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O’pen Skiff EM 2025 in Barcelona

Die EM, ein High­light für je­den Ath­let. Vom 27.10. bis 31.10.2025 war es zu­dem noch der Sai­son­ab­schluss des Jah­res für die OpenS­kiffs. Bei der of­fen Eu­ro­pa­meis­ter­schaft in Barçelona gab es ak­ti­ve Seg­le­rin­nen und Seg­ler von In­di­en bis Bra­si­li­en, aber haupt­säch­lich wa­ren Fran­zo­sen, Ita­lie­ner und Po­len ver­tre­ten. Das deut­sche Teil­neh­men­den­feld kam aber auch nicht zu kurz mit den Lü­be­ckern, den Ber­li­nern, Han­no­ve­ra­nern und den sechs Mit­tel­deut­schen (2 × Thü­rin­gen und 4 × Sach­sen) und dem Zül­pi­cher Seg­ler so­wie Trai­ner Jan­nik Schwar­zer. Jan­nik trai­nier­te da­bei nur uns mit­tel­deut­sche Seg­le­rin­nen und Seg­ler, die bei­den Han­no­ve­ra­ner, ei­ne jun­ge Ber­li­ne­rin so­wie Paul aus Zül­pich (Nord­rhein-West­fa­len). Aus Leip­zig star­te­ten Fe­lix, Kol­ja und ich, Karl.

Vom 24.10. bis 26.10.2025 wur­de noch­mal trai­niert, um sich mit den Ge­wäs­ser und dem Re­vier ver­traut zu ma­chen. Am ers­ten Trai­nings­tag ha­ben wir uns um 10:00 Uhr am BISC, was das Bar­ce­lo­na-In­ter­na­tio­nal-Sail-Cen­ter ist, ge­trof­fen. Wir se­gel­ten von 11:30 bis 13:00 Uhr, bei rich­tig schö­nem Wind und Wel­le. Die zwei­te Trai­nings­ein­heit wur­de bei et­was we­ni­ger Wind, schon für in­ten­si­ve Re­gat­ta­vor­be­rei­tun­gen ge­nutzt.
Am Abend fand sich das, Ja­nink’s-Open-Skiff-Team noch­mal zu­sam­men, um ge­mein­sam es­sen zu ge­hen; da­bei schlos­sen sich noch un­se­re Schwei­zer Se­gel­freun­de an, die ei­ni­ge schon von Re­gat­ten aus der Schweiz kann­ten.
Da­durch, dass der Abend sich sehr in die Län­ge ge­zo­gen hat, ka­men wir erst spät ins Bett. Dies war al­ler­dings kein Pro­blem, da der Wind am nächs­ten Tag erst so halb­wegs aus­reich­te, um ge­gen 14:00 Uhr aufs Was­ser zu ge­hen. An die­sen Tag hat­ten wir noch ein paar Trai­nings­re­gat­ten zu­sam­men mit den In­dern. Als wir an Land wa­ren, gin­gen wir zu An­mel­dung, wo es ein Tra­cker, T‑Shirt und ein Über­zieh­shirt für die Schwimm­wes­te gab. An­schlie­ßend hat­te ich noch mei­ne ers­te Se­gel­boo­tin­spek­ti­on.
Am Sonn­tag, der letz­te Trai­nings­tag, gin­gen wir wie­der früh für die letz­te Trai­nings­ein­heit raus. Am Nach­mit­tag fand dann das Prac­tice Race statt, was al­ler­dings nichts aus­zu­sa­gen hat­te, weil ei­ni­ge Seg­ler nicht nach rich­ti­gen Wett­fahrt­re­geln se­gel­ten und da­zu die Start­li­nie auf­grund der Strö­mung sehr doll nach oben durch­hing. Ich stand vier­te Rei­he und war trotz­dem weit über der Start­li­nie. Am Abend gab es die Er­öff­nungs­ze­re­mo­nie, wo al­le Seg­ler ih­re Na­ti­on mit Trö­ten und Fah­nen ver­tra­ten und ein ab­schlie­ßen­des Grup­pen­fo­to mach­ten.
Da­zu run­de­te noch ein Buf­fet mit spa­ni­schen Köst­lich­kei­ten die Er­öff­nung ab.

