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Skispringen: Japaner bezwingt Überflieger – DSV-Adler Hoffmann Fünfter

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Auch ohne Sieg hat Domen Prevc Grund zur Freude. Der Slowene verteidigt seine Tournee-Führung. Die Deutschen schaffen es hingegen nicht auf das Podest. Domen Prevc präsentiert sich bei der Vierschanzentournee trotz der ersten Niederlage weiter stark und ist auf dem Weg zum Gesamtsieg. Der slowenische Skispringer belegte bei der dritten Station in Innsbruck den zweiten Platz. Den Sieg am Bergisel sicherte sich der Japaner Ren Nikaido mit Sprüngen auf 131 und 128 Meter. Als bester Deutscher landete Felix Hoffmann auf Rang fünf (126,5 und 130,5 Meter). Philipp Raimund wurde Zwölfter (126 und 125). Auf Platz drei landete in Innsbruck der Österreicher Stephan Embacher. Prevc hatte zuvor sowohl in Oberstdorf als auch in Garmisch-Partenkirchen mit großem Vorsprung gewonnen. Vor 21.125 Zuschauern, davon je 9.400 Österreicher und Deutsche, schrieb er seine Erfolgsgeschichte fort. Zehn Jahre nach seinem Bruder Prevc kann er den Goldadler holen, in Innsbruck stand der Überflieger zum elften Mal in Folge auf dem Treppchen. Bis zum Weltcup-Rekord von Janne Ahonen aus dem Winter 2004/05 fehlen ihm nur noch zwei weitere Podestplätze. Deutsches Duo weiter in der Krise Während Hoffmann und Raimund auf einem sehr guten Weg sind, ihr bestes Tournee-Ergebnis zu erzielen, kämpfen die Erfolgsgaranten früherer Tage weiter mit ihrer Form. Von der Weltspitze sind Andreas Wellinger und Karl Geiger derzeit extrem weit entfernt. Beide schieden bereits im ersten Durchgang aus. Geiger wurde 31., Wellinger belegte den 37. Platz. Pius Paschke sprang auf den 28. Rang. "Ich habe leider die Landung verkackt. Und das ärgert mich enorm", sagte der zweimalige Olympiasieger Wellinger im ZDF . Geiger sah zumindest "einen Schritt in die richtige Richtung." Wie schlecht es gerade läuft, verdeutlichte auch Geiger mit einer Reaktion. Mit seinem Sprung auf 121 Meter war der Oberstdorfer gar nicht mal unzufrieden. "Ich hoffe, dass die Richtung die richtige ist und dann wird es auch irgendwann wieder besser werden", sagte der 32-Jährige. Weiter geht es für Prevc, Hoffmann und Co. schon am Montag (ab 16.30 Uhr im t-online-Liveticker) mit der Qualifikation in Bischofshofen. Auf der Paul-Außerleitner-Schanze hat der Slowene in seiner Karriere noch nie das Podest erreicht, nun kann er dort seiner Titelsammlung erstmals den Goldenen Adler hinzufügen.

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