Paris 2024: Schnellfeuerpistolen-Qualifikation Teil zwei
Der Modus ist klar: Vier von insgesamt sechs 60-Schuss-Programmen fließen in die Wertung ein, d.h. jeder Athlet hat zwei Streichprogramme. Aktuell liegt Florian Peter mit 586 und 582 Ringen vorne, dahinter folgen Reitz (578 & 581) sowie Geis (566 & 581). Demnach ist noch alles völlig offen, die drei Weltklasse-Schützen, die allesamt bei Welt- und Europameisterschaften bereits Medaillen gewinnen konnten, liegen „eng“ beieinander und sind jederzeit in der Lage, Top-Ergebnisse zu erzielen.
Bundestrainer Detlef Glenz blickt der zweiten Qualifikation erwartungsvoll entgegen: „Noch ist alles offen. Ich bin selbst sehr gespannt, wer sich durchsetzen wird. Prognosen wage ich nicht, eine Qualifikation hat ihre eigenen Gesetze, da liegen die Nerven manchmal blank. Am Ende werden sich die Besten durchsetzen.“ Die dritte und finale Qualifikation findet am 8./9. April ebenfalls in Wiesbaden statt.
Doch nicht nur die zwei Olympia-Plätze für Paris bzw. Chateauroux werden ausgeschossen, sondern auch die drei Tickets für die Kleinkaliber-Europameisterschaft in Osijek/CRO (20. Mai bis 8. Juni). An der EM nehmen die beiden Olympia-Teilnehmer sowie der beste Nicht-Olympiateilnehmer teil. Deswegen schießen auch Emanuel Müller (Pfullingen, 574 & 572) und Fabian Otto (Mainz, 564 & 581) mit und machen sich Hoffnung auf die EM-Teilnahme.

