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Abschied ohne Glück: Michael Raelert erlebt Defekt

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Raelert-Brothers

Zum Abschluss seines Trainingsaufenthaltes in Asien hat Rostocker beim Ironman 70.3 Vietnam kein Glück – Platten beim Radfahren stoppt in Führung liegend

Danang. Michael Raelert konnte beim Ironman 70.3 Vietnam keinen Erfolg feiern. In Führung liegend, hatte er Pech mit einem Platten beim Radfahren. „Leider konnte ich das Rennen heute nicht beenden“, sagte Michael Raelert, „das ist sehr bitter für mich. Ich hätte Asien gerne mit einem positiven Ergebnis verlassen.“ Der Australier Tim van Berkel gewann den Wettkampf in Danang in 3:56:19 Stunden vor dem Russen Ivan Kalashnikov (4:00:32 Stunden) und dem Neuseeländer Mike Phillips, der in 4:02:14 Stunden im Ziel war.

„Beim Schwimmen lief soweit noch alles nach Plan“, sagte Michael Raelert. Der starke Schwimmer Sam Betten (Australien) führte die Spitzengruppe nach 1,9 Kilometer Schwimmen in 24:50 Minuten aus dem Wasser. Michael Raelert kam nach 24:56 Minuten in die erste Wechselzone und lag damit in der neunköpfigen Führungsgruppe auf Platz fünf. „Auf dem Rad wollte ich dann attackieren“, beschrieb er seine weitere Taktik.

Michael Raelert gehörte auf der 90 Kilometer langen Radstrecke zu den Protagonisten, die von Beginn an deutliche Akzente setzten. Bald übernahm der 36-Jährige bei schwülwarmen Bedingungen die Spitze des Feldes und setzte sich dann von seinen Verfolgern ab. Bereits zu Beginn der zweiten Radrunde lag er deutlich vorne und hatte sich einen Vorsprung von mehr als zwei Minuten erarbeitet. „Das lief alles ganz gut, aber dann kam der Platten“, sagte Michael Raelert. Nach 60 Kilometern musste er aufgrund des Reifendefekts stoppen. „Ich habe versucht, das Problem schnell zu beheben“, sagte er, „aber das lief heute gar nicht bei mir.“ Während die Spitzengruppe ihn passierte, büßte Michael Raelert viel Zeit ein. „Das Rennen war zu diesem Zeitpunkt einfach vorbei.“

Die Radstrecke rollte Michael Raelert in 2:25:48 Stunden noch zu Ende, doch der Zeitverlust war schon viel zu groß, um mit Ambitionen in den abschließenden Halbmarathon zu starten. „Es war für mich heute leider nichts zu machen“, sagte Michael Raelert, „ich hätte mir einen besseren Abschluss meines Trainingsaufenthaltes in Asien gewünscht“, sagte der Rostocker. Zurück in Europa, möchte er bald positive Ergebnisse folgen zu lassen.

 

Foto: AsiaTRI.com

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