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Sport kompakt: Zauber-Freistoß: Messi schießt Jürgen Klopp und Liverpool ab

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Sport kompakt: Zauber-Freistoß: Messi schießt Jürgen Klopp und Liverpool ab

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

1. Mai: Klopp verliert mit Liverpool in Barcelona und würdigt Messi

Nach einer weiteren magischen Messi-Nacht würdigten auch die geschlagenen Verlierer des FC Liverpool den argentinischen Tor-Jubilar. "Was ein Schuss, verrückt", sagte Liverpools Trainer Jürgen Klopp über den Freistoß, den Lionel Messi am Mittwochabend in der 82. Minute des Champions-League-Halbfinals in den Winkel zauberte. Mit seinem 600. Tor für den FC Barcelona sorgte der kleine Argentinier für den Endstand zum 3:0 (1:0) und eine komfortable Ausgangsposition für den Einzug in das Endspiel der Königsklasse.

"Er ist einer der Größten aller Zeiten, in der Champions League bringt er immer wieder diese besonderen Momente", sagte Liverpools Mittelfeldspieler James Milner und konstatierte ebenso frustriert wie treffend: "Du kannst ihn nicht 90 Minuten ausschalten, dafür hat er zu viel Qualität." Obwohl Liverpool mutig und in der zweiten Hälfte teilweise sogar dominant auftrat, hilft dem Premier-League-Club im Rückspiel am Dienstag an der Anfield Road nur ein Fußball-Wunder.

"Es ist kein Ergebnis, bei dem wir sagen, wir haben sie in Sicherheit gewogen, jetzt können wir ihnen kurz einmal einen mitgeben", scherzte Klopp im TV-Sender Sky und klang schon fast ein wenig resigniert, als er ankündigte: "Spielen werden wir schon nochmal."

Luis Suárez (26. Minute) und der herausragende Messi (75./82.) schossen den Sieg heraus. Nach dem 1:0-Erfolg von Ajax Amsterdam tags zuvor bei Tottenham Hotspur spricht nun vieles für ein Finale zwischen dem niederländischen Rekordmeister und Barça am 1. Juni in Madrid - wenngleich Messi und der ebenfalls stark aufspielende deutsche Nationaltorwart Marc-André ter Stegen vor Übermut warnten.

"Wir haben eine gute Ausgangsposition geschaffen, aber es wird ein harter Kampf", sagte ter Stegen. Und Messi gab gewohnt bescheiden zu Protokoll, dass das 3:0 "ein sehr gutes Ergebnis", aber "noch nichts entscheiden" sei.

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1. Mai: Frauen-Team des VfL Wolfsburg gewinnt zum fünften Mal in Folge den DFB-Pokal

Die Fußball-Frauen des VfL Wolfsburg haben zum sechsten Mal den DFB-Pokal gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch setzte sich in einem hochklassigen Finale in Köln mit 1:0 (0:0) gegen den Bundesliga-Rivalen SC Freiburg durch. Vor rund 17.048 Zuschauern im RheinEnergieStadion bescherte Ewa Pajor (55. Minute) dem Titelverteidiger den fünften Cup-Erfolg hintereinander. Die Breisgauerinnen hielten bei ihrer ersten Endspielteilnahme lange gut mit, mussten sich am Ende jedoch den erfahreneren Niedersächsinnen beugen.

1. Mai: Star-Torwart Iker Casillas muss nach Herzattacke notoperiert werden 

Spaniens Torwart-Ikone Iker Casillas hat laut Medienberichten während des Trainings bei seinem Verein FC Porto einen Herzinfarkt erlitten. Der 37-jährige wurde darauf in ein Krankenhaus geliefert, wo er einer Herzkatheter-Untersuchung unterzogen und ihm ein Stent eingesetzt worden sei. Casillas schwebe allerdings nicht in Lebensgefahr, schreiben unter anderem die spanische Seite "Sport" und der portugiesische Sender TVI. Er falle allerdings für den Rest der Saison aus.

Der Keeper stand zuletzt am vergangenen Freitag beim 2:2 gegen Rio Ave im Tor. Erst im März hatte Casillas seinen auslaufenden Vertrag beim portugiesischen Traditionsclub verlängert. Mit der Mannschaft konnte der gebürtige Spanier in der Saison 2017/18 sowohl die portugiesische Meisterschaft als auch den Super-Cup gewinnen. Vorher spielte er jahrelang erfolgreich bei Real Madrid und gewann mit dem Rekordmeister unter anderem drei Mal die Champions League, fünf Mal die spanische Meisterschaft und zwei Mal den spanischen Pokal. Casillas wurde außerdem mehrfach zum Welt-Torhüter des Jahres gewählt.

