Sepp Straka knackt am Moving Day die 60er
Sepp Straka gelingt am Moving Day bei den Cadillac Championship mit einer 68 (-4) seine bislang beste Runde der Woche, womit er am Blue Monster Course des Trump National Doral nicht nur etliche Ränge gut macht, sondern auch die Spitzenplätze wieder ganz gut ins Blickfeld bekommt.
Nach einer durchwegs soliden 70 (-2) zum Auftakt, hatte Sepp Straka am Freitag, just zu seinem 33. Geburtstag, vor allem auf den ersten Löchern ziemlich zu kämpfen und fand sich recht rasch sogar bei 3 über Par wieder. In Folge fing sich Österreichs Nummer 1 zwar und drehte mit Fortdauer sein Score sogar wieder auf Anfang, ein später Wasserball ließ am Ende aber nur eine 73 (+1) zu. Angesichts recht tiefer Scores rundherum rutschte Sepp damit sogar fast um 20 Ränge ab und startet nur als 34. in den Moving Day.
Dennoch scheint am Blue Monster Course des Trump National Doral am Wochenende durchaus noch einiges möglich zu sein, denn die Top 10 sind trotz der ziemlich durchwachsenen 2. Runde vorerst "nur" fünf Schläge weit entfernt, was mit zwei guten Runden wohl durchaus noch aufzuholen wäre. An der Seite von Publikumsliebling Justin Thomas (USA) soll nun am Samstag die erste Runde in den 60ern gelingen. Diesmal passt bei Sepp der erste Drive, dafür versandet die Attacke am anfänglichen Par 5 vor dem Grün. Dies kann er am Ende aber gut verschmerzen, hat er doch das Gerät fürs Kurzgemähte sofort aus acht Metern perfekt auf Temperatur und holt sich so prompt auf der 1 das erste Birdie ab.
Auch danach kann er sich vorerst auf den Putter verlassen, denn nach Ungenauigkeiten im langen Spiel kratzt ihm dieser sowohl auf der 2 als auch auf der 3 aus rund zwei Metern noch die Pars auf die Scorecard. In Folge bringt er dann aber wieder Stabilität in alle Bereiche des Spiels, was sich auf der 5 mit einem Birdie aus 2,5 Metern auch scoretechnisch angenehm bemerkbar macht. Nach weiteren Pars erwischt es ihn dann schließlich ausgerechnet auf der zweiten langen Bahn, da er sich nach gewasserter Attacke am Ende nicht mehr zum Par scramblen kann.
Top 10 noch ganz gut in Sicht
Den Schnitzer steckt er aber durchwegs gut weg und stellt bereits direkt nach dem Turn auf der nächsten langen Bahn mit Chip & Putt den alten Zwischenstand von 2 unter Par wieder her. Die letzte lange Bahn lässt dann nach verschobenem Zweimeterputt jedoch nichts springen und kurz danach muss er, nachdem er aus dem Fairwaybunker das Grün nicht erreicht, auf der 14 sogar wieder ein wenig zaubern um das Par noch kratzen zu können. Erst im Finish kommt dann noch eimal Farbe aufs Tableau, da er sich am drivebaren Par 4 der 16 trotz einer eingebunkerten Grünattacke zum nächsten Birdie scrambled und so auch bereits an den Top 20 andockt.
Am Schlussloch schlägt er dann aus vier Metern noch einmal zu und unterschreibt am Ende mit der 68 (-4) seine bislang klar beste Runde der Woche. Damit klettert er nicht nur im Klassement um etliche Ränge nach oben, sondern hat auch die Spitzenplätze durchaus noch ganz gut in Sichtweite.
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