Bronze für Marlene Reeg bei der Para-EM in Helsingborg
Im letzten Gruppenspiel der Para-EM im schwedischen Helsingborg war der Druck für die hessisch-bayrische Kombination groß, denn das Duo benötigte gegen die Ukraine unbedingt einen Sieg, um den Sprung ins Halbfinale zu schaffen. Den Grundstein hatten die beiden mit einem straken Auftritt gegen das Team aus Ungarn gelegt. Diese wurden mit 2:1 besiegt. Gegen die übermächtigen Polinnen mit der Starspielerin Natalia Partyka hatte das Duo keine Chance. Somit musste die letzte Begegnung entscheiden. Nach einem klaren Erfolg im Doppel unterlag Kramm allerdings im Einzel der in der Weltrangliste eine Position vor ihr notierten Shynkarova mit 0:3 – es kam also auf Marlene Reeg an. Die 19-Jährige die für den SV Ober-Kainsbach an den Tisch geht blieb souverän und schlug Saltanovska in 3:0 Sätzen. Somit war das Halbfinal erreicht, dort unterlag das deutsche Team zwar der Türkei mit 0:2, aber die Freude über Bronze war groß.
Im Einzelwettbewerb schied Reeg nach zwei Niederlagen und einem Sieg in der Gruppe aus. Ebenfalls in der Gruppe erwischte es auch die zweite Hessische Spielerin. Julia Wolf (DJK Blau-Weiß Münster) die in der WK 8 antrat, schaffte ebenfalls einen Sieg, aber dem standen auch zwei Niederlagen gegenüber, so dass es nicht für die K.-o.-Runde reichte.