1. Mai: Pascal Ackermann gewinnt Radklassiker Eschborn-Frankfurt

Pascal Ackermann hat den 58. Radklassiker Eschborn-Frankfurt gewonnen und damit nach acht Jahren wieder für einen deutschen Erfolg gesorgt. Der 25-Jährige siegte am Maifeiertag nach 187,5 Kilometern im Schlusssprint vor John Degenkolb. Damit beendete Ackermann auch die Siegesserie des Norwegers Alexander Kristoff, der zuletzt viermal in Serie gewonnen hatte. Für den letzten deutschen Sieg an der Alten Oper hatte 2011 Degenkolb gesorgt.

1. Mai: Olympiasiegerin Caster Semenya scheitert vor internationalem Sportgerichtshof

800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya hat vor dem Internationalen Sportgerichtshof im juristischen Streit um Testosteron-Grenzwerte für Frauen eine juristische Niederlage erlitten. Laut dem an diesem Mittwoch veröffentlichten Urteil des CAS ist eine Regel des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF rechtens, mit der Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen festgesetzt werden. Läuferinnen, die künftig bei internationalen Wettkämpfen über Distanzen von 400 Metern bis zu einer Meile starten wollen, müssen somit ihren Testosteronwert "innerhalb einer durchgehenden Periode" von mindestens sechs Monaten auf unter fünf Nanomol pro Liter senken. Dies ist auch durch die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel möglich. 

Das dreiköpfige CAS-Gericht in Lausanne lehnte die Einsprüche Semenyas und des südafrikanischen Leichtathletik-Verbandes ASA mehrheitlich ab. Die IAAF-Regel sei zwar diskriminierend, aber die Mehrheit des Gremiums befand sie auf Grundlage der von allen Parteien eingereichten Unterlagen auch "als notwendiges, vernünftiges und angemessenes Mittel". So könne das Ziel des Weltverbandes erreicht werden, die Integrität weiblicher Athleten in den fraglichen Wettbewerben aufrecht zu erhalten. "Manchmal ist die beste Reaktion, gar nicht zu reagieren", twitterte Semenya. Die 28 Jahre alte Südafrikanerin hat nun noch die Möglichkeit, innerhalb von 30 Tagen Einspruch beim Schweizer Bundesgericht einzulegen. 

Tweet Caster Semenya vs. CAS

30. April: Ajax Amsterdam siegt im Champions-League-Halbfinalspiel bei Tottenham

Das junge Star-Ensemble von Ajax Amsterdam hat auch die Tottenham Hotspur entzaubert und steht vor seinem ersten Champions-League-Endspiel seit 1996. Der niederländische Fußball-Rekordmeister gewann am Dienstag das Halbfinal-Hinspiel der Königsklasse bei den Spurs mit 1:0 (1:0) und geht nun als klarer Favorit auf das Finale am 1. Juni in Madrid in das Rückspiel am kommenden Mittwoch. Donny van de Beek erzielte in der 15. Minute den Siegtreffer für die Gäste. "Insgesamt ist es ein großartiges Ergebnis", sagte Ajax-Verteidiger Matthijs de Ligt, mit 19 Jahren und 261 Tagen der jüngste Kapitän in einem Champions-League-Halbfinale. 

"Wir haben nicht den Fußball gespielt, den wir spielen können. Wir wissen, dass wir es besser können. Im Rückspiel müssen wir anders auftreten. Hoffentlich können wir die Dinge in Amsterdam noch drehen", sagte Spurs-Mittelfeldspieler Christian Eriksen. Auch sein Trainer Mauricio Pochettino hofft noch. "Es ist alles offen, jetzt geht es darum, mit einer anderen Mentalität nach Amsterdam zu fahren." Im zweiten Halbfinale tritt der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp am Mittwoch in Barcelona an. 

29. April: Tschechischer Nationalspieler Josef Sural bei Unfall ums Leben gekommen

Der türkische Verein Alanyaspor trauert um Josef Sural. Der tschechische Nationalspieler ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Wie der Klub bekanntgab, wurde der Stürmer bei einem Unfall auf der Rückreise von einem Auswärtsspiel so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Sural wurde nur 28 Jahre alt.  Sural

Wie "Anadolu", die staatliche Nachrichtenagentur der Türkei, berichtet, hatte Sural zusammen mit sechs Teamkollegen einen Minibus gemietet, um vom Spiel bei Kayserispor zurückzufahren. Der Rest des Teams war mit dem Mannschaftsbus zurückgekehrt. Über die Unfallursache gibt es noch keine offiziellen Angaben. Eine Untersuchung soll eingeleitet worden sein.

