Weltcup Flinte Al Ain
Beim zweiten Weltcup Flinte 2019 in Al Ain (Vereinigte Arabische Emitate) konnten die deutschen Skeetdamen leider nicht wie erhofft punkten beim Kampf um olympische Quotenplätze. Das Trio mit den beiden Thüringerinnen Nadine Messerschmidt und Vanessa Hauff sowie Katrin Wieslhuber verpasste den Finaleingang und wird somit auf den nächsten Weltcup in Changwon/Südkorea (7. bis 18. Mai) hinarbeiten, wo die nächsten zwei Olympia-Startplätze vergeben werden.
Alle drei DSB-Starterinnen blieben bei schwierigen Bedingungen - mal gab es einen Sandsturm, mal peitschte der Regen über die Anlage - unter ihren Bestleistungen: Messerschmidt kam als Beste des Trios auf den 27. Platz (113 Treffer), Wieslhuber (29. Platz, 112 Treffer) und Vanessa Hauff (58. Platz, 106 Treffer) folgten. Vor allem Nadine lag nach vier Durchgängen und 93 Treffern noch aussichtsreich im Rennen um die sechs Finalplätze. Doch die Schützin vom FV SSZ Suhl hätte eine perfekte 25-er Runde benötigt, um in ein Shoot-off zu erreichen. Bei 118 Treffern lag der Finaleingang.
Die Hoffnungen auf bessere Leistungen und Platzierungen waren sicherlich auch der Sache geschuldet, dass sich das komplette Flinten-Team im Frühjahr im Klima-Trainingslager auf der Anlage in Al Ain vorbereitet hatte und somit die Gegebenheiten vor Ort gut kannte. Deswegen zeigte sich Bundestrainer Axel Krämer auch etwas enttäuscht: „Es war ein harter Kampf um die begehrten Quotenplätze in der Wüste von Al Ain. Leider haben unsere Damen bei diesem Weltcup den Kampf mit den Scheiben verloren. Sie haben sich alle unter Wert verkauft. Sicherlich waren die Bedingungen hart, aber genau das hatten wir in Suhl und Schale trainiert. Es waren eindeutig die Nerven und der unbedingte und vielleicht verbissene Kampf um die Quotenplätze!“
Aber Kopf hoch - die nächste Chance wartet in wenigen Wochen in Korea!
Mehr Infos zum Weltcup gibt es hier. (ISSF)
DSB/red
Foto © FK Wurfscheibe

