EHC Winterthur - HC Sierre: Mit Strafen um den Lohn gebracht
1. Drittel:
Nach dem verkorksten Startdrittel vom Sonntag gegen den HC Thurgau war vom EHC Winterthur Konzentration von der ersten Sekunde an gefragt. Das Team schien sich dessen bewusst gewesen zu sein und startete fulminant. Schon nach zwei Minuten gelang Neuzuzug Timotée Schaller die Führung. Auch danach spielte das Team konzentriert weiter und konnte immer wieder Chancen vor dem Tor der Walliser erarbeiten. Auch im Powerplay schienen sich die Winterthurer auf vergangene Tage zu besinnen. Gleich die erste Überzahlgelegenheit wurde durch Staiger kurz vor Drittelsende genutzt. Ein Startdrittel nach Mass für die Löwen.
2. Drittel:
Wie gewonnen, so zerronnen, schien sich wohl mancher Fan beim Gang in die zweite Pause gedacht zu haben. Bis zur Spielmitte schien alles einen positiven Verlauf zu nehmen. Zwar erhöhten die Siderser merklich den Druck und konnten kurz nach Wiederbeginn den Anschlusstreffer erzielen. Das Winterthurer Team liess sich aber diesmal nicht beirren und kam auch zu Gelegenheiten. Mainot nutzte eine dieser Möglichkeiten und erhöhte für den EHCW auf 3-1. Ab der 34. Minute drehte das Spiel aber komplett. Zunächst gelang Montandon der Anschlusstreffer für den HC Sierre. Als sich danach innert 53 Sekunden zwei Winterthurer auf der Strafbank wiedersahen, war das Unglück besiegelt. Die doppelte Überzahl nutzten die Gäste gnadenlos aus und schossen sich in Führung.
3. Drittel:
Gleich zu Drittelsbeginn bot sich dem Winterthurer Team die Chance, in einem längeren Überzahlspiel die Gästeführung wieder auszugleichen. Das Spiel war aber zu wenig zwingend oder man scheiterte an Gästetorhüter Giovannini. Mit dem fünften Treffer der Unterwalliser war der Deckel auf dem Gästesieg drauf. Der EHC Winterthur brachte sich erneut mit wenigen Aussetzern um mögliche Punkte.
Zuschauerzahl: 357

