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Adler Mannheim: Reuls Schlagschuss leitet den Sieg ein

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		Adler Mannheim:  Reuls Schlagschuss leitet den Sieg ein
Von Rainer Kundel

Mannheim. In der ersten von vier Partien innerhalb einer Woche im zerstückelten Spielplan der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) haben die Adler Mannheim gegen stark aufspielende Augsburger Panther nach einer 2:0-Führung einen etwas schmeichelhaften 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)-Sieg nach Hause gekämpft und damit ihren achten Erfolg im neunten Spiel errungen.

Dass seine Mannschaft schon häufig einen Zwei-Tore-Vorsprung abgegeben hat, wollte Trainer Pavel Gross nicht überbewerten. "Ich muss meinen Jungs generell Respekt zollen. Denn selbst, wenn wir uns den Ausgleich fangen, finden wir die richtige Reaktion, die passende Antwort", sagte Gross. Vor den zu Saisonbeginn noch stumpfen Krallen der Augsburger Panther hatten die Adler durchaus Respekt. Die mit zwei international erprobten Stürmern aufgerüstete Offensive der Fuggerstädter traf schließlich in den letzten drei Partien 15 Mal ins gegnerische Gehäuse und trat gestern Abend kampf- und spielstark in den Vordergrund.

Zunächst standen auf beiden Seiten noch die Defensivabteilungen im Mittelpunkt. Selbst im Überzahlspiel – beide Mannschaften hatten im ersten Drittel je zwei Situationen – gab es kaum ein Durchkommen. Auffällig allerdings, dass Yannik Valenti, der sich vergangene Saison in Heilbronn den Ruf eines "Powerplay-Monsters" erwarb, bei Direktabnahmen mehrmals die Scheibe nicht richtig traf. Bei einem Break hatte Hafenrichter (17. Minute) die Gäste-Führung auf dem Schläger, zielte jedoch über das von Dennis Endras gehütete Gehäuse. "Uns fehlt noch etwas der Zug zum Tor", befand Adler-Center Stefan Loibl nach den ersten 20 Minuten.

Um ein Haar hätte der torlose Spielstand auch Ende des zweiten Abschnitts noch Bestand gehabt. Erst 32 Sekunden vor dem letzten Seitenwechsel fand nach etlichen Anläufen auf beiden Seiten der Schlagschuss von Denis Reul den Weg ins Augsburger Netz. Krämmer hatte den aufgerückten Abwehrhünen vor dem engmaschigen Augsburger Defensivverbund freistehend angespielt. Zuvor bearbeiteten sich beide Teams mit offenem Visier, betrieben aber geradezu Chancenwucher. Allein bis zur 30.Minute hätte es, gemessen an den hochkarätigen Möglichkeiten, durchaus auch 3:3 stehen können, wobei die Gäste sogar die besseren Gelegenheiten für sich notieren konnten. Krupp (23.), ein Unterzahl-Konter von Huhtala (26.) und Shinnimin (28.) für die Adler sowie Lambacher (24.), Sezemsky (26./Pfosten) und Hafenrichter für die bayrischen Schwaben sorgten für reichlich Beschäftigung der Torhüter, wobei Panther-Goalie Markus Keller seinem Gegenüber Endras in nichts nachstand.

Das 2:0 durch Felix Schütz (48.), der am kurzen Pfosten den Puck nach einem Wolf-Schuss über die Linie stocherte, war noch keine Vorentscheidung. Die Panther antworteten mit dem längst verdienten Treffer. Youngster Kharboutli (51.) überwand dabei den starken Endras mit einem Schuss ins Dreieck. Taktisch klug, nämlich energisch auf den dritten Treffer ausgehend statt den knappen Vorsprung zu verteidigen, gingen die Adler die letzten zehn Minuten an und überließen dem Gegner keine Möglichkeit mehr, ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers zu ziehen. "Augsburg hat ein sehr starkes Auswärtsspiel gemacht, diese drei Punkte nehmen wir gern mit", freute sich der Allgäuer Dennis Endras über den Dreier gegen seinen ehemaligen Klub.

Adler Mannheim - Augsburger Panther: 2:1 (0:0, 1:0, 1:1); Tore: 1:0 Reul (40.), 2:0 Schütz (48.), 2:1 Kharboutli (51.); Schiedsrichter: Rantala (Finnland), Kohlmüller (Erding); Strafminuten: 8/6; Zuschauer: keine.

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