28. April: Valtteri Bottas gewinnt in Baku vor Hamilton und Vettel

Voller Respekt klopfte Sebastian Vettel dem neuen WM-Spitzenreiter Valtteri Bottas auf die Schulter, dann tätschelte er Lewis Hamilton kurz den Rücken. Gegen die Mercedes-Übermacht war der Ferrari-Star auch in den Häuserschluchten von Baku chancenlos und verliert den fünften Formel-1-Titel schon früh aus den Augen. "Für uns ist noch eine Menge Arbeit zu tun, wir müssen unsere Leistung maximieren", sagte Vettel. Hinter Bottas und Titelverteidiger Hamilton war der Hesse am Sonntag in Aserbaidschan als Dritter ins Ziel gekommen und liegt in der WM nun schon 35 Punkte zurück.

Die Silberpfeile fuhren im vierten Saisonlauf den vierten Doppelerfolg ein - ein erdrückender Rekord. "Es war ein hartes Rennen. Lewis hat die ganze Zeit Druck gemacht, aber ich hatte es unter Kontrolle", sagte Bottas. Für den von der Pole Position gestarteten Finnen war der fünfte Grand-Prix-Erfolg auch etwas Genugtuung nach dem Pech der Vorsaison, als ihn eine Reifenpanne kurz vor Schluss in Baku den Sieg kostete.

Mit einer fehlerfreien Vorstellung holte er sich nach dem Auftaktsieg in Melbourne zum zweiten Mal in diesem Jahr Platz eins und stockte sein Konto auf 87 WM-Zähler auf. Hamilton hat als Zweiter einen Punkt weniger. "Es war ein fantastisches Rennen. Valtteri hat keinen Fehler gemacht", sagte der Fünffach-Champion.

Vettel ist mit 52 Punkten nun Dritter. Doch das ist nicht wirklich der Platz, den der viermalige Weltmeister und Ferrari anpeilen. Nach den Enttäuschungen der Vorwochen verlief auch der vierte Grand Prix für die Scuderia wieder alles andere als nach Plan. Neuzugang Charles Leclerc, der im Training noch der Schnellste gewesen war, vergab durch einen Unfall in der Qualifikation die erhoffte Pole Position. Die schnellste Rennrunde und ein Zusatzzähler für die WM war da nur ein kleiner Trost für den am Ende fünftplatzierten Monegassen

28. April: Thorgan Hazard bestätigt Vereinbarung mit Dortmund - Vertrag noch nicht unterschrieben 

Der Mönchengladbacher Fußball-Profi Thorgan Hazard hat sich nach eigener Aussage mit Borussia Dortmund auf einen Wechsel verständigt. "Ich habe eine persönliche Vereinbarung mit Borussia Dortmund. Ich habe mit ihnen gesprochen", sagte der Angreifer dem flämischen TV-Sender VTM. Wie der 26 Jahre alte belgischen Nationalspieler mitteilte, müssen sich nun die beiden Bundesligisten auf eine Transfersumme einigen: "Es braucht Zeit. Sie sind in Gesprächen."

28. April: Rummenigge wünscht sich Xabi Alonso als Trainer - eines Tages

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge wünscht sich eine Rückkehr von Xabi Alonso zum FC Bayern München. "Der beste Taktgeber, den wir im Mittelfeld in den letzten Jahren hatten, war Xabi Alonso. Nicht der Schnellste, aber der klügste und beste Stratege, den ich je bei uns im Mittelfeld gesehen habe. Ein wunderbarer Spieler, der vier Sprachen spricht, Deutsch fließend. Eine Persönlichkeit, ein Typ", sagte Rummenigge im Interview der "Bild am Sonntag". "Einer, von dem ich mir wünsche, dass er eines Tages zum FC Bayern zurückkehrt. Ein echter Gentleman."

Auf die Frage, ob der heute 37-jährige Spanier als Vorstand zurückkehren solle, antwortete Rummenigge: "Nein, als Trainer. Er macht gerade seine Trainerausbildung in Spanien, trainiert nächste Saison wohl die U19 von Real Madrid. Meiner Meinung nach müssen wir uns bemühen, dass er irgendwann nach München zurückkehrt." Der ehemalige Nationalspieler spielte von 2014 bis 2017 beim deutschen Fußball-Rekordmeister. 

Zum aktuellen Trainer Niko Kovac äußerte sich Rummenigge zurückhaltend und verwies auf die Vertragslaufzeit bis 2021. In der nächsten Saison müsse der FC Bayern aber besonders in der Champions League erfolgreicher sein. "Ein so frühes Ausscheiden wie in diesem Jahr sollten wir uns uns schon im nächsten Jahr nicht erlauben", sagte Rummenigge. 

