Gert Selig erlebt Highlight seiner Schiedsrichterkarriere bei den Paralympics
Als einziger deutscher Schiedsrichter wurde Gert Selig für die Paralympischen Spiele in Tokio nominiert. Für den 58-Jährigen ging allein damit schon ein großer Traum in Erfüllung. Das Sahnehäubchen folgte aber heute. Er leitete das Herren-Finale der Wettkampfklasse 4 - für jeden Schiedsrichter der absolute Karrierehöhepunkt. Selig, der in Waldalgesheim nahe Mainz lebt, begann vor fast zwanzig Jahren mit dem schiedsen und machte sich nicht nur national, sondern auch international einen Namen. Er war nominiert für zahlreiche Weltmeisterschaften und für die ersten European Games in Baku 2015. Seit vielen Jahren übt er sein Ehrenamt auch im Para-Tischtennis aus, unter anderem als Klassifizierer. Wir haben unmittelbar nach seinem Finale mit ihm gesprochen.
Gert, wie war...

