Deutscher Schützentag Heidekreis: Endlich wieder in Präsenz
Bereits sechs Mal empfing der Niedersächsische Sportschützenverband die Schützen aus ganz Deutschland zum Deutschen Schützentag. Hannover (3x), Braunschweig, Wolfsburg und Göttingen waren die Gastgeber, und sie alle einte: Es waren bunte Feste und ein fröhliches Miteinander.
Das war zuletzt nicht mehr möglich, Stichwort Corona-Pandemie. Deshalb musste der avisierte 62. Deutsche Schützentag in Gotha/Thüringen, an der Gründungsstätte des Deutschen Schützenbundes, abgesagt werden. Mit „heißer Nadel“ wurde ein digitaler Schützentag inklusive Präsidiumswahlen durchgeführt – eine gelungene Premiere, die jedoch keiner wiederholt haben möchte.
„Wir sind froh, dass wir uns im Heidekreis wieder alle in Präsenz begegnen. Das ist auch ein wichtiger Bestandteil des Schützenwesens, der Austausch, die Geselligkeit und natürlich das gemeinsame Sporttreiben beim Bundeskönigsschießen“, sagt DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels.
Der alle zwei Jahre stattfindende Schützentag erfreut sich übrigens – trotz des hohen Arbeitsaufwandes – großer Beliebtheit bei den Landesverbänden. So sind bereits die vier nächsten Schützentage vergeben, und zwar nach Schwäbisch-Gmünd 2025 (Landesverband Württemberg), Schwerin 2027 (Landesverband Mecklenburg-Vorpommern), Gotha 2029 (Landesverband Thüringen) und Berlin 2031 (Landesverband Berlin-Brandenburg).
Deutsche Schützentage im Niedersächsischen Sportschützenverband seit Wiedergründung des Deutschen Schützenbundes 1951 (in Klammern die laufende Nummer)
1955 in Hannover (4)
1965 in Hannover (14)
1970 in Braunschweig (19)
1980 in Wolfsburg (29)
1993 in Hannover (42)
2005 in Göttingen (54)
2023 im Heidekreis (63)

