Am Tiefpunkt angekommen
Am vergangenen Samstag erreichten die potsdamer Stachelschweine ihren bisherigen Tiefpunkt. Anders kann man die Leistung der neun mitgereisten Damen um Coach Nico nicht beschrieben. Personaltechnisch waren die Damen dünn aufgestellt, lediglich acht Softballspielerinnen waren in der Lage am Spieltag anwesend zu sein, glücklicherweise half Juniorenspielerin Raja aus und das Team konnte zu neunt antreten. Zu Gast bei den Challengers traf man auf den stärksten Gegner der Liga. Zuerst am Schlag waren die Potsdamer leider nicht in der Lage einen Run zu erzielen. Kein Problem da die Defensivleistung gut war. Auch die Gastgeber wurden ausgeworfen und das erste Inning ging null zu null aus. Zeit für die Stachelschweine nachzulegen und zu punkten. Diese Vorgabe konnte jedoch nicht umgesetzt werden. Es folgte ein klassisches Porcupinesinning in der Defensive. Meist einen Ticken zu langsam und der Runner war Safe, die Challengers nutzten die Zahlreichen Fehler der Gäste konsequent zu ihrem Vorteil und konnten 7 Runs für sich verbuchen. Eigentlich kein großer Vorsprung, jedoch für einen Doubleheader bei dem maximal 5 Innings je Spiel gespielt werden und die Mercyrule, eine Regel, eigentlich zum Schutz der zurückliegenden Mannschaft die ein Spiel bei zu hohem Rückstand vorzeitig abbricht, bereits nach dem 3 Inning bei 7 Runs Unterschied greift eine fatale Situation. Die Stachelschweine mussten nachlegen. Ohne Run würde das Spiel beendet werden. Den Spielerinnen war bewusst, das sie nachlegen mussten wenn sie weiter im Spiel bleiben wollten. Leider reichte es dennoch nicht. Stikeouts und unerfolgreiche Steals taten ihr übriges und das Spiel ging mit 0:7 verloren.
Zeit das verlorene Spiel abzuschütteln und im zweiten Versuch mehr zu leisten.
Das zweite Inning begann wie das erste Spiel ohne Potsdamer Punkte, doch die Defensive war noch immer wach. Es wurde nur ein Run zugelassen. Zeit sich am Schlag zu beweisen. Leider konnte auch in diesem Inning keine deutliche Leistungssteigerung verbucht werden. Jedoch erzielte Tina den ersten Run der Porcupines an diesem Tag. Wechsel in die Defensive. Trotz kleinerer Fehler war die Leistung gut. Lediglich zwei Runs konnten die Challengers für sich aufs Scoreboard schreiben. Es Stand 3:1 für die Challengers. eine gute Ausgangssituation um zu punkten. Doch mal wieder zeigte sich die Potsdamer Offensive schwach, es wurde kein weiterer Run erzielt. In der Defensive schlichen sich mehr Fehler ein und die Challengers nutzten diese um 4 weitere Runs für sich zu verbuchen. Bei einem Spielstand von 7:1 drohte ohne weitere Runs erneut das vorzeitige Spielende. Doch erneut zeigten die Stachelschweine das sie am Schlag wesentlich mehr arbeiten müssen. Trotz mehrerer Hits konnten keine Punkte erzielt werden. Eine hohe Drucksituation für die Defensive, ein weiterer Run und das Spiel war beendet. Leider war das Glück noch immer nicht auf potsdamer Seite und die Challengers machten den Punkt und erspielten sich den vorzeitigen Sieg mit 8:1 Punkten.
Das Spiel hat deutlich gezeigt, dass die Stachelschweine verstärkt an ihrer Offensivleistung arbeiten müssen. Auch gegen den stärksten Kontrahenten darf ein Spiel nicht mit Null Runs verloren gehen. In der Defensive müssen die Fehler minimiert werden und das Zusammenspiel weiterhin traininert werden. Mit diesem Wissen gehen die Damen der Porcupines hoffentlich konzentriert ins Training und zeigen sich beim kommenden Ausswärtsspiel am 15.06. bei den Berlin Braves von einer besseren Seite. Großer Dank geht an Raja von den Junioren die eine solide Leistung brachte und ihren ersten Hit in der Verbandsliga Softball auf ihr Konto schreiben kann. Ebenfalls bedanken wir uns bei den Challengers für den angenehmen Spieltag, sowie den Umpiren und dem Scorer.