Auch zu Manuel Neuer äußerte sich Rummenigge: "Manuel hat jetzt zwei kleine Muskelverletzungen gehabt, nichts Gravierendes. Er ist nicht verletzungsanfällig. Er ist immer noch der beste Torwart, den man sich wünschen kann und außerdem ein großartiger Mensch", sagte Rummenigge. "Ich denke, dass er noch lange für den FC Bayern spielen wird", sagte er.

27. April: Zwei rote Karten - Dortmund demontiert sich im Derby selbst

Borussia Dortmund hat im Revierderby gegen den FC  Schalke 04 eine Klatsche kassiert und dem FC Bayern München damit die Tür zur erneuten Meisterschaft weit geöffnet. Der BVB musste sich dem Erzrivalen aus Gelsenkirchen in der Fußball-Bundesliga am Samstag 2:4 (1:2) geschlagen geben. Mit einem Sieg in Nürnberg kann Titelverteidiger Bayern am Sonntag den Vorsprung auf die Borussia vor den restlichen drei Saisonspielen auf vier Punkte ausbauen. Dortmund beendete die hitzige Partie mit acht Feldspielern: Marco Reus und Marius Wolf sahen nach der Pause innerhalb von fünf Minuten Rot. 

27. April: Schalke Fans werfen Jadon Sancho Feuerzeug an den Kopf

Im Revierderby gab es nach 15 Minuten den ersten Aufreger. Nachdem Mario Götze per Kopfball die 1:0-Führung für Gastgeber Dortmund erzielt hatte, warfen offenbar Schalker Fans Jadon Sancho ein Feuerzeug an den Kopf. Sancho hatte den Ball für Götzes Treffer per Chippass aufgelegt. Während des Jubels der Dortmunder Spieler ging Sancho zu Boden und fasste sich an den Kopf. Der englische Profi musste kurz behandelt werden, konnte aber weiterspielen.

27. April: Köln trennt sich laut Medienberichten von Markus Anfang

Kurz vor dem Aufstieg hat sich Zweitliga-Tabellenführer 1. FC Köln Medienberichten zufolge von Trainer Markus Anfang getrennt. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung wurde die Beurlaubung des gebürtigen Kölners am Samstagmorgen beschlossen, genau 300 Tage nach Amtsantritt. Nach der 1:2 (0:1)-Heimniederlage gegen Darmstadt am Freitag hatten zahlreiche Fans den Rauswurf des Trainers gefordert. Auch der WDR und der "Express" berichteten über die Trennung vom Coach.

Wer das Team in den letzten drei Spielen betreuen wird, ist noch offen. Sport-Geschäftsführer Armin Veh, langjähriger Bundesliga-Coach und früherer Meistertrainer des VfB Stuttgart, hatte mehrfach ausgeschlossen, sich in Köln auf die Bank zu setzen. Nach dem Darmstadt-Spiel hatte sich Veh mit nebulösen Worten verabschiedet. "Ich sage etwas, wenn ich etwas zu sagen habe", erklärte der Sportchef. Am Samstag hatte er offenbar Gesprächsbedarf.

26. April: Mannheim zum achten Mal Eishockey-Meister

Die Adler Mannheim haben sich zum achten Mal zum deutschen Eishockey-Meister gekürt. Die Mannschaft von Trainer Pavel Gross gewann am Freitag gegen Titelverteidiger EHC Red Bull München 5:4 (2:0, 2:2, 0:2, 1:0) nach Verlängerung und sicherte sich den vierten Sieg. Damit krönten die Kurpfälzer ihre starke Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Die Münchner verpassten es, zumindest noch ein sechstes Spiel in der Best-of-Seven-Serie zu erzwingen. Marcel Goc (6. Minute), Cody Lampl (12.), Matthias Plachta (24.), Tommi Huhtala (31.) und in der Overtime Thomas Larkin sorgten mit ihren Toren vor 13.600 Zuschauern in der ausverkauften Halle für den Heimerfolg. Die Adler hatten 2015 bis dato letztmals die Meisterschaft gefeiert. Für den langjährigen Wolfsburger Trainer Gross war es der erste Titel als Coach.

26. April: Schrecksekunde in Baku: Gullydeckel zerstört Williams-Unterboden

Ein offenbar nicht ausreichend befestigter Gullydeckel hat vor dem Formel-1-Rennen in Baku zum vorzeitigen des ersten freien Trainings geführt. Gut zehn Minuten nach Beginn der Session am  Freitag in Aserbaidschan fuhr der Brite George Russell über einen Gullydeckel, dieser wurde von seinem Williams angesaugt und zerstörte den Unterboden des Autos völlig. Teile des Boliden flogen auf einer langen Gerade des Stadtkurses am Kaspischen Meer dabei gefährlich durch die Luft. Offenbar hatte der Ferrari von Charles Leclerc zuvor die Abdeckung von der Straße gelöst. Das war auf TV-Aufnahmen zu sehen.

