Series Finals 2025: Fünfte Auflage verspricht Hochspannung
Drei Favoriten aus drei Landesverbänden
Ein Blick auf die Q-TTR-Werte lässt drei Favoriten erkennen: Steven Kaltenbrunner (TTBW), Mathias Ullrich (ByTTV) und Alexander Döll (RTTVR) gehen als die punktbesten Spieler des Turniers ins Rennen. Während Ullrich und Döll bereits Erfahrungen bei den Series Finals gesammelt haben, feiert Kaltenbrunner seine Premiere.
Mathias Ullrich stand bereits zweimal im Bundesfinale. Nach einer Pause im vergangenen Jahr peilt er nun seinen ersten Platz auf dem Podest an. Auch Alexander Döll ist kein unbeschriebenes Blatt: Er nahm im Vorjahr erstmals an den Series Finals in Eriskirch am Bodensee teil. Dass er nicht schon früher vertreten war, liegt daran, dass sein Verband – der RTTVR – erst seit dem vergangenen Jahr Teil der Series Finals ist. Döll ist Seriensieger des Rheinland-Cups und wird mit seinem Materialspiel versuchen, auch beim Bundesfinale weit vorne zu landen.
Nachdem der TTBW in den vergangenen beiden Jahren jeweils den Gesamtsieger stellte, geht auch 2025 der TTR-punktbeste Spieler aus Baden-Württemberg an den Start. Steven Kaltenbrunner blieb beim Landesfinale des TTBW-Race ungeschlagen und setzte sich vor Leonard Lange, Wolfgang Krickl und Anja Brodbeck durch. Komplettiert wird das erfahrene TTBW-Team durch Peter Schillinger. Damit schickt Baden-Württemberg vier Spieler ins Rennen, die bereits Series-Finals-Erfahrung vorweisen können: Krickl, Lange und Schillinger waren im Vorjahr dabei, Brodbeck im vorletzten Jahr auf Fuerteventura.
Außenseiter aus Hessen und Niedersachsen
Als Außenseiter gehen erneut die Starter des TTVN und des HeTTV ins Turnier. Während Niedersachsen in den ersten beiden Jahren noch die Gesamtsieger stellte, verpasste der Verband zuletzt zweimal den Sprung aufs Podest. Die größten Chancen auf eine vordere Platzierung dürfte Finn Gumprich haben. Mit Hans-Malte Hanne entsendet der TTVN zudem einen weiteren Series-Finals-erfahrenen Spieler.
Für Hessen ruhen die Hoffnungen vor allem auf Tina Acker. Nachdem Niklas Rittau im vergangenen Jahr den ersten Podestplatz für den HeTTV sichern konnte, möchte die frühere Zweitligaspielerin nun nachlegen. Acker hat sich zum dritten Mal in Folge für die Series Finals qualifiziert und peilt einen Platz in den Top 10 an.
Austragungsmodus
Wie bereits im vergangenen Jahr besteht der Austragungsmodus aus zwei Qualifikationsturnieren mit jeweils zwölf Teilnehmenden, die am Samstag ab 11.00 Uhr in Mülheim-Kärlich ausgetragen werden. Mit dem TTC Mülheim-Urmitz konnte ein erfahrener Ausrichter gewonnen werden.
Die besten zwölf Spielerinnen und Spieler qualifizieren sich für das große Finale am Sonntag, während die Plätze 13 bis 24 im kleinen Finale ausgespielt werden. Beide Finalrunden beginnen um 14.00 Uhr und finden in der Zugbrückenhalle in Grenzau statt.
Mehr als nur Tischtennis
Neben dem sportlichen Wettbewerb spielt bei den Series Finals traditionell auch das Rahmenprogramm eine wichtige Rolle. Das Hotel Zugbrücke in Grenzau bietet hierfür optimale Bedingungen: Vom gemeinsamen Bowlingabend über den großzügigen Wellnessbereich bis hin zu Wandermöglichkeiten im Brexbachtal ist für Abwechslung gesorgt. Wer auch abseits des Turniers nicht genug vom Tischtennis bekommt, kann zudem in der Halle der traditionsreichen Tischtennis-Schule trainieren.
Von beiden Veranstaltungstagen gibt es hier einen kostenlosen Livestream.
Die Liveergebnisse sind auf den MKTT-Online-Seiten des RTTVR abrufbar.

