Weltcup Flinte Mexiko
Nachdem die Trapschützen letzte Woche ihre Wettkämpfe durchgezogen haben, waren Sonntag und Montag nun die Skeetspezialisten dran. Im Kampf um die Olympischen Quotenplätze war das Leistungsniveau des Wettkampfes extrem hoch. Die Deutschen Schützen hinterließen einen guten Eindruck- das Klimatraining zeigte Wirkung. Am Ende war ein starker Finalplatz und Platz 6 durch Felix Haase im Skeet das beste Ergebnis.
Gut geschlagen haben sich unsere vier Thüringer Starter. Im Trapwettbewerb der Damen letzte Woche wusste Christiane Göhring (FV SSZ Suhl) auf Platz 16 (116) durchaus zu überzeugen, drei Scheiben fehlten zum Kampf um den Finaleinzug. Im Mixed mit Paul Pigorsch lief es nicht so gut, mit 137 Treffern hatte das Duo wie auch die zweite Deutsche Paarung Quooß/Löw keine Final-Chance (Finaleingang 147 Scheiben).
Im Skeetwettbewerb der Damen konnte Nadine Messerschmidt als einzige aus dem deutschen Trio vollauf überzeugen und landete auf Platz zwölf - und das, obwohl sie an akutem Brechreiz litt. Teamkollegin Vanessa Hauff machte das gleiche Problem sehr zu schaffen, sie landete am Ende auf Platz 39. Bundestrainer Axel Krämer lobte Nadines Leistung: „Sie hat sehr stabil geschossen. Mit dieser Leistung unter der gesundheitlichen Beeinträchtigung können wir zufrieden sein“. Vincent Haaga schoss in der MQS-Wertung 118 Scheiben und wurde dort Zweiter.
Viel Zeit zum Verschnaufen haben die Flintenschützen nicht. Bereits vom 7. bis 15. April findet in Al Ain/Vereinigte Arabische Emirate der nächste Weltcup statt.
dsb/red
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