Nachrichten

Bernd Wiesberger kämpft sich ins Weekend

0 36

Bernd Wiesberger hat am Freitag bei den Turkish Airlines Open richtig hart zu kämpfen, arbeitet sich mit purem Willen und der 73 (+1) schlussendlich aber noch ins Wochenende. Max Steinlechner erwischt im National GC einen rabenschwarzen Tag und rutscht noch hinter die gezogene Linie zurück.

Die allererste Tee Time wusste Max Steinlechner am Donnerstag durchaus zu nützen, denn nach einer 69 (-3) durfte sich der Tiroler nicht nur über eine gelungene Auftaktrunde freuen, sondern startet sogar voll in Schlagdistanz zu den Top 10 in den Freitag. Bernd Wiesberger machte sich am Nachmittag mit etlichen kurzen verschobenen Putts das Leben selbst etwas schwer, arbeitete sich aber immerhin noch zu einer 71 (-1) und liegt so ebenfalls auf Cut-Kurs.

Dennoch wird der Burgenländer wohl zumindest um einen Gang hochschalten müssen um das angepeilte Ziel eines Startplatzes bei den PGA Championship sichern zu können. Nach seinem Sieg in China rangiert Bernd derzeit auf Rang 2 des Asian Swing-Rankings. Die ersten drei bekommen nach dieser Turnierwoche ein Ticket für Aronimink. Je nach Konstellation der Konkurrenz könnte Bernd zwar schon allein das Erreichen des Wochenendes reichen, allerdings könnte es auch passieren, dass er sogar die Top 5 anpeilen muss, womit die Rückkehr auf die Majors für den 40-jährigen wohl zu einer wahren Rechenpartie werden könnten.

Mit früher Startzeit findet Bernd auf den Backnine mit anfänglichen Pars zwar sehr souverän in den zweiten Spieltag, allerdings will am Par 5 der 12 aus rund zwei Metern der Putter nicht mitspielen und versperrt ihm damit den Weg zu einem frühen ersten Birdie. Kurz darauf erlebt er am zweiten Par 5 nahezu ein Déja-vu, denn wieder parkt er sein Wedge nur zwei Meter neben der Fahne, wieder kann er die Großchance jedoch nicht in Zählbares ummünzen. Kurz danach rehabilitiert er sich dann aber auf der 15, denn mit einem gelochten Birdieputt aus sieben Metern drückt er die Runde hochverdient erstmals in den roten Bereich.

Nachdem jedoch danach am Par 3 der Tee Shot im Grünbunker verschwindet und einmal mehr am Freitag der Putter aus zwei Metern streikt, darf er sich über das Minus nur wenige Minuten freuen. Fast schon trotzig knallt Bernd dann aber auf der 17 das Eisen bis auf wenige Zentimeter zur Fahne und bessert den Schnitzer von zuvor so postwendend wieder aus. Allerdings wird es kurz darauf dann ganz, ganz bitter, denn die Annäherung auf der 18 segelt zu weit nach links und verschwindet schließlich im H2O, womit er sich sogar ein Doppelbogey umhängt und plötzlich sogar nur noch genau an der erwarteten Cutmarke rangiert.

Mit purem Willen noch über die Linie

Da dann mit der 1 auch das dritte Par 5 der Runde nichts springen lässt, hat er am darauffolgenden Par 3 richtig Glück, dass der Tee Shot gerade noch trocken bleibt. Mit Chip & Putt ist die Sache jedoch trotzdem nicht erledigt, womit der Oberwarter erstmals auch hinter die gezogene Linie abrutscht. Die zähe Phase geht auch danach munter weiter, denn nach verfehltem Fairway und überschlagenem Grün geht sich auch auf der 3 nur ein Bogey aus. Erst danach kann er sein Spiel wieder stabilisieren und da auf der 6 schließlich aus drei Metern der Birdieputt fällt, heizt er im Finish den Putter noch einmal an.

Dieser hält auch sehenswert die Temperatur, wie gleich der nächste rote Eintrag aus rund fünf Metern direkt danach untermauert, womit er sich auch in Windeseile wieder auf Kurs in Richtung Wochenende bringt. Schlussendlich kommt der Burgenländer mit der 73 (+1) zurück ins Clubhaus und wird damit auch an den kommenden beiden Spieltagen als 38. souverän mit von der Partie sein. Dank der Kampfkraft wahrt er so auch noch die Chance sich das angepeilte Ticket für Aronimink sichern zu können.

Steinlechner mit rabenschwarzem Tag

Mit der ersten Tee Time der Nachmittagsgruppen hat Max Steinlechner gleich auf der 10 etwas zu kämpfen, denn nach leicht überschlagenem Grün geht sich das anfängliche Par nicht mehr aus. Nach einem etwas zu ungenauen Wedge verpasst er am Par 5 der 12 zwar noch den schnellen Konter, auf der nächsten langen Bahn kurz danach fehlen nach starker Attacke jedoch sogar nur Zentimeter zum Eagle. Der scortechnische Ausgleich ist so am Ende nur noch Formsache. Lange hält er sich aber nicht bei Level Par, da ihm direkt danach ein weiteres verfehltes Grün sofort wieder zum Verhängnis wird.

Auch danach hat er weiterhin mit Ungenauigkeiten zu kämpfen, was am Par 3 der 16 mit einem verpassten Up & Down gleich im nächsten Schlagverlust mündet. Rund um den Turn kann er sein Spiel dann zwar wieder stabilisieren, das Par 5 der 1 verpufft jedoch ungenützt, was dem 26-jährigen auch prompt extrem unangenehm zum Verhängnis wird. Der Tee Shot ins Inselgrün zieht am Par 3 der 2 etwas zu weit nach links und verschwindet schließlich im H2O. Aus der Dropzone geht sich schließlich sogar nur das Doppelbogey aus, womit Max wie aus dem Nichts plötzlich sogar der Cutlinie hinterher läuft.

Nur kurz kann er sein Spiel dann stabilisieren, bis er am Par 5 der 4 erneut wassert und da er danach am Par 3 vom Vorgrün drei Anläufe benötigt, leuchten sofort die nächsten Bogeys auf. Immerhin beendet er den völlig verpatzten Stretch recht sehenswert mit einem gelochten Birdieputt aus vier Metern auf der 6. Nachlegen kann er auf den verbleibenden Löchern jedoch nicht mehr und unterschreibt so schließlich nur die 77 (+5), die ihn am Ende knapp um einen Schlag am Cut scheitern lässt.

Deutschland wird in der Türkei gehörig dezimiert, denn von den sechs deutschen Akteuren stemmt lediglich Marcel Schneider den Cut und muss so am Wochenende alleine die deutsche Fahne hoch halten. Gregorio De Leo (ITA) startet nach der 68 (-4) und bei gesamt 7 unter Par als Leader ins Wochenende.

Leaderboard Turkish Airlines Open

Der Beitrag Bernd Wiesberger kämpft sich ins Weekend erschien zuerst auf Golf-Live.at.

Comments

Комментарии для сайта Cackle
Загрузка...

More news:

Read on Sportsweek.org:

Golfclub Feldafing
Golfclub Abenberg
Golfclub Wasserburg Anholt
Golf Club am Reichswald e.V.

Andere Sportarten

Sponsored