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Olympia-Eishockey: US-Frauen schlagen Trump-Einladung aus

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Nach ihrem Olympia-Gold verzichten die US-Eishockey-Spielerinnen auf einen Besuch bei Präsident Trump. Er hatte vor ihren männlichen Kollegen einen Witz über die Einladung gemacht. Die US-Eishockey-Olympiasiegerinnen haben eine Einladung von Präsident Donald Trump ausgeschlagen. "Wir sind aufrichtig dankbar für die Einladung an unser mit der Goldmedaille ausgezeichnetes US-amerikanisches Frauen-Eishockeyteam und wissen die Anerkennung ihrer außergewöhnlichen Leistung sehr zu schätzen", hieß es in einer Erklärung der Auswahl. "Aufgrund des Zeitpunkts und bereits zuvor vereinbarter akademischer und beruflicher Verpflichtungen nach den Spielen können die Athletinnen jedoch nicht teilnehmen." Vom Weißen Haus gab es zunächst keine offizielle Reaktion. Die US-Frauen hatten sich am Donnerstag bei den Winterspielen in Italien Gold gesichert. Den Eishockey-Männern gelang das am Sonntag im Finale gegen Erzrivale Kanada (2:1). Der Sieg wurde als "Wunder auf dem Eis 2.0" gefeiert – eine Reminiszenz an das legendäre "Miracle on Ice" von 1980 bei den bei den Olympischen Winterspielen in Lake Placid erinnert, wo die US-Amateure die favorisierte Sowjetunion mit 4:3 besiegt hatten. Zahlreiche republikanische Politikern nahmen dies als Anlass, sich in Szene zu setzen. Präsident Trump erlaubte sich einen Scherz auf Kosten des Frauen-Eishockeyteams. Dies könnte ein Grund für die Absage sein. Trump lädt Männer ein – und macht einen Witz Auslöser war ein Video, das in sozialen Medien kursierte. Es zeigt die Kabine der US-Eishockey-Männer unmittelbar nach deren Gold-Triumph. In dem Video ist zu sehen, wie Trumps FBI-Direktor Kash Patel in der Kabine mit den frischgebackenen Olympiasiegern ausgelassen feiert. Der 45-jährige Geheimdienstdirektor trägt ein USA-Trikot und hüpft völlig entfesselt zwischen den NHL-Stars herum. Dann öffnet er eine Flasche Bier und kippt sie sich senkrecht in den Hals. Den Rest des Inhalts verspritzt er unter den Spielern und schlägt mehrfach mit der Faust auf einen Tisch. Dazu singen Patel und die Spieler den umstrittenen Song "Courtesy of Red, White and Blue" des Country-Sängers Toby Keith – eine militante Kampfansage an Amerikas Feinde. Kurz darauf ruft der US-Präsident an. Seine Nachricht an die Spieler: "Am Dienstag halten wir die Rede zur Lage der Nation. Ich könnte ein Militärflugzeug senden. Wenn ihr Lust habt …". Dafür erntet er Gejohle von den Spielern. Dann sagt er: "Ich muss euch sagen, wir müssen die Frauenmannschaft mitbringen, das wisst ihr doch." Ansonsten würde es wahrscheinlich ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn geben, scherzt der Präsident. Die Eishockey-Männer lachen. In den sozialen Medien hatte das Video zum Teil heftige Reaktionen ausgelöst, auch Patel wurde für seinen Auftritt kritisiert. Der FBI-Direktor verteidigte sich später auf X: "An die sehr besorgten Medien. Ja, ich liebe Amerika und war zutiefst geehrt, als mich meine Freunde, die frischgebackenen Goldmedaillengewinner des Teams USA, in die Umkleidekabine eingeladen haben, um diesen historischen Moment mit den Jungs zu feiern."

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