rückstände nach dem Schwimmen aufzuholen. Insbesondere, da der Veranstalter ein Windschattenverbot inklusive eines Mindestabstands von 20 Metern zwischen den einzelnen Athleten angekündigt hat, rechnet Michael Raelert mit einem packenden Rennverlauf. „Ich denke, dass es beim Laufen zu einem echten Ausscheidungswettkampf kommen wird“, sagt er. „Ich hoffe, dass ich dabei ein Wörtchen mitreden kann.“
Foto: AsiaTRI.com

