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Punkteteilung in richtungsweisenden Spiel

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THE II und Walddörfer SV II trennen sich 8:8

Die letzten Spiele gegen die zweite Vertretung vom WSV waren immer richtungsentscheidend wie die Saison ausgehen sollte. Wir wollten das Momentum mit einem Sieg auf unsere Seite ziehen, um im Abstiegskampf das Möglichste zu tun. Alles außer unsere Leistung können wir sowieso nicht beeinflussen, deshalb sollte im Vergleich zur Niederlage im Hinspiel dieses Mal was Zählbares her und am besten mehr als 1 Punkt.

Schock! Johannes meldet am Freitag (Spieltag), dass sein Arm/Ellenbogen Probleme macht. Einer der Leistungsträger in dieser Saison drohte auszufallen. Nach einer Gefahrenanalyse, was für langfristige Folgen ein Einsatz möglicherweise auch für die Relegation haben könnte, wurde entschieden, dass er sicherheitshalber aussetzt. Glücklicherweise konnte Luca noch kurzfristig als Ersatz einspringen. So gingen wir mit Sven, Simon, Stegi, Basti, Malte und Luca in den Ring. Beim Gegner vom Walddörfer SV betraten Trinh, Zeyn, Zuther, Qamari, Budnick und Waterkamp die heiligen Hallen an der Ritterstraße. 

Nach diesem kurzen Einspielen geht es nun rein ins Spiel – schlechter Beginn in den Doppel!

Unser Topdoppel mit Sven und Simon musste sich überraschenderweise gegen Zuther und Waterkamp 2:3 geschlagen geben. Dagegen hatten Malte und Stegi gegen Trinh und Zeyn den ersten Satz gewonnen. Danach spielten die beiden vom WSV allerdings ihre Qualitäten besser aus und holten auch das zweite Doppel für Walddörfer auf die Haben-Seite. In der Zwischenzeit lagen Basti und Luca bereits 0:2 hinten. Puh – wird das ein 0:3 in den Doppeln? Nicht mit Luca und Basti, die beiden behielten die Nerven und brachten nach zwei knappen und einem deutlichen Satz noch einen Sieg und den ersten Punkt für Eilbeck nach Hause.

Oben gab es im ersten Durchgang nichts zu holen. Timo Zeyn gewann mit einer sehr überzeugenden Leistung verdient mit 3:1 gegen Sven und auch Simon musste Trinh gratulieren, wobei man sagen muss, dass er sich bei den knappen Sätzen, mindestens einen verdient gehabt hätte.

In den Doppel wurde zuvor die Nervenstärke angesprochen. Diese Nerven lagen in den folgenden drei Einzeln teilweise komplett blank zum Anfassen in der Halle rum – vor allem auch bei den ZuschauerInnen. Diese mussten mit ansehen wie sowohl Stegi, als auch Basti, sowie auch Malte mit 3:2 gewannen. Stegi gewann in einem Aufschlagspiel gegen Qamari und behielt endgültig dann doch die angesprochenen Nerven – die Zwischendurch blank auf dem Parkett lagen. Basti gewann sein Spiel durch einen tödlich-hingezitterten Netzroller und Malte holte sich den fünften Satz souverän mit 11:4. (Wer aufgepasst hat, erkennt, dass es nun 4:1 nach 5-Satz-Spielen steht – kleiner Tipp am Rande: Das wird später nochmal wichtig ;).

Nach einer Niederlage von Luca gegen den an diesem Tag unbezwingbaren Budnick (Malte musste leider in drei verdammt engen Sätzen ebenfalls gratulieren), kam Sven gegen Trinh zum Einsatz. In engen Sätzen und mit teils spektakulären Ballwechseln konnte Sven uns aber einen weiteren Punkt (3:1) holen. Zwischenstand nun 5:5. Könnte eng werden!

Simon ärgerte Zeyn leider nur für einen Satz und verlor genauso wie Stegi gegen Zuther mit 1:3. Dabei ist hervorzuheben, dass in Stegis Spiel kein Satz mit mehr als zwei Punkten gewonnen werden konnte – drei von vier Sätzen gingen in die Verlängerung nach 10:10. Das Spiel stand auf Messers Schneide. 5:7 zu diesem Zeitpunkt. Wir mussten uns ranhalten.

Zum Glück holten sowohl Basti als auch Luca ihre Spiele mit 3:1 und es ging mit der schon erwähnten ärgerlichen Niederlage von Malte (zu 9, 9 und 10) gegen Budnick in das Entscheidungsdoppel. 7:8. Mehr als ein Unentschieden war also nicht mehr drin. Naja aber das wollten wir verdammt nochmal immerhin haben.

Wir gehen also rein: WSV deutlich entspannter und mit reichlich Unterstützung von der Bank spielten zu Beginn im Doppel deutlich stärker als unsere beiden Jungs in Person von Sven und Simon. Doch wir wissen um die Qualitäten von Sven, wenn es in 5te Sätze geht und wir wissen, dass Simon dafür bekannt ist vor allem im Entscheidungsdoppel ein gesamtes Spiel im Alleingang drehen zu können. An diesem Abend war es aber keine Einzelleistung, sondern Sven und Simon im Verbund, die die etwas zu entspannten WSVler mit – wie sollte es als Endpunkt dieses Abends auch anders sein – 3:2 schlugen. Hätten wir gerne mehr als das Unentschieden geholt? Klar! Aber im Hinspiel gab es auch noch eine 9:5 Niederlage. Wir sind aktuell 4. der Rückrundentabelle. Haben in diesem Spiel von 6 möglichen 5-Satz-Spielen ganze 5! gewonnen. Man sollte sich nicht beschweren, nicht über letzten Freitag.

Abschließend bedanken wir uns riesig bei den OldBoys für die leckere Pizza und ließen den Spieltag bei anregender Diskussion, wie es denn nun weiter gehen würde – in welchem Szenario wir noch absteigen würden oder doch noch die Chance haben direkt drinnen zu bleiben. Wir waren uns eigentlich einig, dass es ziemlich wahrscheinlich die Relegation werden wird. Nun allerdings ein paar Tage später und nach der Niederlage von Harburg gegen ETV stehen wir auf einem NICHT-ABSTIEGSPLATZ. Punktgleich mit Harburg, aber mit dem besseren Spielverhältnis.

Gerade jetzt steht nach Ostern das Duell mit dem übermächtigen Ligaprimus an. In jedem Fall ist die Devise, dass wortwörtlich JEDES Spiel gegen TTG wichtig sein könnte. Parallel reicht Harburg gegen Sasel bereits ein Unentschieden. Alles nochmal reinwerfen, um möglichst viel aus dem Spiel rauszuholen und dann schauen wir, was uns die Katze am Ende vor die Tür gelegt hat.

Da der Autor zum Schreiben dieses Berichts in selbigen aus dem Hinspiel geschaut hat und dort geschrieben steht, dass „wir uns vor allem bei Johannes bedanken, der im Grunde schon Teil der Mannschaft ist“, möchte ich noch einmal hervorheben, wie nahtlos er sich in die Mannschaft zur Saisonmitte eingefügt hat – mit welch einer Bilanz/Leistung er diese Rückserie bisher bestreitet (10:3). Danke an dieser Stelle auch an die Vierte, die ihn zur Mitte der Saison abgegeben hat!

Wir bedanken uns auch bei den ZuschauerInnen, die uns meisterlich angefeuert haben. Leider hat es am Ende nur zu einem Unentschieden gereicht aber gerade euer Support sorgt dafür, dass 5. Sätze in unsere Richtung ausgehen!

Eure Zwote!

Es berichtete der GeoGRAF

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