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26. April: "Aktuelles Sportstudio" erstmals schon um 22 Uhr als Livestream

Erstmals in seiner über 50-jährigen Geschichte zeigt das ZDF "Das aktuelle Sportstudio" zunächst im Internet. Am 11. Mai, zugleich der vorletzte Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga, startet der Livestream in der Mediathek des Senders bereits um 22 Uhr. Moderator ist Jochen Breyer. Gezeigt werden dann wie gewohnt die Highlights der neun Spiele - darunter das Duell zwischen den Pokalfinalisten RB Leipzig und dem FC Bayern München. Man wolle die Zuschauer und Fußballfans möglichst früh erreichen, begründete ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann die Entscheidung. Im Fernsehen soll die Sendung dann ab 23.30 Uhr laufen. Wie die "tz" berichtet, sehen die Verträge zwischen ZDF und Deutscher Fußball-Liga (DFL) vor, dass die Bilder der Bundesligapartien parallel im TV und Internet ausgestrahlt werden müssen. Demnach erteilte die DFL den Mainzern für den 33. Spieltag eine Ausnahmegenehmigung.

24. April: Sané schießt Manchester City an die Tabellenspitze: 2:0 über United 

Leroy Sané hat Manchester City zum 2:0 (0:0)-Erfolg über den Stadtrivalen United und damit zurück an die Tabellenspitze geschossen. Der deutsche Nationalspieler traf am Mittwoch 15 Minuten nach seiner Einwechslung nach 66 Minuten zum Endstand, nachdem der Portugiese Bernardo Silva (54.) die Führung des Titelverteidigers besorgt hatte. 

Dank des Erfolgs im Stadtderby vor 74 431 Zuschauern zog City wieder am FC Liverpool in der Tabelle vorbei und hat nun drei Spieltage vor Ende der Saison einen Vorsprung von einem Punkt auf das von Jürgen Klopp trainierte Team. Für Klopp wird es also schwer in den kommenden Wochen, den Titel zu holen. 

24. April: Anstoß, Lupfer, Tor - in 7,69 Sekunden

Der irische Nationalstürmer Shane Long hat sich am Dienstagabend in die Geschichtsbücher des englischen Fußballs eingetragen. In einem Nachholspiel seines FC Southampton beim FC Watford zappelte der Ball schon nach 7,69 Sekunden zum ersten Mal im gegnerischen Tor. Long blockte kurz nach dem Anstoß einen langen Ball von Watford-Verteidiger Craig Cathcart, ging allein auf  Torhüter Ben Foster zu und lupfte die Kugel gekonnt zur 1:0-Führung in die Maschen. Der bisherige Rekord stammte aus der Saison 2000/01, als Ledley King nach 9,82 Sekunden für die Tottenham Hotspurs traf. Zum Matchwinner reichte es für Shane Long am Dienstag aber nicht. In der Schlussminute rettete Andre Gray den Gastgebern an der Vicarage Road das Unentschieden.

23. April: RB Leipzig besiegt HSV mit 3:1 im DFB-Pokal - und zieht ins Finale 

RB Leipzig steht zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte im Finale des DFB-Pokals. Der Tabellen-Dritte der Fußball-Bundesliga gewann das Halbfinalduell beim Zweitligisten Hamburger SV mit 3:1 (1:1). Endspielgegner der Sachsen am 25. Mai in Berlin ist entweder Werder Bremen oder Rekord-Pokalsieger Bayern München. Leipzig war vor 52 365 Zuschauern im Volksparkstadion durch einen Kopfball von Yussuf Poulsen in der 12. Minute in Führung gegangen, Bakery Jatta erzielte den Ausgleich für die Gastgeber (24.). Ein Eigentor von HSV-Abwehrspieler Vasilije Janjicic (53.) und der Treffer von Emil Forsberg (72.) machten den Finaleinzug des Erstligisten perfekt.

23. April: DFL verweigert KSC Lizenz für 2. Liga - wegen eines fehlenden Tribünendachs

Der Karlsruher SC muss bei einem Aufstieg um die Lizenz für die 2. Fußball-Bundesliga bangen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) lehnte einen Ausnahmeantrag des Drittligisten ab und machte es zur Auflage, bis zum 1. September auch die provisorische Südtribüne während der Bauarbeiten im Wildparkstadion zu überdachen. "Die beantragte Genehmigung einer Ausnahme von dem Erfordernis der Komplettüberdachung wird nicht bewilligt", zitierte der KSC in einer Mitteilung aus dem DFL-Bescheid. Das neue Stadion soll bis zum Frühjahr 2022 fertig sein, insgesamt kostet das Projekt mehr als 122 Millionen Euro. Der Neubau erfolgt bei laufendem Spielbetrieb an der Stelle des alten Stadions. Der badische Traditionsclub bekommt in der mehr als zweijährigen Umbauphase nach einem Gemeinderatsbeschluss aus dem Februar aber nur eine der beiden Behelfstribünen überdacht.

