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Villach ist bereit für den Pre-Playoff-Auftakt gegen Linz!

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Bereits am morgigen Mittwoch (Beginn: 19:15 Uhr, live auf sporteurope.tv sowie im Radio Kärnten Eishockey-Magazin) empfängt der EC iDM Wärmepumpen VSV die Steinbach Black Wings Linz zum Auftaktduell der Pre-Playoffs. Gespielt wird im Modus „Best of Three“, das heißt: Jene Mannschaft, die zuerst zwei Siege einfährt, steigt ins Viertelfinale auf. Das erste Duell der Serie geht in der Villacher Stadthalle über die Bühne und markiert damit den offiziellen Startschuss in eine richtungsweisende Kurzserie, in der beide Mannschaften nur ein Ziel verfolgen – den Einzug ins Viertelfinale.

Die Ausgangssituation vor den Pre-Playoffs

Der EC iDM Wärmepumpen VSV hat den Grunddurchgang der ICE Hockey League nach 48 Runden auf dem achten Tabellenrang abgeschlossen und sich damit das Heimrecht für die bevorstehenden Pre-Playoffs gesichert. Die Bilanz der Blau-Weißen liest sich differenziert: Aus 48 Begegnungen resultierten 17 Siege nach regulärer Spielzeit, 23 Niederlagen innerhalb der 60 Minuten sowie jeweils vier Erfolge und vier Niederlagen nach Verlängerung beziehungsweise Penaltyschießen. 148 erzielten Treffern – ligaweit die siebtmeisten – stehen 156 Gegentore gegenüber, was ein Torverhältnis von minus acht ergibt. Mit insgesamt 63 Punkten weisen die Adler einen Punkteschnitt von 1,31 pro Spiel auf, was einer Effizienzquote von 43,75 Prozent der maximal möglichen Ausbeute entspricht. Fünf Zähler trennten den VSV von den siebtplatzierten Vienna Capitals, die sich das Pickrecht sicherten und Hydro Fehérvár AV19 wählten. Damit blieb für die Villacher als Gegner die neuntplatzierte Mannschaft aus Oberösterreich. Die Steinbach Black Wings Linz beendeten den Grunddurchgang mit 62 Punkten, lediglich einen Zähler hinter dem VSV. Ihre Saisonbilanz umfasst 16 Siege nach regulärer Spielzeit, 24 Niederlagen nach 60 Minuten sowie sechs Erfolge und zwei Niederlagen in der Zusatzzeit. Mit 141 erzielten Treffern und 148 Gegentoren (minus sieben) weisen die Linzer im Vergleich der Pre-Playoff-Teilnehmer sogar die beste Tordifferenz auf. Beide Teams gehen mit überschaubarer Offensivproduktion in die Serie: Villach wartet seit 121 Minuten und 11 Sekunden auf einen eigenen Treffer, Linz erzielte in den letzten fünf Spielen lediglich sieben Tore. Die jüngere direkte Bilanz spricht leicht für die Oberösterreicher, sieben der letzten zehn Duelle gingen an die Black Wings. Gleichzeitig relativieren Heim- und Auswärtsstatistiken diesen Trend: Linz holte aus 24 Auswärtsspielen lediglich 20 Punkte, während der VSV vier seiner letzten fünf Heimspiele gewinnen konnte. Seit dem Meistertitel 2005/2006 trafen beide Klubs in fünf Playoff-Serien aufeinander, zwei davon entschied Villach für sich. Mit keinem anderen Klub lieferte sich der VSV seither häufiger ein Serien-Duell.

Der Gegner im Fokus: Steinbach Black Wings Linz

Die Steinbach Black Wings Linz setzen weiterhin auf Klublegende Philipp Lukas als Cheftrainer. Mit nahezu 1000 absolvierten Spielen im Dress der Oberösterreicher verkörpert er Identifikation und Kontinuität. Im Tor ist Rasmus Tirronen die klare Nummer eins. Der Finne weist in 41 Einsätzen einen Gegentorschnitt von 2,66 sowie eine Fangquote von 89,8 Prozent auf und verbuchte 20 Siege sowie fünf Shutouts. Backup Thomas Höneckl kam in acht Partien zum Einsatz. Offensiv ruht viel Verantwortung auf Graham Knott, der in 45 Spielen 21 Tore und 28 Assists (49 Punkte) erzielte und zudem über 53 Prozent seiner Anspiele gewinnt. Dahinter folgen Travis Barron (18 Tore, 24 Assists) sowie Kapitän Brian Lebler, der in 48 Spielen 21 Treffer und 20 Assists verbuchte und seit vielen Jahren als offensive Identifikationsfigur fungiert. Ergänzt wird das Gerüst durch Shaw St.-Amant. Die personellen Verflechtungen mit Villach sind zahlreich: Gerd Kragl, Luis Lindner, Thomas Höneckl, Julian Pusnik, Andreas Kristler und Tim Geifes verfügen allesamt über VSV-Vergangenheit. In den Special Teams präsentieren sich die Linzer solide mit 21,32 Prozent im Powerplay und 80,25 Prozent im Penalty-Killing. Defensiv kassierten sie 3,08 Gegentore pro Spiel – ein Anstieg im Vergleich zur Vorsaison. Im Zweikampfverhalten zählen sie mit 51,8 Prozent gewonnener Duelle jedoch weiterhin zu den stärkeren Teams der Liga.

Der EC iDM Wärmepumpen VSV im Fokus

Der VSV erlebte eine Saison mit deutlichen Ausschlägen, stabilisierte sich jedoch im Endspurt unter Cheftrainer Pierre Allard und sicherte sich Rang acht samt Heimrecht. In den jüngsten beiden Partien generierten die Adler 7,29 erwartete Tore (xG), blieben jedoch ohne Treffer – die offensive Effizienz wird somit zum zentralen Faktor dieser Kurzserie. Positiv ist die Entwicklung der Special Teams: 33 Tore aus 142 Powerplay-Situationen entsprechen 23,24 Prozent Erfolgsquote, während das Penalty-Killing mit 77,78 Prozent zuletzt gefestigt wirkte. In den vergangenen fünf Spielen gewannen die Villacher 50,6 Prozent ihrer Zweikämpfe, die Faceoff-Quote lag bei starken 54,6 Prozent. Durchschnittlich 31 Hits pro Partie sowie 14 geblockte Schüsse unterstreichen die physische Komponente. Offensiv führt Adam Helewka mit 24 Toren und 21 Assists das Scoring an, gefolgt von Nikita Scherbak mit exakt einem Punkt pro Spiel. Kevin Hancock und John Hughes ergänzen die kreative Achse, während Dylan MacPherson als produktivster Verteidiger offensive Impulse setzt. Defensiv kassierte der VSV in den letzten drei Spielen lediglich vier Gegentreffer. Im Tor präsentierten sich sowohl Joe Cannata als auch René Swette in starker Verfassung. Cannata parierte in seinen jüngsten drei Einsätzen 5,86 Tore mehr als statistisch erwartet und steigerte seine Fangquote in den letzten zehn Spielen auf 91,01 Prozent. Die Balance zwischen defensiver Stabilität und offensiver Durchschlagskraft wird letztlich über den Verlauf dieser Best-of-3-Serie entscheiden.

Mittwoch, 4. März 2026 | 19:15 Uhr
EC iDM Wärmepumpen VSV – Steinbach Black Wings Linz
Villacher Stadthalle (Villach, Österreich)

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