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VSV unterliegt im Grazer Bunker mit 1:3!

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Der EC iDM Wärmepumpen VSV musste sich im dritten Viertelfinalduell der win2day ICE Hockey League auswärts den Moser Medical Graz 99ers mit 1:3 geschlagen geben. Die Villacher reisten stark ersatzgeschwächt in die steirische Landeshauptstadt – im Angriff fehlten Hutchison und Maxa, in der Defensive musste zudem Uschan passen. Trotz engagierter Leistung fanden die Adler gegen effizient agierende Grazer letztlich keine Antwort und liegen in der Serie nun mit 0:3 zurück.

1. Drittel

Beide Mannschaften starteten druckvoll in die Partie. Graz prüfte früh durch Ganahl mit einem Handgelenksschuss aus der Distanz (1.), während auf der Gegenseite Wallenta die Scheibe von der verlängerten Torlinie in den Slot spielte, wo sie gefährlich von einem Schlittschuh auf das Tor von Lagacé abgefälscht wurde (2.). Wenig später setzte Strong in der neutralen Zone zu einem harten Hit an. Nach Videobeweis entschieden die Schiedsrichter auf eine Zweiminutenstrafe wegen Behinderung.

In der folgenden Unterzahl musste Joe Cannata zweimal eingreifen, blieb jedoch sowohl bei einem Schuss von der blauen Linie als auch bei einem Abschluss vom rechten Bullykreis Sieger. Villach antwortete mit einer guten Möglichkeit: Adam Helewka setzte sich in der offensiven Zone gegen zwei Verteidiger durch und kam aus dem Slot zum Abschluss, Lagacé parierte jedoch mit der Schulter.

Kurz darauf erhielten die Adler ihr erstes Powerplay, nachdem Feldner wegen Behinderung auf die Strafbank musste (5.). Die Überzahl blieb jedoch weitgehend wirkungslos, lediglich Fernschüsse von Hancock und Philipp Lindner sorgten für etwas Gefahr (7.). Graz blieb gefährlich und kam wenig später zu einer großen Gelegenheit: Nach einem Rebound stand Ganahl frei im Slot, scheiterte jedoch an Cannata.

Die Villacher verteidigten weiterhin diszipliniert und hielten die Grazer meist in den Rundungen. Dann erhielten die Hausherren selbst eine Überzahlgelegenheit, nachdem Lindner wegen Behinderung in der neutralen Zone hinausgestellt worden war. In dieser Phase schlugen die Steirer zu: Swaney zog von der blauen Linie ab und versenkte die Scheibe mit einem Handgelenksschuss im langen Eck zur Führung (11.).

Die Grazer blieben tonangebend und erhöhten wenig später. Nach einem Konter legte Swaney zur Mitte, wo Paul Huber mit einem abgerissenen Schuss hoch ins Kreuzeck traf (14.). Für Cannata, der zuvor mehrfach stark gehalten hatte, war dieser Treffer kaum zu verhindern. Kurz darauf musste Budgell wegen eines Cross-Checks auf die Strafbank, doch der VSV überstand diese Unterzahl ohne weiteren Schaden. Mit einem 0:2-Rückstand ging es schließlich in die erste Pause.

2. Drittel

Auch im zweiten Abschnitt starteten die Grazer mit Druck und kamen früh durch einen Backhand-Abschluss aus dem Slot gefährlich vors Tor. Der VSV tat sich hingegen schwer, die neutrale Zone zu überwinden; viele Angriffsbemühungen versandeten bereits im Spielaufbau. Eine gute Konterchance bot sich jedoch Wallenta, der sich durchsetzte und aus halblinker Position abschloss, Lagacé parierte erneut mit der Schulter (24.).

Graz blieb gefährlich, indem die Verteidiger immer wieder Schlenzer von der blauen Linie in Richtung Slot schickten, wo häufig Huber auf Abfälscher lauerte (26.). Dann durfte der Villacher Anhang jubeln: Kevin Hancock spielte an der offensiven blauen Linie einen perfekten Pass auf Wall, der partiell allein auf Lagacé zulief und den Grazer Goalie mit einem präzisen Chip ins Kreuzeck zum 1:2 überwand (27.).

Die Adler fanden nun besser ins Spiel. Joel Teasdale (28.) sowie John Hughes mit einem Versuch auf die kurze Ecke sorgten für weitere Offensivaktionen. Graz agierte nun etwas abwartender und setzte verstärkt auf Konter. Ein Villacher Wechselfehler führte beinahe zum nächsten Gegentor, als Feldner und Harnisch einen 2-auf-1-Konter fuhren, Cannata jedoch glänzend reagierte.

Sechs Minuten vor Drittelende erhielten die Grazer erneut ein Powerplay, nachdem Helewka wegen Beinstellens hinaus musste. Wenig später kam es vor Lagacé zu einem kurzen Gerangel: Hora erhielt 2+2 Strafminuten, van Nes zwei Minuten, wodurch den Villachern ein kurzes Powerplay blieb. Doch statt des Ausgleichs traf Graz bei Vier-gegen-Vier erneut. Kotkansalo kam aus dem Slot zum Abschluss, Cannata parierte zunächst, doch die Scheibe rutschte unglücklich über die Linie – 3:1 (36.).

Die große Chance zum Anschluss vergab kurz darauf Strong, der nach starkem Raumgewinn von Hancock frei aus dem Slot zum Abschluss kam, aber an Lagacé scheiterte. Kurz vor Drittelende erhielt Villach nochmals eine Überzahlchance, nachdem Brunner wegen Behinderung an Wallenta in der neutralen Zone hinausgestellt worden war. Jedoch verlief auch dieses Powerplay torlos und Blau-Weiß nahm einen Zwei-Tore-Rückstand mit in den Schlussabschnitt.

3. Drittel

Im Schlussabschnitt musste der VSV zwei Tore aufholen, um zumindest eine Verlängerung zu erzwingen. Graz verteidigte jedoch äußerst clever und ließ die Villacher meist nur zu Abschlüssen aus der Distanz kommen. Ein Konter von Scherbak aus spitzem Winkel stellte Lagacé vor keine größeren Probleme (42.).

Die größte Chance der Hausherren ergab sich in Minute 44: Im Konter kombinierten sich die Grazer im „Tic-Tac-Toe“-Stil durch die Villacher Defensive, doch sowohl Conley als auch Roy scheiterten an Cannata. Die Adler bemühten sich weiterhin, fanden offensiv jedoch kaum Lösungen gegen die kompakte Grazer Defensive und den sicheren Lagacé.

Ein weiterer Versuch von Scherbak aus spitzem Winkel blieb ebenso erfolglos. Auch Graz blieb gefährlich, etwa durch einen Schlenzer von Roy in Minute 55, den Cannata parierte. Die Aufgabe für den VSV wurde zusätzlich erschwert, als Katic 4:39 Minuten vor Schluss wegen Beinstellens auf die Strafbank musste – zu diesem Zeitpunkt hatte Cannata den Villacher Kasten bereits zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers verlassen.

Die Grazer spielten die Überzahl ruhig herunter, ohne jedoch zu treffen. Villach nahm in der Schlussphase nochmals volles Risiko und zog den Torhüter erneut, doch ein weiterer Treffer wollte nicht mehr fallen. Damit mussten sich die Adler in Graz mit 1:3 geschlagen geben und liegen in der Viertelfinalserie nun mit 0:3 zurück.

Moser Medical Graz99ers – EC iDM Wärmepumpen VSV 3:1 (2:0 | 1:1 | 0:0)
Torschützen VSV: Wall
Torschützen G99: Swaney (PP1), Huber, Kotkansalo

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