23. April: Titelfavorit O'Sullivan bei Snooker-WM sensationell ausgeschieden 

Titelfavorit Ronnie O'Sullivan ist bei der Snooker-WM in Sheffield sensationell in der ersten Runde gescheitert. Der Weltranglisten-Erste aus England unterlag am Dienstag dem englischen Amateur James Cahill 8:10. O'Sullivan war bereits fünfmal Weltmeister und galt nach einer starken Saison wieder einmal als Top-Anwärter auf den Titel.

Der 23-jährige Cahill zeigte jedoch keine Nervenschwäche, als O'Sullivan einen 5:8-Rückstand aufholte. Danach vergab der 43-Jährige leichtfertig die Möglichkeit, mit 9:8 in Führung zu gehen und versenkte im nächsten Frame unabsichtlich einen falschen Ball. Cahill nutzte diese Chance und entschied das Match für sich. Er war erst über die Qualifikation in das Hauptfeld gekommen und hat kein Ranking in der Weltrangliste.

23. April: Labbadia-Nachfolger: Oliver Glasner wird neuer Trainer beim VfL Wolfsburg

Es hatte sich angedeutet: Oliver Glasner soll den VfL Wolfsburg endgültig wieder in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga etablieren. Der 44 Jahre alte Trainer kommt zur neuen Saison vom Linzer ASK zum Europapokal-Aspiranten Wolfsburg und löst dort Bruno Labbadia ab. Glasner erhält einen Vertrag bis 2022. Das teilte der VfL einen Tag nach dem 1:1 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt mit. "Wir bekommen mit ihm einen fachlich hervorragenden Trainer und einen echten Teamplayer", sagte Wolfsburgs Sportchef Jörg Schmadtke.

Schmadtke war zur Suche nach einem neuen Coach gezwungen worden, da Labbadia trotz der bislang überraschend erfolgreichen Saison mit dem VfL seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte. Den 53-Jährigen, der den VfL im vergangenen Jahr in der Relegation gegen Holstein Kiel vor dem Abstieg gerettet und in dieser Spielzeit bis an die Europapokal-Plätze heran geführt hatte, soll die schwierige Beziehung zu Schmadtke gestört haben. Schmadtke selbst hatte vor einigen Wochen eingeräumt, kein gutes Verhältnis zum Trainer zu haben.

23. April: Callum Hudson-Odoi verletzt sich schwer

Bayern-Wunschstürmer Callum Hudson-Odoi fällt wohl für lange Zeit verletzt aus. Der 18 Jahre alte Angreifer des FC Chelsea zog sich nach eigenen Angaben am Montagabend beim 2:2 der Londoner gegen den FC Burnley einen Riss der Achillessehne zu. "Bin wirklich sauer", twitterte der englische Fußball-Nationalspieler in der Nacht zum Dienstag. "Muss hart arbeiten und versuchen, stärker für die nächste Saison zurückzukommen", fügte Hudson-Odoi hinzu. Der FC Bayern München hatte zuvor intensiv um den Chelsea-Jungstar geworben und für einen Transfer mindestens 30 Millionen Euro geboten.

Hudson-Odoi war gegen Burnley in der 41. Minute vom Feld gehumpelt. "Ich denke, es ist eine ernste Verletzung", sagte Co-Trainer Gianfranco Zola kurz nach der Partie. Chelsea muss damit auch im Europa-League-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt auf den Stürmer verzichten.

Der Vertrag von Hudson-Odoi bei den Londonern läuft noch bis Ende Juni 2020. Chelsea hatte zuletzt zu erkennen gegeben, das Offensiv-Juwel auch nicht ziehen lassen zu wollen, wenn Hudson-Odoi seinen Kontrakt nicht verlängert. Der Angreifer hatte sich mehr Spielzeit gewünscht und schien einem Wechsel nicht abgeneigt.

20. April: VfB Stuttgart entlässt Trainer Markus Weinzierl

Der VfB Stuttgart hat sich von Trainer Markus Weinzierl getrennt. Das teilte der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist am Abend nach dem 0:6 beim FC Augsburg auf seiner Homepage mit.

