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Heidelbergman: Martin Diebold sammelte die Konkurrenz ein

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Heidelberg. (miwi) Es ist nicht besonders schwer herauszufinden, wer Martin Diebold ist. Ein Blick auf das Stirnband genügt, auf dem "Diebi" steht, der Spitzname des Triathleten aus Karlsruhe. Beim "Heidelbergman" blieb sich Diebold treu und landete auf dem dritten Rang. Schon in Mußbach und Ladenburg, den ersten beiden Stationen des BASF Triathlon Cups Rhein-Neckar, schnappte er sich den letzten Platz auf dem Podest.

In der Gesamtwertung der Serie liegt Diebold auf dem zweiten Platz und ist vor dem Finalereignis am 26. August in Viernheim der härteste Widersacher von Julian Erhardt. Diebold geht als Herausforderer in das Finale und würde sich in Heidelberg eine noch härtere Laufstrecke wünschen.

Martin Diebold, wieder stand am Ende ein dritter Platz. Warum sind Sie dieses Jahr auf diese Platzierung abonniert?

Das wüsste ich auch gerne, aber glauben Sie mir: Ich bin richtig zufrieden mit diesem Abschneiden. In Heidelberg ist das Starterfeld immer besonders stark, das war auch dieses Mal so. Das ist einer der besten Wettkämpfe in ganz Deutschland, und da ist es eine tolle Sache, auf dem Podest gelandet zu sein.

Warum hat es nicht zu mehr gereicht?

Ich lag nach der Radstrecke auf dem siebten Platz, da ist es eben schwer, noch alle einzusammeln. Es ist für mich der typische Rennverlauf: Nach dem Schwimmen hinten zu liegen, um danach die Konkurrenz "einzusammeln". In einem so starken Feld ist es aber nicht möglich, alle einzusammeln. Dafür müsste die Laufstrecke vielleicht noch schwieriger sein.

Das Laufen beim HeidelbergMan ist besonders anspruchsvoll, schließlich geht es den Philosophenweg hoch.

Ja, das stimmt. Das kommt mir auch sehr entgegen. Für mich wäre es aber besser, wenn es noch schwieriger wäre, denn ich habe meine Stärke beim Laufen. Besonders bergab kann ich mit meiner Technik richtig viel gutmachen. Deshalb wäre es schön, wenn es noch mehr hoch und runter gehen würde.

Damit Sie noch mehr "einsammeln" können?

Genau. Meine Taktik ist ganz einfach. Weil ich aufholen muss, lautet mein Motto: Immer den Nächsten. So habe ich immer ein kleines Ziel vor Augen und kann mich dadurch pushen.

Sie liegen in der Gesamtwertung des Triathlon-Cups auf dem zweiten Rang. Wie wollen Sie den Führenden Julian Erhardt beim Finale in Viernheim noch von der Spitze verdrängen?

Man muss da ganz realistisch sein. Wenn er einen guten Tag hat, wird das ganz schwierig. Julian war in Heidelberg richtig stark, deshalb ist er auch der Favorit. Ich hatte mir am Ende eine Top-5-Platzierung vorgenommen, und jetzt sieht es so aus, als könne ich in der Gesamtwertung auf dem Podest landen. Das ist für mich großartig. Super ist auch, dass der Abstand bei den Rennen zu den Gewinnern nicht groß ist. Das gibt mir viel Rückenwind fürs Training.

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