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Auf großer Fahrt – 3.Teil

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Nachdem es in den vergangenen beiden Jahren für die Damen des RK03 zuerst nach Amsterdam und dann nach Nancy ging, stand in diesem Jahr das belgische Gent auf dem Programm. Obwohl es im Vorfeld aus verschiedenen Gründen Änderungen im Teilnehmerfeld der Mannschaft gegeben hatte, konnten wir am Karfreitag dann schließlich doch mit zwei Mannschaften die Reise antreten. Mit dabei waren neben den regulären Spielerinnen des RK03 auch Spielerinnen, die in der Vergangenheit für den RK03 auf Punktejagd gegangen sind und mit Bea sogar eine Vertreterin des Ligakonkurrenten Potsdam.

Im 7er Wettbewerb der Frauen sollten insgesamt 10 Mannschaften an den Start gehen, leider zogen im Laufe des Turniers drei Vereine ihre Mannschaften zurück, wodurch der RK03 einen Teil seiner Spiele kampflos für sich entscheiden sollte.

Im Verlauf des ersten Tages ging es für Team Black in der Gruppenphase gegen den LRFC aus England, Helsinki, Gent und die Nationalmannschaft der Niederlande. Team Yellow bekam es neben der georgischen auch mit der polnischen Nationalmannschaft, PAARSE, sowie Greater Tryn aus den Niederlanden zu tun.

Während Team Black sowohl den LRFC und Helsinki bezwingen konnte, musste sich Team Yellow PAARSE und der polnischen Nationalmannschaft geschlagen geben. Die Mannschaft schien sich in beiden Spielen noch nicht gefunden zu haben und schaffte es kaum, Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Allerdings war auch Team Black nicht in der Lage, sein ganzes Potential abzurufen, was sich im dritten Spiel gegen die Niederlande rächen sollte. Es schien hier ein anderes Team auf dem Platz zu stehen und die Holländer mussten sich zwar jeden Versuch erarbeiten, allerdings konnte man ihnen über die gesamte Spielzeit leider nur individuelle und nicht mannschaftliche Gegenwehr leisten und verlor am Ende deutlich. Besser lief es im Anschluss für Team Yellow, die gegen die georgische Nationalmannschaft kurz vor der Sensation standen. Am Ende wurde der aufopferungsvolle Kampf der Schwarz-Gelben nicht belohnt und die individuelle Klasse der Georgier machte dann doch den Unterschied. Das letzte Spiel des Team Black gegen Gent ging kampflos an den RK03, da der Gastgeber seine Teilnahme zurückzog. Team Yellow konnte sich noch mit dem Team von Greater Tryn messen und hier gestärkt durch das Spiel gegen Georgien einen deutlichen Sieg davontragen.

Am Sonntag ging es für Team Black als Gruppenzweiter dann gegen Polen und Helsinki, um den Einzug ins Finale, Team Yellow musste gegen Gent, Greater Tryn und den LRFC, um den 7.Platz kämpfen. Im ersten Spiel des Tages gegen Helsinki konnte Team Black von der ersten Minute an Druck aufbauen und drängte die Finnen immer wieder in deren eigene 22m. So druckvoll der RK03 jedoch begann, so unachtsam war man in der individuellen Verteidigung, wodurch den Finnen wiederholt der Lauf aus der eigenen 22m ins Berliner Malfeld gelang. Team Black schlug wiederholt zurück und verlor am Ende zwar knapp und unglücklich, aber nicht unverdient gegen die Finnen. Im Angriff war man oftmals zu nervös und traf in den entscheidenden Angriffssequenzen die falsche Entscheidung oder war in der Ausführung nicht konsequent genug. Dass man kurz vor Ende die Möglichkeit zum Ausgleich ausließ, sollte sich am Ende rächen, denn es waren die Finnen, die wesentlich deutlicher gegen die starken Polen unterlagen. So konnte man am nur noch um den fünften Platz spielen. Team Yellow wiederum konnte sich den siebten Platz durch ein Auftreten voller Selbstbewusstsein sichern, wobei hier der englische Vertreter des LRFC wie schon Gent am Vortag zurückzog. Das gleiche Schicksal traf im Spiel um Platz 5 auch Team Black, dass durch das Nichtantreten der Mannschaft von PAARSE auch dieses Spiel kampflos gewann.

Am Ende standen also ein 5. und ein 7. Platz für den RK03 zu Buche. Angesichts der Tatsache, dass gleich drei Nationalmannschaft bei diesem Turnier angetreten waren, zeugt dies von einem durchaus respektablen Abschneiden. Ärgerlich war lediglich, dass man sich in Phasen des Turniers nicht so teuer wie möglich verkaufen konnte und insbesondere Team Black hinter seinen Möglichkeiten zurückblieb. Dennoch war das Turnier ein Erfolg, da beide Mannschaften nicht nur Erfahrungen sammeln konnten, sondern weil es auch eine individuelle und mannschaftliche Standortbestimmung ermöglicht hat. Die richtigen Schlüsse müssen mit Blick auf die Deutschen Meisterschaften Mitte Mai, aber auch von allen Beteiligten selbst geschlossen werden. Gerade mit Hinblick auf die kommenden Nominierungen wird es hier in den nächsten Wochen sicherlich noch spannend und aufschlussreich.

Allen Beteiligten, den Organisatoren und denen, die aus der Ferne die Daumen gedrückt haben, einen großen Dank. Wohin die Reise im nächsten Jahr geht, steht im Moment noch in den Sternen, allerdings wird man hoffentlich wieder mit so einem großen Teil der RK03-Familie auf Reisen gehen können.

 

 

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