BuLi 30. Spieltag Samstag 18.24h

20. April: VfL Osnabrück feiert Rückkehr in die 2. Bundesliga nach acht Jahren

Der VfL Osnabrück hat gleich seine erste Chance genutzt und vier Spieltage vor dem Saisonende den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga perfekt gemacht. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune gewann zu Hause gegen den Tabellenletzten VfR Aalen durch Treffer von Felix Agu (28.) und Benjamin Girth (89.) mit 2:0 (1:0) und kehrt damit nach acht Jahren wieder ins deutsche Unterhaus zurück. Durch den 21. Saisonsieg haben die Niedersachsen 73 Punkte auf dem Konto und können in den vier ausstehenden Partien und bei zwölf noch zu vergebenden Punkten nicht mehr von einem der ersten beiden Aufstiegsplätze verdrängt werden. Verfolger SV Wehen Wiesbaden patzte und spielte dem souveränen Tabellenführer damit in die Karten. Der SVWW verlor beim abstiegsbedrohten FC Carl Zeiss Jena mit 1:3 (0:2) und rutschte mit 58 Zählern auf Rang vier.

Sport kompakt Osnabrück wieder 2. Liga

20. April: Deutsche Tennis-Damen bleiben in der Weltgruppe

Die deutschen Tennis-Damen haben das Fed-Cup-Relegationsspiel in Lettland 3:1 gewonnen und bleiben damit in der Weltgruppe der acht Top-Nationen. Nachdem Mona Barthel in Riga mit 6:4, 6:3 gegen Jelena Ostapenko für den uneinholbaren 3:0-Vorsprung gesorgt hatte, war die Niederlage im abschließenden Doppel ohne Bedeutung. Andrea Petkovic, die angesichts der Konstellation ihr zweites Einzel nicht mehr spielen musste, und Anna-Lena Grönefeld verloren 1:6, 3:6 gegen Ostapenko und Daniela Vismane.

19. April: Martin Kind zieht Zusage für "Sportstudio"-Auftritt zurück

Eigentlich sollte Martin Kind, Hauptgesellschafter des krisengeschüttelten Fußball-Bundesligisten Hannover 96, am Samstag im ZDF-"Sportstudio" (22.45 Uhr) Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein Rede und Antwort zur Situation beim Tabellenletzten stehen. Doch daraus wird nun nichts. Wie der Sender in den sozialen Netzwerken mitteilte, habe Kind seine Zusage für einen Auftritt in der Sendung zurückgezogen. "Herr Kind wollte bestimmte Themenbereiche aussparen, beispielsweise die neue Machtkonstellation im Verein", schrieben die Macher des "Sportstudios". "Das war für die Redaktion nicht akzeptabel."

Hannover 96 hatte vor Monaten einen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung von der sogenannten 50+1-Regel beantragt. Diese besagt, dass ein Stammverein die Mehrheit an ausgegliederten Kapitalgesellschaften halten muss. Kind jedoch will seinen Klub für mehr regionale Investoren öffnen. Die Deutsche Fußball Liga hatte Kinds Antrag bereits im vergangenen Juli abgelehnt. Seitdem ist der Fall beim Ständigen Schiedsgericht der Lizenzligen anhängig und weiterhin nicht geklärt.

Bei vielen Fans steht Kind wegen seiner Rolle in der Diskussion in der Kritik. Gesprächsbedarf hätte es also reichlich gegeben, zumal auch kürzlich der bisherige Sportdirektor Horst Heldt bei den Niedersachsen entlassen wurde. Kind mischt sich darüber hinaus bei dem Klub immer wieder öffentlichkeitswirksam in die sportlichen Belange ein.

Als neuen Studiogast für die Sendung am Ostersamstag kündigte das ZDF nun Eintracht-Frankfurt-Sportvorstand Fredi Bobic an.

17. April: Michael Skibbe und Otto Addo kehren zum BVB zurück

Borussia Dortmund holt zwei alte Bekannte zurück. Michael Skibbe als U19-Coach und Cheftrainer aller Jugendmannschaften sowie Otto Addo in einer neuen Funktion als Talente-Trainer in der Schnittstelle zwischen Junioren und Profis nehmen zum 1. Juli ihre Tätigkeiten beim BVB auf, wie der Tabellenzweite bekanntgab. 

"Mit Michael Skibbe und Otto Addo professionalisieren wir uns im elementar wichtigen Übergangsbereich der Altersklassen U17 bis U23, um eine konstant hohe Durchlässigkeit zu der Profi-Abteilung zu gewährleisten", kommentierte BVB-Sportdirektor Michael Zorc die Verpflichtungen. 

Der 53 Jahre alte Skibbe arbeitete schon von 1989 bis Anfang 2000 für Borussia Dortmund, zunächst als Nachwuchs-Koordinator, später als Trainer der U19. Nach einem Jahr als Coach der U23 übernahm er 1998 von Nevio Scala den Posten des Cheftrainers und führte die BVB-Profis in die Champions League. Am 4. Februar 2000 musste er diese Tätigkeit beenden und wechselte zunächst zurück in die Nachwuchsabteilung. Danach übernahm er beim DFB gemeinsam mit Rudi Völler die Trainer-Doppelspitze mit dem Höhepunkt des zweiten WM-Platzes 2002.  Zuletzt trainierte Skibbe die griechische Nationalmannschaft.

