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Eishockey: Die Adler Mannheim sind bereit für das erste Testspiel

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Mannheim. (RK) Dank MagentaSport, dem TV-Sender des Telekom-Konzerns, nehmen acht Klubs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) in dieser Woche ihren Testspiel-Betrieb mit einem Turnier auf. Ob die sechs Partien für jeden Teilnehmer nach mehr als acht Monaten Pause auch wirklich den Vorlauf für einen DEL-Spielbetrieb im dritten Anlauf bedeuten? Adler-Trainer Pavel Gross ist noch skeptisch.

"Wir haben dazu offiziell wenig bis nichts gehört", sagt der 52-Jährige: "Wirklich glaube ich erst daran, wenn die Spieler im Dezember vor dem ersten Spiel an der blauen Linie Aufstellung nehmen". Gross beobachtet das Geschehen und die Entwicklung in der DEL nicht erst seit Corona kritisch." Ich hätte mir von der Liga eine schnellere Reaktion in all den Monaten gewünscht", so der Cheftrainer.

Zugleich lobt Gross jedoch das wirtschaftliche Durchhaltevermögen der Gesellschafter und die Geduld der Spieler: "Die letzten Monate waren etwas Spezielles, die biologische Uhr der Spieler zeigt im August ja an, dass unser Trainingscamp beginnt."

Die Befürchtung, dass es für den amtierenden Meister zu Beginn gegen den EHC München einen Kaltstart gibt, ist nicht allzu groß. Schließlich haben die "Roten Bullen" bereits zehn Testspiele bestritten und sind in den vergangenen Wochen aufgrund der Zugehörigkeit zum Sportinvestment-Ableger eines Brausekonzerns ohne Kurzarbeit ausgekommen – als wäre die Welt noch die gleiche wie vor dem 8. März, als die Liga die Saison 2019/20 nach Ende der Hauptrunde abgebrochen hatte.

"Wie der Deutschland-Cup gezeigt hat, kommen die Spieler schnell in ihren Rhythmus, man darf nur nicht erwarten, dass wir gleich auf höchstem Niveau spielen", gibt Co-Trainer Mike Pellegrims zu Bedenken. Sportmanager Axel Alavaara sieht unter den aktuellen Umständen in dem Turnier "die bestmögliche Vorbereitung" und hofft, dass zum noch nicht offiziell verkündeten DEL-Start am 18. Dezember alle vierzehn Klubs dabei sind.

Wie sind die Adler personell aufgestellt? Während sich München vorerst mit NHL-Leihgabe Dominik Kahun nochmals verstärkt hat, bedarf es bei den Blau-Weiß-Roten in den Sturmformationen noch einiger Improvisation. Tim Stützle und Stephan Loibl fallen langfristig aus (wir berichteten), Ben Smith ist bis 24. November an Rögle BK (Schweden) ausgeliehen und zumindest für diese Woche fällt Tommi Huhtala (angeschlagen) aus. Mit mindestens zwei Förderlizenzspielern der Heilbronner Falken, voraussichtlich Brune und Valenti, sowie der Versetzung von Cody Lampl in die vierte Sturmreihe können die Trainer reagieren. Dazu kommen die ausgeliehenen Lean Bergmann und Marc Michaelis, von denen Alavaara hofft, dass sie bis in den Januar hinein zur Verfügung stehen.

Einen Vorteil haben jene Akteure, die sich am letzten Wochenende schon mal beim Deutschland-Cup den Rost von den Schlittschuhen spielen konnten. Dazu zählt Matthias Plachta, der ebenso wie Pavel Gross die Zuschauer vermissen wird. "Wir ziehen unsere Energie aus ihrer Anfeuerung, bis es wieder soweit ist, nehmen wir es wie es ist", bekräftigt der 29-Jährige: "Wir Spieler nehmen für das Wohl des deutschen Eishockeys viel in Kauf" – unausgesprochen sind dies bei etlichen Klubs sogar mehr als 50 Prozent Gehaltsverzicht.

MagentaSport-Cup, Donnerstag, 12. November, 19.30 Uhr: Adler - EHC München, 19. November, 19.30 Uhr: Adler - Eisbären Berlin, 22. November, 14 Uhr: Adler - Schwenninger Wild Wings, 25. November: EHC München - Adler, 3. Dezember: Eisbären Berlin - Adler, 6. Dezember: Schwenninger Wild Wings - Adler.

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