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Erst Enttäuschung, dann Jubel!

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Es waren zwei Tage voller Emotionen.

Am Samstag, beim Spiel gegen den TSV Schwabhausen war die Enttäuschung groß. War man doch so nah an einem Punktgewinn. Nach verhaltenem Start, Jevgeniia Sozoniuk kam gegen Mateja Jeger erst langsam in Fahrt und auch Polina Trifonova hatte bei ihrem ersten Spiel gegen Sabine Winter keine Chance, kämpfte sich dann Izabela Lupulesku gegen Christina Feierabend durch und sicherte den ersten Punkt für Weil. Genauso hart umkämpft war das Spiel von Sophia Klee gegen Abwehrspielerin Alina Nikitchanka, blieb aber leider ohne Erfolgserlebnis für die junge Deutsche. Erst danach konnten die Weiler Spielerinnen ihre Leistung zeigen. Jevgeniia Sozoniuk machte es Nationalspielerin Sabine Winter schwer. Nach dem 1:1 hatte sie zwar im 3. Satz mehrere Chancen, die sie aber leider nicht nutzen konnte. Der 4. Satz ging dann eine deutlich an Sabine Winter. Polina Trifonova schaffte den zweiten Punkt für Weil mit einem hauchdünnen Sieg über Mateja Jeger. Als dann auch Izabela Lupulesku gegen Nikitchanka gewann, schien der erste Punktgewinn in Sichtweite. Sophia Klee begann nervös, steigerte sich aber, holte nach 0:2 Satzrückstand gewaltig auf, führte auch zu Beginn des 5. Satzes, ehe Christina Feierabend noch einmal alles gab, Punkt um Punkt aufholte um am Ende den Sieg von Schwabhausen zu sichern.

Am Sonntag, gegen den SV DJK Kolbermoor war der ESV Weil am Rhein eigentlich der Außenseiter. Doch es kam alles ganz anders. Kolbermoor musste nicht nur auf Yu Fu und Lilly Zhang verzichten, die in dieser Saison noch nicht im Einsatz waren, sie hatten kurzfristig auch den Ausfall von Kristin Lang zu beklagen. Trotzdem hat Kolbermoor genügend Spielerinnen, die auch das Niveau für die 1. Bundesliga haben und dort auch schon des öfteren zum Einsatz kamen. Die Weiler Spielerinnen witterten ihre Chance und wollten sie auch nutzen.Und der Start war furios. Jevgeniia Sozoniuk lies der Abwehrspielerin Svetlana Ganina keine Chance, Sie lies sich auch dann nicht aus der Ruhe bringen, als der Schiedsrichter am Ende des zweiten Satzes Zeitspiel ansagte. Sie zeigte, dass sie auch diese Variante des Spiels beherrscht. Auch Polina Trifonova konnte gegen Yuan Wan eine super Vorstellung bieten, lies sich von den schnellen, harten Angriffsschlägen nicht beirren und kam zu einem 3:1 Erfolg. Deutlich schwerer war der Sieg von Sophia Klee erkämpft. Sie lag bereits 0:2 zurück, ehe sie wieder zu ihrem Spiel fand und das Match im fünften Satz für sich entschied. Eine Premiere konnte Vivien Scholz feiern. Bei ihrem Erstligadebüt zeigte sie keine Nerven, ging mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen ins Spiel und lies Jugend-Nationalspielerin Anastasia Bondareva schier verzweifeln. Damit war dann schon die halbe Miete geschafft und ein Punkt sicher. Doch jetzt wollte man mehr. Allerdings begann jetzt die Aufholjagd von Kolbermoor, die sich nicht so einfach geschlagen geben wollten. Weder Jevgeniia noch Polina konnten im zweiten Durchgang an ihre vorherige Leistung anknüpfen. Nach den beiden Niederlagen stand es nur noch 4:2 für den ESV Weil. Jetzt hieß es Nerven bewahren für Sophia und Vivien. Und Vivien zeigte, dass sie nicht zu Unrecht einen Platz im Team bekam. Souverän siegte sie gegen Laura Tiefenbrunner. Und auch Sophia hatte Grund zum Jubeln. Sie bezwang Anastasia Bondareva und stellte den Endstand von 6:2 für den ESV Weil am Rhein sicher.
Wer hätte das gedacht. Auch Izabela Lupulesku, die in diesem Spiel auf der Bank saß, fieberte mit und freute sich über den ersten Sieg des ESV Weil am Rhein in der 1. Bundesliga.

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