Inkrafttreten Vierer- oder Sechsermannschaften in Etappen
Wichtigster Tagesordnungspunkt des Beirats des HTTV war die Umstellung von Sechser- auf Vierermannschaften. Die Delegierten, die sich unter anderem aus dem Vorstand des HTTV, Ausschussvorsitzende des HTTV, Bezirkssportwarte, Bezirksjugendwarte und Kreiswarten zusammensetzen, erwartete eine Mammutaufgabe. Es standen fünf Anträge für die Einführung von Vierermannschaften auf der Tagesordnung. Es gab bei allen Anträgen keine große Mehrheit für eine Änderung von Sechser- auf Vierermannschaften. Die Kreiswarte gaben die Ergebnisse von Umfragen aus ihren Regionen bekannt, wobei deutlich wurde: Das Ergebnis der Mannschaftsstärke (4er oder 6er) fiel ausgeglichen aus.
Ein schwieriger Punkt ist der Aufstieg bei einer unterschiedlichen Mannschaftsstärke. Probleme gibt es, wenn ein Team mit vier Spielern Meister wird und in eine Liga mit Sechsermannschaften aufsteigt. Als beste Lösung kristallisierte sich heraus: Die Kreise sollen selbst entscheiden, ob und ab wann, welche Mannschaftssollstärke gilt. Dies schien auf der untersten Ebene der ideale Weg zu sein. Auf Verbandsebene (Hessenliga und Verbandsliga) stellte sich heraus, dass die Delegierten mit einer Mehrheit 23 zu 12 für die Einführung von Vierermannschaften ab 2023/24 sind. Vereine, die zwei oder mehr Mannschaften auf Verbandsebene haben, erhalten einen zusätzlichen Startplatz. Unentschieden die Meinung auf Bezirksebene. Eine Entscheidung soll bis spätestens 2027/28 fallen. Der Bezirksrat kann auch früher ab 2023/24 einen Beschluss herbeiführen. Das Gleiche gilt für die Kreisebene.
Es ist geplant alle Ligen auf Verbands- und Bezirksebene mit zehn Mannschaften zu besetzen. Um diese Anzahl zu erreichen, wird es einen vermehrten Auf- oder Abstieg geben.
Im Nachwuchsbereich gibt es auf Bezirks- und Kreisebene je nach Altersklasse 19, 15, 13 und 11 die Möglichkeit mit Vierer-, Dreier oder Zweiermannschaften zu spielen.
Präsident Andreas Hain begründete den Abbruch der Spielrunde. Dabei wurden die Vorrundenergebnisse für diese Saison als Abschluss übernommen. Wichtig war dabei unter anderem, dass Mannschaften in der Rückrunde durch die Pandemie nicht komplett antreten konnten und es durch Ersatzgestellung nicht unbedingt zu einer sportlich einwandfreien Entscheidung gekommen wäre. Hain hoffte, dass in Zukunft wieder eine normale Saison gespielt werden kann. Ziel ist es, in der Spielzeit 2022/23 wieder einen geregelten Spielbetrieb durchzuführen. Geplant ist ab sofort ein Jugendteamcup für Nachwuchsmannschaften. Auskunft hierzu erteilt die Geschäftsstelle.
Ab der Spielzeit 2022/23 sind Nachverlegungen möglich, wobei ein Spiel einmalig bis um 14 Tage nachverlegt werden kann. Eine Änderung gibt es bei den Jugendstichtagen. Es geht ab 1. Juli 2022 bis 19 Jahre. Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge 2004 gehören in der kommenden Saison ein weiteres Jahr dem Nachwuchsbereich an.
Am 11. Juni findet der Verbandstag mit Wahlen statt. Im Anschluss ist eine gemeinsame Veranstaltung unter dem Motto „75 Jahre HTTV“ geplant. Möglich wäre, die Veranstaltung in Fulda oder Marburg durchzuführen.

