GRAZ99ERS IN VILLACH +++ ABER MIT GEDANKEN BEIM KAC & JORDAN MURRAY
Graz, 11. März 2026. – Playoff-Viertelfinale, Teil zwei! Nach dem 2:1-Overtime-Krimi von letzter Nacht geht es für die Moser Medical Graz99ers bereits am morgigen Donnerstag (19.15 Uhr) beim VSV in der Villacher Stadthalle weiter. Im Bangen um Jordan Murray sind die Gedanken der gesamten Graz99ers-Family aber in Klagenfurt und beim KAC.
Overtime? Nichts wirklich Neues. Für die Graz99ers war es, saisonübergreifend, die siebte Playoff-Overtime hintereinander. Overtime-Gamewinner? Josh Currie, so etwas wie der „Special Agent“ für solche Fälle. Auch die letzten beiden „Überstunden“ im Grunddurchgang (4:3 gegen Linz, 3:2 gegen HC Bozen) hat beide Male Currie zu Ende gebracht. „Wir sind wirklich glücklich über diesen ersten Sieg, allerdings nicht glücklich darüber, wie wir gespielt haben“, bremst Head Coach Dan Lacroix dennoch. Aber, sagt Lacroix auch: „Wir haben ja niemals erwartet, dass es einfach wird. Wer so etwas erwartet hat, war noch nie in Playoffs.“
Head Coach und Spieler selbstkritisch
Die Vorhaben, die für Spiel zwei, am morgigen Donnerstag in der Villacher Stadthalle, im Mannschaftsbus mitgeführt werden, sind jedenfalls mannigfache. Das Spiel mit dem Puck müsse „viel einfacher werden“, sagt etwa Chris Collins, inzwischen dreifacher Torschütze der letzten vier Treffer gegen den VSV. „Wir hatten zu viele Turnovers in der Mittelzone, dadurch ist Villach zu so vielen Chancen gekommen. Und – wir müssen den Puck einfach öfters ins Netz bekommen.“ Gerade für Collins werden Spiele in Villach „immer eine Art nach Hause kommen“ bleiben. Nach einst vier Jahren, 70 Toren und 159 Punkten im VSV-Jersey.
Auch Dan Lacroix will gar nicht zu sehr auf ein nun womögliches Momentum auf Grazer Seite setzen. „Jeder Coach erzählt doch seiner Mannschaft von irgendeinem Momentum.“ In Playoffs dürfe man „keine allzu langen Erinnerzungen“ haben, sagt Lacroix. Vor allem das Spiel ohne Puck müsse besser werden, man müsse härter spielen, mehr Zweikämpfe gewinnen und konsequenter auftreten. „Bei uns haben nicht ein, nicht zwei, sondern mehrere Spieler nicht ihr ‚A-Game‘ gespielt.“ Dieses „A-Game“ werde es, so Lacroix, in Villach aber von der gesamten Mannschaft brauchen.
Botschaft von Präsident Herbert Jerich
Angesprochen, ob die Mannschaft während des Spiels, in den Pausen etwas aus Klagenfurt, dem dortigen Spielabbruch und die dramatischen Momente rund um Jordan Murray mitbekommen habe, kannte auch Dan Lacroix noch nichts Näheres. War dann aber sichtlich betroffen. „Es zeigt uns wieder, dass alles doch nur ein Spiel ist. Und in solchen Momenten wird jedes Spiel zur Nebensache.“
Den Zusammenhalt der gesamten Graz99ers- und Eishockey-Familie in diesen Stunden spricht Präsident Herbert Jerich aus: „Auch unsere Gedanken sind in Klagenfurt, beim KAC, bei Jordan Murray und dem Hoffen der gesamten Graz99ers-Familie, dass alles ein gutes Ende nehmen wird!“
Unser Statement
Daniel Lacroix, Head Coach: „Playoffs holen auch aus deinem Gegner immer das Beste heraus. Es war keine Überraschung für uns, wie Villach aus der Kabine gekommen ist. Wir haben das ja schon zehn Tage zuvor gesehen, als sie bei uns gespielt haben. Sie sind ein richtig, richtig hartes Team. Beide Mannschaften hatten die Möglichkeiten, früher in Führung zu gehen. Aber so oder so, geändert hat sich vor dem zweiten Spiel überhaupt nichts; du musst vier Spiele gewinnen. Ob du in Führung gehst oder nicht, die Aufgabe bleibt immer die gleiche.“
Playoffs 2025|26, win2day ICE Hockey League – Viertelfinale, Spiel 2: EC iDM Wärmepumpen VSV vs. Moser Medical Graz99ers (Donnerstag, 12.3. | 19.15 Uhr | Stadthalle Villach). – Serie: 1:0 Graz99ers
Live: sporteurope.tv/moser-medical-graz99ers
Graz99ers in Linz – dann heißt’s warten auf den Playoff-Gegner
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