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Augusta zieht Sepp Straka am Finaltag den Nerv

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Sepp Straka findet am Sonntag von Beginn an kein passendes Rezept mehr für den Augusta National GC und beendet sein fünftes Masters nach einer 76er (+4) Finalrunde nur auf Rang 41. Rory McIlroy (NIR) schlüpft erneut ins Green Jacket.

Anders als im Vorjahr ließ Sepp Straka heuer mit Runden von 73 (+1) und 72 (Par) Schlägen keinerlei Diskussionen um den Cut aufkommen und zog souverän beim ersten Major des Jahres ins Wochenende ein. An der Seite von ex-Champion Jordan Spieth (USA) gelang am Moving Day dann mit einer 69 (-3) sogar seine bislang beste Augusta-Runde der Karriere. Zwar machte er bei generell recht ansehnlichen Scores am Samstag nur einige wenige Ränge gut, bei derzeit vier Schlägen Rückstand auf die Top 10, könnte er mit einer ganz starken Finalrunde wohl aber womöglich sogar noch auf den Zug zu einem Topergebnis aufspringen.

Der erste Drive zieht dann zwar ein wenig zu weit nach rechts in den Fairwaybunker, Sepp hat aber keinerlei Probleme das Grün zu finden und startet so mit einem am Ende völlig stressfreien Par in den Sonntag. Zwar wird der Puls auch auf "Pink Dogwood" nicht schneller, nach weiterem versandetem Drive geht sich das angepeilte schnelle Par 5 Birdie aber zum ersten Mal in dieser Woche nicht aus. Nach zwei weiteren Bahnen mit der vorgegebenen Schlaganzahl, bekommt er dann auf "Magnolia" wieder Sand ins Getriebe und da der Dreimeterputt zum Par nicht fällt, kann er auf der 5 das erste Bogey schließlich nicht mehr verhindern.

Diesmal kann Sepp nicht nur keinen schnellen Konter setzen, auf "Juniper" verfehlt er vom Tee aus das nächste Grün und da sich das Up & Down erneut nicht ausgeht, rutscht der vierfache PGA Tour Champion immer weiter im Klassement zurück. Nach einem perfekt platzierten Drive, zündet der noch 32-jährige ein noch viel besseres Eisen ins 7. Grün und holt sich aus nicht einmal einem Meter auf "Pampas" schließlich auch das erste Birdie ab. Die Sicherheit bringt das Erfolgserlebnis aber nicht zurück, denn gleich am darauffolgenden Par 5 verfängt sich der Drive einmal mehr im Gemüse und da er am Ende am Grün sogar dreimal ansetzen muss, hat er prompt auch den nächsten Schlagverlust auf der Scorecard picken.

Stoßgebete im Amen Corner

Auch auf der 9 droht es wieder unangenehm zu werden, allerdings verhindert diesmal der Putter noch einen weiteren Fehler und da auch auf der 10 ein Par auf die Scorecard wandert, biegt er mit einem Zwischenstand von 2 über Par zum letzten Mal in den Amen Corner ab. Dort streikt dann das Gerät fürs Kurzgemähte ein weiteres Mal, denn mit dem nächsten Dreiputtbogey auf "White Dogwood" und vergeblichem Scrambling auf "Golden Bell" schlägt die Finalrunde langsam aber sicher eine mehr als unangenehme Richtung ein. Auf "Azalea" wassert dann noch dazu die Attacke, allerdings scrambled er sich aus dem Creek am Ende noch zum Par. Mehr als ein Gesamtscore von 3 über Par geht sich auf dem berühmten Stretch in dieser Woche aber nicht aus.

Immerhin darf er am letzten Par 5 dann noch einmal jubeln, nachdem auf "Firethorn" der 3,5 Meter Putt den Weg ins Ziel findet. Wieder währt die Freude aber nur kurz, da ihm das nächste Dreiputtbogey schon auf der 17 wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Auf der 18 zaubert er sich dann mit gelochtem Fünfmeterputt zwar noch zum Par, mehr als die 76 (+4), und seine somit klar schlechteste Runde der Woche zum Recording, geht sich damit aber nicht aus. Am Ende pendelt er sich auf Rang 41 ein, womit nach wie vor der 16. Rang aus dem Jahr 2024 Sepp's bislang bestes Masters Ergebnis bleibt.

Licht & Schatten in Augusta

Vor dem ersten Major des Jahres meinte Sepp noch: "Ich weiß noch nicht wie es sich anfühlt beim Masters ganz vorne mitzumischen, ich hoffe, dass ich das diese Woche herausfinden kann!" Erfüllen soll sich diese Hoffnung für Österreichs unumstrittene Nummer 1 nicht, denn zum Auftakt brachte er sich zwar souverän auf Cut-Kurs, konnte mit einer 73 (+1) aber nicht um die Spitzenplätze mitreden. Das Bild änderte sich auch am Freitag nicht wesentlich, denn mit einer 72 (Par) cuttete er zwar sehr souverän, ließ aber etliche Chancen vor allem auf den Grüns ungenützt liegen und startete so nur als 32. ins Wochenende.

Am Samstag gelang dann etwas, was er bislang noch vergeblich hinterherjagte: Eine Runde in den 60ern. Dank eines Monsterputts zum Birdie auf der 18, brachte er eine 69 (-3) in trockene Tücher, kletterte damit bei für Augusta-Verhältnisse sehr guten Scores, jedoch nur um ein paar wenige Ränge nach oben. Am Sonntag erwischt es ihn dann mit erneut ziemlich kaltem Putter mehr als unangenehm, denn mit der durchwachsenen 76 (+4) büßt er noch einige Ränge ein und tritt die Weiterreise zum Signature Event nach South Carolina wohl nicht wirklich zufrieden an.

Rory McIlroy erneut im Green Jacket

Rory McIlroy erspielte sich mit zwei fantastischen Auftaktrunden zwar vor dem Wochenende bereits einen satten sechs Schläge großen Vorsprung, fand am Moving Day jedoch kein wirkliches Rezept und startete am Ende sogar "nur" aus geteilter Führung mit Cameron Young (USA) in den Finaltag. Dieser entwickelt sich dann längere Zeit zu einem richtiggehenden Hin und Her, wo gleich mehrere Akteure die realistische Chance auf den Titel haben. Am Ende des Tages konzentriert sich jedoch alles auf McIlroy und Scottie Scheffler (USA), der nach der makellosen 68 (-4) und 11 unter Par als Leader im Clubhaus wartet.

Nach zwei roten Einträgen im Amen Corner spielt sich der Nordire dann trotz anfänglicher Probleme aber auf bereits 13 unter Par, kann sich so am Schlussloch sogar noch nach verpasstem Sand Save ein Bogey erlauben und schlüpft so schließlich nach der 71 (-1) und bei gesamt 12 unter Par erneut ins Green Jacket.

Leaderboard The Masters

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