Eishockey bei Olympia 2026: Fans zeigen bei USA-Spiel Grönland-Flagge
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Beim Eishockeyspiel zwischen den USA und Dänemark steht nicht nur der Sport im Fokus. Fans auf den Rängen senden eine politische Botschaft. Wirbel bei den Olympischen Winterspielen: Beim Eishockey-Spiel zwischen den USA und Dänemark (6:3) haben lettische Curling-Fans auf den Rängen eine Grönland-Flagge gezeigt. Das Ehepaar hielt die rot-weiße Fahne mehrfach in die Höhe. Zeitweise war die Flagge auch im TV zu sehen. "Als Europäer war es für uns wichtig, dieses Symbol zu zeigen als Symbol der europäischen Einheit, dass wir Grönland unterstützen", sagte Alexander Kalnins, der mit seiner Partnerin in Deutschland wohnt, der Nachrichtenagentur AP. Personal in der Halle habe die Eheleute aber angewiesen, die Flagge aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu zeigen, erklärte er. "Weil es aggressive amerikanische Menschen geben könnte", sagte Kalnins. Der Aufforderung kam das Ehepaar nach. Kalnins betonte: "Ich denke, die Botschaft ist angekommen." Athleten aus Grönland treten für Dänemark an Grönland nimmt als dänisches Territorium nicht mit einem eigenen Team an den Olympischen Winterspielen teil. Athletinnen und Athleten aus Grönland gehören zum dänischen Team – so wie zum Beispiel die Geschwister Ukaleq und Sondre Slettemark im Biathlon. In den Richtlinien zur Eröffnungsfeier auf der offiziellen Olympia-Internetseite steht, dass Fans nur Flaggen von Ländern und Territorien, die an den Spielen teilnehmen, mitbringen dürfen. Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hatte zeitweise mit Strafzolldrohungen einen Verkauf der Arktisinsel an sein Land erzwingen wollen. Sein Vorgehen begründete er mit der Behauptung, dass das zu Dänemark gehörende Territorium sonst nicht vor Russland und China sicher sei. Mittlerweile laufen die Gespräche auf einer deutlich gemäßigteren Ebene.