Otto Addo war von 1999 bis 2005 Profi beim BVB und wurde mit dem Verein 2002 deutscher Meister. Er absolvierte 98 Bundesligaspiele, in denen er 16 Treffer erzielte. Der 43-Jährige war in einer mit seiner neuen BVB-Aufgabe vergleichbaren Position seit 2017 für Borussia Mönchengladbach tätig.

Otto Addo Michael Skibbe

17. April: FC Bayern buhlt um Claudio Pizarro 

Claudio Pizarro kann sich aussuchen, ob er nach dem Ende seiner aktiven Karriere für Werder Bremen oder den FC Bayern München arbeiten möchte. Vor dem Doppel-Duell beider Clubs am Samstag in der Fußball-Bundesliga (15.30 Uhr) und am kommenden Mittwoch im DFB-Pokal-Halbfinale (20.45 Uhr) bietet der FC Bayern seinem einstigen Stürmer einen künftigen Job als Botschafter an.

"Wir haben mit Claudio vereinbart, wenn er wirklich mal seine Karriere beendet, wann auch immer das sein wird, dass er dann nach München zurückkehren und bei uns eine Botschafter-Rolle übernehmen kann", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge dem Online-Portal "meinwerder.de".

16. April: Ajax schießt Juventus und Ronaldo aus der Champions League

Ajax Amsterdam hat in der Fußball-Champions League nach Real Madrid nun auch Juventus Turin aus dem Wettbewerb geworfen und den Ruf als Favoritenschreck bestätigt. Im Viertelfinal-Rückspiel siegte das Team von Trainer Erik ten Hag beim italienischen Rekordmeister mit 2:1 (1:1) und erreichte nach dem 1:1 im Hinspiel die Runde der letzten Vier. Zwar hatte Cristiano Ronaldo im Juventus Stadium die Hausherren in Führung gebracht (28.), doch Donny van de Beek und Matthijs de Ligt (67.) drehten die Partie.

Im zweiten Dienstags-Spiel erreichte der FC Barcelona mit einem 3:0 (2:0) gegen Manchester United sicher das Halbfinale. Nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel sorgten Leo Messi im Camp Nou mit einem Doppelschlag (16. und 20. Minute) und Philippe Coutinho (61.) für den erstmaligen Halbfinaleinzug der Katalenen seit 2015.

+++16. April: 100.000 Euro Strafe für den FC St. Pauli

Die Pyro-Ausschreitungen im Stadtderby gegen den Hamburger SV kommen den  FC St. Pauli teuer zu stehen. Das Sportgericht des DFB verurteilte den Klub zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro. Der FC St. Pauli hat die Strafe bereits akzeptiert, somit ist das Urteil rechtskräftig. Über ein Strafmaß gegen den HSV wurde bislang noch nicht entschieden. Bei der 0:4-Niederlage der Kiezkicker war am 10. März in beiden Fanlagern mehrmals Pyrotechnik gezündet worden. Schiedsrichter Felix Brych unterbrach das Match, das kurz vor dem Abbruch stand, mehrfach. "Wir akzeptieren die Strafe und übernehmen die Verantwortung, da wir als Club dafür verantwortlich sind, dass die Unversehrtheit der Besucherinnen und Besucher gewährleistet wird", wurde am Dienstag St. Pauli-Präsident Oke Göttlich auf der Vereins-Homepage zitiert.

+++ 16. April: Dardai und Hertha BSC trennen sich im Sommer

Fußball-Bundesligist Hertha BSC und Cheftrainer Pal Dardai gehen nach Ende der Saison getrennte Wege. Der Verein bestätigte am Dienstag Meldungen, wonach der 43-Jährige seinen Posten bei den Berlinern aufgibt. Der TV-Sender "Sky" und die "Bild" hatten zuvor darüber berichtet. "Wir sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass ein neuer Impuls im Sommer der richtige Schritt für die Hertha ist", sagte Hertha-Sportdirektor Michael Preetz am Dienstag. Er bezeichnete die Zusammenarbeit als "sehr gut und konstruktiv'". Dardai habe sich nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer große Verdienste um Hertha BSC erworben.

Der Ungar hatte das Amt beim aktuellen Tabellen-Elften im Februar 2015 übernommen und die "Alte Dame" in seinen beiden ersten Jahren auf die Plätze sieben und sechs geführt. In der Saison 2016/17 führte Dardai Hertha nach acht Jahren Pause wieder in einen internationalen Wettbewerb.

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