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Die Zweite holt wichtige Punkte im Abstiegskampf

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Freitag 06.02.2026

Nach der knappen 7:9 Niederlage im Hinspiel in Schnelsen, gingen wir hochmotiviert ins Rückspiel gegen den Tabellendritten und wollten in heimischer Halle für eine Überraschung gegen die nominell etwas stärkeren Gäste sorgen. Malte musste krankheitsbedingt passen und wurde durch Basti Wendt ersetzt:

THE II:TuS Germania Schnelsen III:
Kryza (D1)Busch (D2)
Baselt (D1)Wienefeld (D1)
Stegemann (D2)Huber (D1)
Graf (D3)Heuck (D3)
Vöstner (D3)Ehlert (D2)
Wendt (D2)Khawadi (D3)

In den Doppeln konnten sich jeweils die 1er Doppel klar durchsetzen. Sven/Simon gaben nur den ersten Satz ab und drehten anschließend mit platzierten Angriffen auf einen 3:1 Erfolg. Trotz guter Ballwechsel und Chancen im zweiten und dritten Satz, unterlagen Stegi und Basti W. im Ergebnis klar 0:3 gegen Wienefeld/Huber. Basti G./Johannes starteten sicher mit einer 2:0 Führung und hatten auch schon im dritten Satz die Nase vorn, doch eigene Nachlässigkeiten und der immer sicherer werdende Heuck sorgten für die Wende: 9:11, 9:11 und 5:11 führten zu einer unnötigen 2:3 Niederlage.

Zwischenstand 1:2

In den Einzeln setzte Sven direkt ein Ausrufezeichnen und deutete seine bestechende Form an: 3:1 bei relativ klaren Sätzen gegen Wienefeld. Simon lieferte anschließend einen großen Kampf und hatte Busch am Rande einer Niederlage, doch Busch drehte den 1:2 Satzrückstand noch und gewann im Fünften. Das längste Einzel des Abends zeigte danach Stegi gegen Heuck. Clevere Aufschläge, Platzierung, Spin, Kraft und Kondition bestimmten die langen Ballwechsel. Ein Spiel auf Augenhöhe – umso wichtiger das Stegi mit 11:9, 15:17, 10:12, 11:8, 11:9 den Sieg auf unsere Seite „rüberziehen“ konnte. Basti G. konnte mit geschickten Rückhandangriffen und Platzierungen die starke Vorhand von Huber umgehen, bevor dieser richtig ins Rollen kam. Resultat war ein sehr starker 3:1 Erfolg. Im hinteren Paarkreuz komplettierten dann Johannes und Basti W. die fast perfekte erste Einzelrunde. Beide gewannen verdient mit 3:1 gegen Khawadi und Ehlert.

Zwischenstand 6:3

In der zweiten Einzelrunde startete Sven gegen Busch das Duell der beiden 1er. Am Rande der Halle wurde ein knappes Spiel mit vielen langen Ballwechseln prognostiziert. Das interessierte Sven jedoch kein bisschen und machte mit 3:0 kurzen Prozess. Spätestens zu diesem Zeitpunkt lag etwas in der Luft und wir machten uns realistische Hoffnung auf einen Sieg. Dass dies jedoch kein Selbstläufer wird, machten unsere Gäste sehr schnell klar. Wienefeld siegte mit 3:1 gegen Simon und im mittleren Paarkreuz unterlagen Stegi gegen Huber in seinem zweiten Marathon-Match (9:11, 12:10, 11:8, 9:11, 7:11) und Basti G. gegen Heuck (im fünften 9:11) in extrem engen Spielen. Unten konnte Johannes 3:1 gegen Ehlert siegen, wobei im letzten Satz etwas Glück mithalf. Basti W. unterlag im letzten Einzel des Tages ein wenig überraschend mit 0:3 gegen Khawadi.

Zwischenstand 8:7

Der Vorsprung war aufgebraucht und so musste also das Abschlussdoppel darüber entscheiden, ob wir uns nach diesem couragierten Auftritt mit einem oder zwei Punkten im Abstiegskampf der Hamburgliga belohnen. Geprägt vom Stellungsspiel im Doppel entwickelte sich im letzten Duell des Tages ein echter Krimi. Sven und Simon probierten alles, doch gegen die sichere Spielweise von Wienefeld gepaart mit den Power-Topspins von Huber schien kein Kraut gewachsen. Nach 1:2 Rückstand und 6:9 Punkten drohte das Unentschieden, doch irgendwie konnten sich Sven und Simon mit 12:10 in den Entscheidungssatz retten. Dort die klare taktische Wendung. Simon ging mit vollem Risiko gegen die Angriffe von Huber nach dem Motto „Hilft sonst ja auch nichts“ und zog und schoss jeden Ball zurück: 5:1-Führung beim Seitenwechsel. Die Zuschauer in der Halle wurden nochmal richtig laut und getrieben von der Atmosphäre spielten sich Sven und Simon in einen Rausch. Um kurz vor Mitternacht gelang der letzte Punkt zum 11:4 und sichtlich ausgelassen feierten wir den Heimsieg.

Ergebnis: 9:7

Fazit:

  • Wenn alle einen guten Tag erwischen, dann können wir auch gegen Mannschaften im oberen Mittelfeld der Tabelle mithalten.
  • Daheim sind wir stärker als auswärts – Danke auch an unser großartiges Publikum und alle Zuschauer und Unterstützer!
  • Die Konkurrenz siegt ebenfalls und in der Tabelle ist es knapper denn je. Daher gilt nun:  Nicht auf dem Erfolg ausruhen, sondern im wichtigen Auswärtsspiel kommende Woche (14.02. – 16 Uhr) bei GW Harburg an die gezeigte Leistung anknüpfen.

Bericht von Johannes

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