Sepp Straka in South Carolina mit Außenseiterchancen
Sepp Straka ist am Moving Day bei den RBC Heritage zwar auf den Grüns nicht unbedingt vom Glück verfolgt, bringt aber dennoch eine 67 (-4) zum Recording und startet so im Harbour Town Golf Links noch mit Außenseiterchancen auf den Sieg in den Finaltag.
Nach einer makellosen 66 (-5) zum Auftakt, hatte Sepp Straka im Schatten des berühmten Leuchtturms auf Hilton Head Island am Freitag ein wenig mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Wie schon beim Masters wollte auf den Frontnine der Putter nicht so recht mitspielen, allerdings kratzte Österreichs Nummer 1 nach dem Turn noch die Kurve und spielte sich schlussendlich noch zu einer 67 (-4).
Bei gesamt 9 unter Par mischt Sepp als 4. im absoluten Spitzenfeld mit, allerdings zog Matt Fitzpatrick (ENG) am zweiten Spieltag mit einer fantastischen 63 (-9) das Tempo enorm an, womit auf den Führenden schon eine fünf Schläge große Lücke klafft. Bei noch 36 zu spielenden Löchern scheint dies aber auf jeden Fall noch aufholbar zu sein, weshalb man beim noch 32-jährigen wohl durchaus auch noch von Außenseiterchancen auf seinen bereits fünften PGA Tour Sieg sprechen kann.
Erneut wird auch am Moving Day wieder richtig gut gescored, womit bereits klar ist, dass auch Sepp wohl wieder tief schießen muss um vorne mit dabei bleiben zu können. Gleich auf der 1 legt er sich dann auch sofort eine gute Birdiemöglichkeit auf, allerdings will der Putter aus drei Meter noch nicht mitspielen. Am Par 5 danach klinkt er sich dann aber in den allgemeinen Birdiereigen ein, denn den guten Meter zum ersten roten Eintrag bewältigt der 14. Schläger nach gefühlvollem Chip ohne Probleme.
Kein Glück auf den Grüns
Auf der 3 und dem Par 3 der 4 schießt er dann zwar nicht zwingend zur Fahne, findet aber weiterhin souverän die Grüns und hat am Ende sogar etwas Pech, dass durchwegs gute Birdieputts knapp nicht fallen. Dafür schlägt er dann aber am Par 5 der 5 ein weiteres Mal zu, wobei nach hervorragender Attacke sogar der Eagleputt auslippt. Da parallel dazu an der Spitze sowohl Matt Fitzpatrick als auch Viktor Hovland (NOR) in dieser Phase der Runde patzen, ist die Nummer 13 der Welt plötzlich bereits bis auf einen Schlag an der Spitze dran.
Auch weiterhin ist er trotz des gelungenen Zwischenstandes auf den Grüns nicht unbedingt vom Glück verfolgt, denn auch am darauffolgenden Par 3 schaut der Ball faktisch schon ins Loch, ehe er schließlich doch nicht fällt. Nachdem dann auf der kurzen 9 auch aus zwei Metern der Putt nicht zum Birdie ins Loch will, wird es zu Beginn der Backnine dann nach gewassertem Drive mit einem Bogey sogar erstmals richtig unangenehm. Spuren hinterlässt der kleine Ausrutscher zwar keine, allerdings will vorerst auch kein Konter gelingen.
Erst auf der 13 kann er dann aus einer starken Annäherung wieder Kapital schlagen und bleibt mit dem nächsten Birdie nach gelochtem Zweimeterputt auch weiterhin voll in Schlagdistanz zu den Führenden. Das Erfolgserlebnis scheint ihn auch wieder so richtig auf den Geschmack zu bringen, schnürt er doch trotz knapp verfehltem Grün aus vier Metern am Par 3 danach sogar den roten Doppelpack.
Nach einem sehenswerten Sand Save am recht zähen Par 3 der 17, knallt er dann zum Abschluss noch die Annäherung bis auf wenige Zentimeter zur Fahne, macht mit dem stressfreien Birdie auf der 18 die 67 (-4) perfekt und räumt sich damit als geteilter 3. und bei gesamt 13 unter Par noch Außenseiterchancen auf den Sieg ein. Einzig Matt Fitzpatrick, der sich nach holprigem Start sogar noch zur 68 (-3) spielt, hat vor der Finalrunde bei 17 unter Par einigermaßen einen Respektabstand.
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