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THE 3 kämpft um Bronze

Am vergangenen Freitag empfingen wir die Tabellennachbarn aus Bahrenfeld in unseren heiligen Hallen. Nach oben und unten brennt jeweils nichts mehr an, der Sieger würde die Saison auf dem Treppchen abschließen. Da wir im Hinspiel nach atemberaubendem Comeback ein emotionales 8:8 erringen konnten, sollte es auch hier ein spannender Abend werden.

Wir mussten allerdings auf Marco und Jörg verzichten. Zusätzlich spontan auch noch auf Seb, sodass wir nicht in voller Stärke auflaufen konnten.

Rouven (D2)
Luca (D1)
Moritz (D1)
Marcel (D2)
Felix M. (D3)
Philipp (D3)

Einzig Rouven und Marcel konnten im Doppel überzeugen. Taktisch clever schenkten sie Montanus/Thornten ein 3:0 ein.
Die anderen beiden Paarungen waren ohne richtige Chance und gingen jeweils 0:3 weg.

Rouven musste im ersten Einzel den ersten Satz noch knapp -10 abgeben. Dann konnte er Montanus so unangenehm anspielen, dass dieser überhaupt nicht mehr wusste, was passiert. Es folgten zwei klare Sätze und im Vierten wurde es nochmal eng. Aber auch den konnte Rouven für sich entscheiden und ging mit 3:1 vom Tisch.

Luca hatte mit Hoenig den besten Spieler der Liga vor der Brust – und führte 2:0. Die Abwehrbälle interessierten Luca herzlich wenig und er schleuderte die Vorhand unbekümmert durch.
Dann ging Hoenig ein Lichtlein auf und spielte deutlich mehr Winkel. Luca kam nicht mehr durch und schien plötzlich nahezu chancenlos. Folgerichtig gingen die nächsten drei Sätze allesamt an Hoenig.

Moritz startete gegen Thornten furios und führte verdient 2:1 in Sätzen. Was Thornten dann genau umgestellt hat, weiß ich bis heute nicht, aber es schepperte zwei Sätze 1:11 und 4:11. Auch Moritz musste gratulieren.

Marcel verpennte gegen Schütt wieder die ersten beiden Sätze; er braucht weiterhin einfach zu lange, um reinzukommen. Nachdem die Unterarm-Aufschläge von Schütt moniert wurden, verzichtete dieser vollkommen auf Vorhandaufschläge. Marcel hatte dadurch die Oberhand und konnte sich die nächsten beiden Sätze schnappen. Es wurde ein schönes, spannendes Spiel mit langen Ballwechseln. Dass Schütt im Fünften dann wieder mit verdeckten Aufschlägen anfing, brachte Marcel so sehr raus, dass er von Anfang an den Anschluss verlor. Am Ende ein 2:3 mit fadem Beigeschmack.

Felix stieg nun zu seinem Landesligadebüt in die Box. Reumann war ebenfalls Ersatzspieler und die beiden trennten vor dem Spiel nur 5 TTR Punkte. Entsprechend knapp war dieses Spiel und Felix konnte sich richtig festbeißen. Immer schön locker angezuppelt und dann zugeschlagen. Vier sehr enge Sätze brachten uns ein 3:1 und den nächsten Zähler auf der Anzeigetafel.

Philipp ging gegen Langer als absoluter Underdog in den Ring. Bei ganzen 237 Punkten Unterschied hatte hier niemand etwas erwartet. Philipp spielte groß auf und musste sich im ersten Satz nur knapp -10 geschlagen geben. Der Zweite dann deutlich -5 und wir machten uns auf der Bank schon bereit, Ihm zu einer super Leistung beim erwartbaren Ausgang zu gratulieren. Dann +11 und +7. Hoppa, was ist hier los?! Philipp brauchte einfach nur Zeit, um sich an die etwas andere Geschwindigkeit zu gewöhnen und zog nun fröhlich Vorhand wie Rückhand jeden Ball. Bei Langers Schweißtropfen war nun sicherlich auch ein großer Anteil purer Angstschweiß dabei. Im Showdown konnte er allerdings dann nochmal einen halben Gang höher schalten und Philipp musste sich knapp mit -7 geschlagen geben.

Nach der ersten Runde und vier von vier Niederlagen im fünften Satz lagen wir bereits mit 3:6 zurück. Aus dem Hinspiel wussten wir, dass hier aber trotzdem noch alles drin ist.

Rouven gegen Hoenig dann drei Sätze super knapp. Er fand immer wieder das richtige Tempo auf die Eierbälle von der anderen Seite. Im vierten Satz kamen die Abwehrbälle dann noch unangenehmer und Rouven lag schnell hinten. Den Rückstand konnte er nicht mehr aufholen und musste mit -5 zum 1:3 gratulieren.

Lucas Serve and Volley funktionierte im ersten Satz hervorragend. Aufschlag und dann Thors Hammer direkt aus Asgard. Ob Montanus dann würdig war, den Hammer zu halten, weiß man nicht, aber er konnte ihn zumindest blocken. Der zweite Satz ging etwas ärgerlich -13 weg. Danach fand Montanus seinen eigenen Weg durch den Bifröst und Luca musste -5 und -7 gratulieren.

Moritz ließ sich gegen Schütt auf lange Ballwechsel ein und war voll in seiner Komfortzone. Manchmal muss man die aber verlassen, denn Schütt war in diesem Spiel einfach besser. Der Erste ging mit -6 weg, dann konnte Moritz etwas näher an den Tisch gehen und nicht nur reagieren, sondern die Winkel bestimmen. Etwas ärgerlich ging aber auch der Satz -9 weg. Im dritten Satz hatte Schütt dann alle nordischen Götter auf seiner Seite. Immer wenn es eng wurde, gab es ein kleines Date mit dem Netz oder der Tischkante – manchmal sogar beides im gleichen Ballwechsel. Moritz ließ seinem Frust freien Lauf und handelte sich von unserem (alten) Interimskapitän Rouven die Moralschelle ein. Das änderte am Verlauf aber leider auch nichts – 0:3.

Wir waren mit 3:9 dann doch deutlich geschlagen. Da wir normalerweise unten die Punkte holen, war das hier allerdings mit Ersatz (Felix bestätigt als Ausnahme die Regel) ohnehin schon schwierig. Als nächstes geht es gegen Ligaprimus Schnelsen und dann zum Abschluss nochmal gegen Horn.

Seb konnte übrigens in der Vierten das Doppel mit Manu und beide Einzel gewinnen, hatte so also großen Anteil am Sieg gegen WTB und am Schritt Richtung Klassenerhalt. In dieser Hinsicht war die Entscheidung, die Prio in die Vierte zu setzen, also goldrichtig.

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