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Bernd Wiesberger mischt voll im Titelkampf mit

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Bernd Wiesberger bleibt bei den Volvo China Open der eingeschlagenen Linie auch am Freitag treu und startet nach der 66 (-5) voll im Titelkampf ins Wochenende. Max Steinlechner hat im Enhance Anting GC zwar härter zu kämpfen, lässt im Kampf um den Cut aber ebenfalls nichts anbrennen.

Nach der Masters-Pause startet die DP World Tour in Shanghai nun wieder voll durch und auch die beiden österreichischen Vertreter zeigten zum Auftakt, dass sie in der spielfreien Zeit sichtlich an den richtigen Stellschrauben im Training gedreht haben. Allen voran Bernd Wiesberger, der einmal mehr zeigte, dass er sich gerade in China richtig wohl fühlt. Fehlerlos marschierte der Südburgenländer über die Par 71 Anlage, notierte mit einer fehlerlosen 64 sogar seine tiefste Runde auf der DP World Tour seit über vier Jahren und mischt als 4. damit im absoluten Spitzenfeld mit.

Den Schwung vom ersten Spieltag nimmt Bernd volley in den Freitag mit, denn gleich zu Beginn der 2. Runde glänzt der achtfache European Tour Champion gleich wieder mit Birdies und eröffnet gleich mit einem roten Hattrick von der 10 bis zur 12. Auf der 13 macht es sich dann zwar auch ein erster Schlagverlust gemütlich, sofort bessert der 40-jährige diesen aber wieder aus und hat auch auf ein weiteres Bogey die passende Antwort parat, was ihn bei 3 unter Par die Frontnine in Angriff nehmen lässt.

Rund um den Turn beruhigt sich sein Spiel dann zusehends und die vordere Platzhälfte geht er generell deutlich ruhiger an. Geduldig wartet er aber klarerweise auf weitere Möglichkeiten und schlägt schließlich am Par 5 der 3 auch eiskalt zu. Noch einmal heizt er im Finish dann auf der 8 den Putter an, macht so die 66 (-5) perfekt und bleibt mit der nächsten knallroten Runde dem Titelkampf in Shanghai voll erhalten. Nach den Vormittagsflights teilt er sich mit Shaun Norris (RSA) damit sogar die Pole Position.

Auch Max Steinlechner im Weekend

Auch Max Steinlechner glänzte am Donnerstag mit durchwegs starker Birdiequote, machte sich das Leben jedoch mit etlichen Schnitzer selbst teilweise ziemlich schwer. Dennoch konnte er die Erfolgserlebnisse klar in der Überzahl halten und hielt nach 17 gespielten Löchern bei 2 unter Par, womit er klar auf Cut-Kurs lag. Die letzten Schläge auf der 18 hob sich der Tiroler bei bereits diffusen Lichtverhältnissen allerdings für den Freitag auf, da er kurz danach ohnehin in seine 2. Runde startet.

Nachdem er die Auftaktrunde souverän mit einem Par beendet und so die 69 (-2) unterschreibt, startet er kurz danach bereits in Runde 2 und darf sich dabei gleich am anfänglichen Par 5 der 10 über ein erstes Birdie freuen. Anknüpfen kann er daran vorerst aber nicht, denn nach einer längeren Parserie fängt er sich auf der 17 schließlich mit dem ersten Bogey den Ausgleich ein. Sofort setzt er aber den passenden Konter, schnappt sich am Par 5 der 18 auch sein zweites Birdie und biegt so knapp unter Par auf die vorderen neun Löcher ab.

Den Schwung von der 18 kann er jedoch nicht wirklich mitnehmen, denn nach weiteren Pars erwischt es ihn schließlich am Par 3 der 5 mit dem zweiten Schlagverlust, was ihn wieder auf Level Par abrutschen lässt. Der erneute Sprung in die roten Zahlen geht sich auf den verbleibenden Löchern dann nicht mehr aus, weshalb er sich am Freitag mit der 71 (Par) anfreunden muss, die ihm dank der 69 (-2) vom ersten Spieltag aber den Weg ins Wochenende ebnet.

Leaderboard Volvo China Open

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