Langstrecke Oberhausen 2026
Am Samstag, den 7. März 2026, fand in Oberhausen die jährliche Langstrecke des Nordrhein-Westfälischen Ruderverbandes statt. Auf der anspruchsvollen Distanz von sechs Kilometern stellten die A- und B-Juniorinnen und -Junioren des Ruder-Club Witten ihre Ausdauer im Zeitvergleich unter Beweis. Die Ergebnisse dienen unter anderem als wichtige Grundlage für die Bildung von Renngemeinschaften für die Saison 2026 und geben bereits einen vielversprechenden Ausblick auf die kommende Wettkampfsaison.
Den sportlichen Auftakt machten am Vormittag gegen 11 Uhr die B-Juniorinnen und B-Junioren. Dabei zeigte Finn Lohmeyer im Leichtgewichts-Einer eine beeindruckende Leistung und belegte mit nur zwei Sekunden Rückstand auf den Sieger den zweiten Platz. Diese Zeit verlor er unglücklich durch Überholschwierigkeiten auf der Strecke. Besonders im Vergleich zum Vorjahr, als er Rang sieben erreichte, stellt dieses Ergebnis eine deutliche Leistungssteigerung dar.
Ein weiteres erfreuliches Ergebnis erzielte Timea Ryll, die sich im Leichtgewichts-Einer den dritten Platz sicherte. Im selben Rennen kam Melanie Solomov als Achte ins Ziel.
Willy Dörfler ging im Junioren-Zweier ohne Steuermann gemeinsam mit Florian Schulte-Kump vom RV Waltrop an den Start. Das Duo ruderte auf einen starken dritten Platz.
Auch Leander Spring startete in diesem Block. Er belegte im Leichtgewichts-Einer den fünften Platz und konnte damit in seinem ersten B-Junioren-Jahr bereits neun Konkurrenten hinter sich lassen.
Für die B-Juniorinnen und B-Junioren des RCW war dies insgesamt ein gelungener Auftakt in die Saison. Aber auch die A-Juniorinnen und A-Junioren konnten überzeugen. Arsenii Hakmann zeigte eine kämpferische Leistung: Im Einer belegte er Rang zwei und kam bis auf etwa 20 Sekunden an den Sieger heran.
Lukas Albrecht startete ebenfalls im Einer und erreichte den vierten Platz. Aufgrund einer sich andeutenden Erkältung und mit Blick auf die Langstrecke in Leipzig Ende März, die eine wichtige Bedeutung für internationale Qualifikationen hat, entschied er sich jedoch bewusst, das Rennen nicht vollständig am Limit zu fahren.
Auch Liana Büttner erreichte im Einer einen hervorragenden dritten Platz und platzierte sich damit direkt hinter Meike Mattheis (Athletin im U19-Kader des Deutschen Ruderverbandes) und Maike von Beek.
Im schweren Juniorinnen-A-Zweier ohne Steuerfrau belegten Amelie und Lea-Sophie Lehde den fünften Platz. Da beide normalerweise in der Leichtgewichtsklasse antreten, ist dieses Ergebnis besonders hoch einzuschätzen. Ebenfalls im schweren Juniorinnen-A-Zweier startete Julie Aurelia Spring gemeinsam mit Lotte Gehre vom RV Datteln. Sie erreichten Rang sieben.
Abgerundet wurde das Ergebnis durch Christian Solomov, der sich im Leichtgewichts-Einer den sechsten Platz sicherte.
Leider konnten Anton Altenbernd (JMA 1x LG), Sophie und Hannah Brozio (JFB 2-) sowie Nils Evers und Karl-Louis van Rieth (JMB 2x LG) krankheitsbedingt nicht an den Start gehen.
Die Langstrecke erwies sich dennoch als wertvoller Wettkampf, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. Vor allem für die B-Juniorinnen und B-Junioren, die teilweise noch mit Herausforderungen beim Steuern zu kämpfen hatten, bot der Wettbewerb eine wichtige Standortbestimmung – auch wenn die sportlichen Leistungen insgesamt bereits sehr überzeugend waren.
Für Liana Büttner und Lukas Albrecht stellte die Langstrecke zudem eine Art Generalprobe für die Langstrecke in Leipzig Ende März dar, die eine wichtige Rolle bei der Qualifikation für internationale Einsätze spielt.
Insgesamt zeigte die Regatta in Oberhausen, dass die Athletinnen und Athleten des RC Witten gut auf die kommende Saison vorbereitet sind, weshalb auch das Trainerteam eine positive Bilanz ziehen konnte.
Bilder: meinruderbild.de
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