Über Wundertüten …
Die älteren Leser werden die Wundertüten noch kennen, die es für 10 Pfennig - später dann 20/25/50 – in den Krämerläden, also den Urahnen der „Spätis“, gab. Man wusste nie, was drin war, übrigens wie bei den Ü-Eiern auch nicht, meistens war es aber das Selbe: eine kleine Zuckerbombe, genannt Süßigkeit, und ein irgendwo kurz vor oder in China produziertes kleines Gadget, genannt Spielzeug. Das einzige Wunder daran war der kurze Moment der Spannung vor dem Öffnen, der Rest war, bis auf den kleinen Zuckerschub doch eher fragwürdig. Mit den Bären vom ERSC verhält es sich ähnlich; da weiß man auch nie, was einen erwartet. Entweder steht ein Team auf dem Eis, wo so ziemlich jede Mannschaft in der LL Berlin ihren „Kopp voll hat“ oder halt das ganze Gegenteil, die dann halt auch noch so spielen, dass jede Mannschaft ihre Chance zum Erfolg hat, eben diese Wundertüte. Und dieser Moment der Spannung ist dann der erste Blick auf den Spielbericht, es waren an diesem Sonntag 11 + 2 Torhüter. Es blieb dann nur noch zu klären, wie sie drauf sind. An diesem Nachmittag waren sie nicht so gut drauf, denn die Bucks des OSC siegten deutlich mit 4:10 (1:4 0:4 3:2), die sich mit zwei Feldspielern mehr als gut verkauft hatten.

