Herren 1 in Bous (fast) chancenlos
Die letzten Wochen waren stürmisch, darunter litt auch die Berichterstattung. Da muss der Schreiberling nun etwas nachholen.
Apropos holen: Zu holen war in der Partie der 1. Herren in Bous leider nichts, denn auch dieser Spieltag war stürmisch. Eigentlich hatten wir uns vor dem Spiel schon Chancen ausgerechnet, in Bous einen Punkt zu entführen. Horst spielte zuvor noch bei den Südwestmeisterschaften, verpasste aber das Finale und würde somit pünktlich in Bous sein können. Und so machte sich auch der Rest der Spieler(innen) sich auf den Weg zu den Gastgebern.
Doch kaum im Auto, kam auch schon die Hiobsbotschaft unseres Hammers: sein Bereitschaftsdienst an der Uniklinik hatte ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht, ein per Hubschrauber eingelieferter Patient erforderte mehr Aufmerksamkeit als unser Tishctennismatch. Unglaublich, was sich diese Patienten alles erlauben!
Doch Spaß beiseite: für Johannes hieß das: Not-OP, für uns: schnell einen Ersatzmann via Telfon aus dem Auto suchen. Da die Personaldecke an diesem Wochenende durch die grassierende Grippewelle eh schon ausgedünnt war, gab es nur bescheidene Möglichkeiten. Zum Glück konnte Dirk Neufang überredet werden, uns kurzerhand hinterher zu reisen und in Bous zu unterstützen.
Pünktlich zum Spielbeginn kam Dirk die Tür herein - sein Elektroauto hatte glücklicherweise genügend Saft, um die nicht gerade kurze Strecke erfolgreich zu überbrücken. An solch ein potentielles Hinderni wie einen nicht genügend geladenen Akku eines Elektroautos hatten wir gar nicht gedacht...
So starteten wir in die Partie und Andy und Dirk machten Rüdiger Daub und Necdet Demir das Leben deutlich schwerer, als diese sich das gedacht hatten. Mit großer Mühe hielten sie unsere beiden Recken in Schach und erlaubten sich immer wieder Fehler auf Dirks gefährliche Noppen, hatten aber am Ende den Sieg auf ihrer Seite.
Das heutige Spitzendoppel mit Pasi und Möllerflop musste sich gegen Stefan Domma und Boris Messinger beweisen. Die Aussichten standen nicht schlecht, das Match war lange offen. Erst der Entscheidungssatz brachte Klarheit, leider zu Gunsten der Gastgeber.
Für den ersten Punkt auf unserer Seite sorgte dann unser gemischtes Doppel mit Horst und Anna. Gegen Gerhard Salbert und Benjamin Mekle mussten sie zwar den ersten Satz abgeben, doch dann spielten sie famos und gewannen 3:1.

