Durch eine schwere Hinrunde nicht entmutigen lassen – ein Team hält zusammen
Die Hinrunde in der 1. Landesliga Damen verlief für die SG WTB 61 / Eilbeck anders als erhofft. Mit viel Motivation und dem Ziel, oben anzugreifen, sind wir in die Saison gestartet. Doch bereits früh wurde klar, dass uns die personelle Situation vor große Herausforderungen stellen würde.
Maike und Annabell mussten aufgrund von Knieschmerzen die ersten Spiele absagen. Maike konnte zum Glück wieder ab November langsam anfangen zu spielen. Annabell wird vermutlich länger ausfallen und die Rückrunde ebenfalls nicht spielen können. Jedoch war sie bei nahezu jedem Spieltag als Zuschauerin und Betreuerin dabei. Mit ihrer Unterstützung von außen, hilfreichen Tipps und konstantem Anfeuern war sie ein fester Bestandteil des Teams mit praktischen Ideen. Da sie die unbequemen Bänke in der Sporthalle bereits kannte, wurde sie beim ersten Heimspieltag kreativ und legte kurzerhand die Matte des Barrens, die eigentlich als Fallschutz dient, auf die Bank. Anfangs sorgte das noch für ein paar belächelte Blicke, doch spätestens nach dem ersten Probesitzen waren alle überzeugt. Seitdem gehört die „Mattenbank“ fest zu unseren Heimspielen – ein kleines Detail mit großer Wirkung.
Maike, Madeleine, Eva, Wiebke und Larissa stellten sich Woche für Woche der Herausforderung, oft in wechselnden Aufstellungen. Dabei zeigte jede Einzelne großen Einsatz, Kampfgeist und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – sei es in ungewohnten Positionen oder in entscheidenden Spielen. Besonders in knappen Matches bewiesen wir Moral und hielten auch nach Rückschlägen zusammen.
Zusätzlich sprangen immer wieder Ersatzspielerinnen ein (vielen Dank an Flo und Friedi), die kurzfristig aushalfen und sich mutig der Aufgabe in der Landesliga stellten.
Auch wenn sich der Einsatz nicht immer in Punkten widerspiegelte, gab es zahlreiche positive Ansätze: hart umkämpfte Fünf-Satz-Spiele, starke Einzelleistungen und Doppel, in denen bis zum letzten Ball gekämpft wurde. Vor allem aber zeigte sich, dass wir als Mannschaft funktionieren – unabhängig von der Aufstellung.
Für die Rückrunde nehmen wir genau diesen Teamgeist mit. Jede, ob aktiv am Tisch oder unterstützend von außen, wird weiterhin ihren Teil beitragen. Wir geben nicht auf, glauben an uns und hoffen, dass wir uns mit dem einen oder anderen Sieg mehr belohnen können. Vielleicht kommen wir dann noch vom jetzigen 7. Platz weg.
Eure 3. Damen

