Noch mehr von der Dehler 30
Tag 2:
Nachdem wir gestern die Dehler 30 bei einer angenehmen Brise genauer kennenlernten, ist am heutigen Tag schon deutlich mehr Druck in der Luft. Gemeinsam mit den anderen beiden Schiffen und Kalle Dehler an Bord liefen wir gemeinsam aus dem Hafen aus. Angesichts der Windvorhersage entschieden wir uns, mit dem Großsegel im ersten Reff zu starten. Doch sobald die Mittelmohle passiert war und die ersten Wellen mit einer Größe von über 2 Metern aufs Deck schlugen, war schnell klar, dass es ins zweite Reff geht. Trotz der harten Bedingungen und der ungemütlichen Welle, machte das Boot einen stabilen und zuverlässigen Eindruck. Ein anderes Team setzte noch zusätzlich ein Reff in die Genua, sodass wir hervorragend vergleichen konnten, ob es sich mit oder ohne gereffter Genua besser fährt. Das Fazit lautete: ab ca. 28 Knoten Windgeschwindigkeit lohnt sich auch das Reffen der Genau. Nach einer kurzen, knackigen Einheit ging es zurück in den Hafen, da der Wind stetig zunahm und unsere Erfahrung zusammen mit dem Boot nicht ausreichte, um das Bootshandling sicher vollziehen zu können. Dennoch war es ein lehrreicher Tag, der uns mögliche Grenzen, aber auch Entwicklungspotentiale gezeigt hat. Den Abend ließen wir schließlich entspannt mit den Segelkameraden aus Kiel und Hamburg ausklingen.