Der ers­te Renn­tag star­te­te mit der ers­ten Wett­fahrt um 9:00 Uhr. Die Skiffs stürm­ten die Sli­pram­pe, so­bald Del­ta run­ter ge­zo­gen wur­de. Na­tür­lich stan­den die meis­ten Skiffs – wie auch bei Op­ti-A Re­gat­ten – schon lan­ge vor­her an der Sli­pram­pe in Reih und Glied, denn an­sons­ten hat­te man das Pro­blem, dass man kaum raus kam, weil der Zu­gang zum Meer su­per eng war. An die­sen Tag konn­ten wir auf­grund des gu­ten Win­des drei schö­ne Wett­fahr­ten se­geln in zwei zu­fäl­li­gen Fleets mit je­weils 61 Segle­rin­nen und Seg­lern in der Al­ters­grup­pe 13 bis 17 Jah­re und ei­ner Fleet der U‑13‑Al­ters­grup­pe. Der Wind war an die­sen Tag in Bö­en auch so stark, das er mein Sche­kel an der Schott in Ein­zel­tei­le rei­ßen konn­te.

Der zwei­te Tag star­te­te wie­der sehr früh und es hat aus­ge­reicht um drei Wett­fahr­ten zu se­geln. Man konn­te sich al­so mit gu­tem Ge­wis­sen in das je­wei­li­ge Gold oder Sil­ber Fleet ord­nen.
Der drit­te Renn­tag war nicht so auf der Sei­te der Seg­len­den, denn wir konn­ten nur zwei Wett­fahr­ten se­geln Mit ei­ner viel zu gro­ßen Wel­le, die zum Wind über­haupt nicht pass­te. Der vier­te Ra­ce­day star­te­te et­was spä­ter auf­grund des feh­len­den Win­des. Die­ser ließ an die­sen Tag lan­ge auf sich war­ten, wie das halt so ist, wenn zwei Ther­mi­ken ge­gen­ein­an­der kämp­fen, aber die Mee­resther­mik konn­te sich am En­de durch­setz­ten und brach­te star­ken Wind mit sich.
Lei­der hat al­les ein En­de, so auch die Eu­ro­pa­meis­ter­schaft 2025. Am letz­ten Renn- und Se­gel­tag in Bar­ce­lo­na mach­te uns der Wind gar kei­ne Hoff­nung, denn er ließ ewig auf sich war­ten. Doch wie auch schon tags zu­vor kam er dann doch noch und hat es hat noch­mal rich­tig Spaß ge­macht, auch wenn nur zwei Wett­fahr­ten ge­se­gelt wur­den, auf­grund des Zeit­man­gels.
Als wir am Land wa­ren brach dann erst mal das rich­ti­ge Cha­os aus. Denn al­le woll­ten ih­re Trai­ler so schnell wie mög­lich be­la­den, denn vie­le hat­ten noch ei­ne sehr lan­ge Rück­fahrt vor sich. Doch vor­her gab es aber erst­mal die Sie­ger­eh­rung, wo als die bes­ten U13 und U17 Segle­rin­nen und Seg­ler der ge­ehrt wur­den.

Die Ta­ge von 24.-31.10.2025 wa­ren für mich und auch die an­de­ren des Teams sehr schö­ne Ta­ge die ich nicht ver­ges­sen wer­de. Ich kann nur je­dem ra­ten, der Skiff se­gelt und ei­ne gu­te Regt­taer­fah­rung hat, auch mal bei ei­ner EM mit­zu­ma­chen. Kom­men­des Jahr fin­det im Som­mer die EM dann auf Sar­di­ni­en statt. Mal schau­en, wer von uns dann noch mal dort mit­se­geln wird.
      Karl · GER 13102 · SVL

O’PEN SKIFF EUROPEAN CHAMPIONSHIPS OCTOBER 24TH – 31ST, 2025 BARCELONA, SPAIN

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Bericht bei der Klassenvereinigung
Bericht Yacht Club Zug
Florians Bericht beim 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland e.V.
Milas Bericht beim Segelclub Talsperre Zeulenroda e.V.



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